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Wenneberschule

Wennebergebäude bleibt erhalten

Die vom Rat beschlossene auslaufende Auflösung der Wenneberschule hatte Befürchtungen ausgelöst, dass das Gebäude überbaut werden könnte. In diesem Zusammenhang machte Bürgermeister Theo Mettenborg deutlich: „Das Gebäude bleibt! Ein Abriss oder Ähnliches steht definitiv nicht zur Diskussion.“

Der Heimatverein Rheda hatte ebenfalls die Sorge formuliert, dass das Gebäude überplant wird und in diesem Zuge die Überprüfung der Denkmalfähigkeit beantragt. „Es gibt heute außer der Clemenskirche – in der gleichen Zeit im Stil der Neoromanik gebaut – nur noch dieses von der Größe her ähnlich bedeutende klassizistische Gebäude in Rheda“, erläuterte Dr. Wolfgang Lewe. Theo Mettenborg stimmte zu: „Das Wennebergebäude muss zwingend erhalten bleiben, weil es stadtbildprägend ist.“ Er machte deutlich, dass es selbstverständlich Aufgabe der Stadt sei, dem Gebäude auch zukünftig eine sinnvolle Nutzung zu geben. Bauausschussvorsitzender Georg Effertz wies darauf hin, dass er den Antrag des Heimatvereins in der nächsten Sitzung ansprechen und dem Ausschuss zur weiteren Diskussion übergeben werde.

 

Status Quo Denkmalschutz

Federführend für das Verfahren ist der LWL Münster, mit dem die städtische Untere Denkmalschutzbehörde eng zusammenarbeitet. Es gab bereits eine Besichtigung des derzeitigen Schulgebäudes. Zurzeit arbeiten die Denkmalpfleger das Archiv und Akten durch, um die Entwicklung des Gebäudes nachzuvollziehen.

 

Foto: Dr. Wolfang Lewe (r.) vom Heimatverein Rheda überreicht Bürgermeister Theo Mettenborg (l.) und dem Bauausschussvorsitzendem Georg Effertz (Mitte den Antrag zur Denkmalschutzprüfung vor dem Wennebergebäude.