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Repair Cafe mit neuem Domizil

Osterrath-Realschule ist neues Domizil des Repair Cafés

Ein Umzug nach zwei Jahren in ein neues Domizil tat dem Erfolg des Repair Cafés der Lokalen Agenda keinen Abbruch. 40 Besucher mit defekten Elektrogeräten, wackeligen Stühlen und defekten Reißverschlüssen kamen am ersten Samstag in das Foyer der Osterrath-Realschule, wo nun sehr kompakt die ehrenamtlichen Experten sich gemeinsam mit dem Kunden den großen und kleinen Problemen widmen.

„Wir können hier sehr effektiv arbeiten, weil wir kurze Wege haben, das Foyer ebenerdig ist und auch der Küchenbereich für unser kleines Café direkt dazu gehört“, erklärt Katja Schröder vom Team. Die stellvertretende Bürgermeister Elisabeth Witte besuchte das Repair Café am Samstag und war beeindruckt. „Ich finde es ist eine ganz tolle Sache, weil der Kunde zusammen mit den Experten repariert, dabei etwas lernt, der Geldbeutel geschont wird und die Umwelt entlastet wird“, meinte sie. Sie schaute bei der Reparatur einer kleinen Espressomaschine den Experten über die Schulter. Zwischen 50 und 75 Prozent aller Reparaturaufträge konnten bislang erfolgreich ausgeführt werden. „Manchmal muss man halt zugeben, dass nichts mehr geht“, meint Experte Hubert Kohnert. Doch oft seien die Kunden dann auch zufrieden, weil sie alles versucht haben, bevor sie schließlich entsorgen.

Seit 2014 gibt es nunmehr das Repair Café der Lokalen Agenda 21 in Rheda-Wiedenbrück. Dank der Initiative vieler handwerklich geschickter Menschen, konnten in dieser Zeit 423 Elektrogeräte, Kleidungstücke und Haushaltswaren erfolgreich repariert werden, so dass sie nicht im Müll landeten. Da die Heidbrinkschule zu den Sommerferien aufgelöst wurde, zog das Projekt in die Osterrath-Realschule um. „Wir wurden hier sehr freundlich aufgenommen und können auch Werkbänke aus der Schule benutzen“ erzählt Katja Schröder, die zusammen mit Hubert Kohnert federführend das Repair Café leitet. Das Team der Lokalen Agenda erhofft sich, dass durch die Kooperation mit der Realschule auch verstärkt junge Menschen erreicht werden können, denen das Thema Reparieren statt Wegwerfen ebenfalls am Herzen liegt. Die Handwerker geben ihr Wissen gerne weiter. Im Expertenteam ist stets ein wenig Dynamik. Scheidet jemand aus, kommen schnell Neue mit anderen Fähigkeiten hinzu. Die Harmonie im Team ist gut und man trifft sich inzwischen auch privat zu Aktivitäten.

Und wie der Name Repair Café schon ausdrückt, gibt es auch stets Kaffee und leckeren frisch gebackenen Kuchen, denn „bei uns zählt auch das gute Miteinander und der gesellige Austausch“, berichtet Annette Vogt.

Das nächste Repair Café ist am Samstag, 8. Dezember, wieder von 14 bis 17 Uhr in der ORS, Burgweg 19. Besucher mit defekten Geräten werden gebeten, sich bis spätestens 16.30 Uhr einzufinden. 

Bild v. links: Kunde Axel Hollmann, stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Witte, Katja Schröder, und Erhard Stork. Der Kaffee läuft nicht wie gewünscht vorne heraus, sondern in den Trester. Erhard Stork gibt so schnell nicht auf und klappert alle Fehlerquellen ab.