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Verkehrssicherungspflicht

Laub gehört nicht auf die Straße

Im Herbst kommt viel zusammen: Es ist nass, kalt und lange dunkel. Da ist es im Straßenverkehr wichtig, keine zusätzlichen Gefahrenquellen zu schaffen. Deshalb weist die Stadt darauf hin, dass Grundstückseigentümer zur Laubbeseitigung verpflichtet sind. Das bedeutet: Laub ist umgehend zu beseitigen, wenn es eine Gefährdung darstellt, zum Beispiel zu Glätte führt.

Und: „Laub darf nicht auf Straßen, in Straßenrinnen oder in Gräben gekehrt werden!“ stellt Larissa Varol vom Steueramt klar. Einerseits wird damit die Gefährdung nicht beseitigt sondern nur verschoben – andererseits entstehen neue Gefahren. Laub auf der Straße führt dazu, dass die Kehrmaschinen verstopfen und nicht mehr ordnungsgemäß reinigen können. Laub im Rinnstein oder in Gräben verstopft die Regenabläufe, so dass bei starken Niederschlägen die Straßen unter Wasser gesetzt werden.

Deshalb muss der Grundstückseigentümer, der in der Regel nicht nur eine Verkehrssicherungspflicht für das eigene Grundstück, sondern auch für die unmittelbar angrenzenden Geh- und Radwege hat, Blätter richtig entsorgen: Auf dem eigenen Kompost, in der Komposttonne oder (gebührenpflichtig) durch Anlieferung bei Tönsmeier, beim Recyclinghof oder dem Kompostwerk.

Weitere Informationen zur Straßenreinigung erteilt Monika Bocev, Telefon: 05242 963 353 und zur Laubentsorgung Dorothee Kohlen, Telefon: 05242 963 234.