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Kunst im Nationalsozialismus

Vortrag und Diskussion zur Kunst im Nationalsozialismus

Der Künstler Hans Schmitz-Wiedenbrück und sein künstlerisches Schaffen – insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus – sind Thema eines Vortrags von Dr. Christian Fuhrmeister.

Am Montag, 20. November, 18.30 Uhr, wird der renommierte Kunsthistoriker und wissenschaftliche Mitarbeiter des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München im „Wiedenbrücker Schule Museum“, Hoetger-Gasse 1, die Kunst im Nationalsozialismus beleuchten. Ein Schwerpunkt dabei ist die Auseinandersetzung mit Hans Schmitz-Wiedenbrück.

Der Maler hatte jahrzehntelang im Atelier Repke gearbeitet und war im Umfeld der „Wiedenbrücker Schule“ mit sakralen Werken und so genannter Bauernmalerei bekannt geworden. In Rheda-Wiedenbrücker Häusern finden sich noch manche seiner Werke. Unter anderem hängen im Historischen Rathaus drei Marktszenen aus den 30er-Jahren. Während des Zweiten Weltkrieges fertigte Schmitz auch Propagandabilder. Die Stadt lädt daher im Anschluss an den Vortrag zu einer Diskussion über den Umgang mit Kunstwerken aus dem „Dritten Reich“ ein. Dr. Rüdiger Krüger, Leiter der VHS Reckenberg-Ems, wird die Diskussion moderieren.

Dr. Christian Fuhrmeister, Privatdozent an der LMU München, beschäftigt sich schon seit seinem Studium schwerpunktmäßig mit dem Thema „Kunst im Nationalsozialismus“ und nimmt regelmäßig an einschlägigen Fachtagungen teil. Fuhrmeister ist am Zentralinstitut für Kunstgeschichte mitverantwortlich für die Bilddatenbank „GDK Research“, die die staatlich geförderte Kunst der NS-Zeit dokumentiert, um die kritische Auseinandersetzung mit der Kunst- und Kulturpolitik des nationalsozialistischen Regimes auf eine breitere, quellengestützte Grundlage zu stellen.

Er war unter anderem an den Katalogen zur Wanderausstellung "Artige Kunst. Kunst und Politik im Nationalsozialismus" 2016/2017 in Bochum, Rostock und Regensburg sowie am Katalog "vermacht.verfallen.verdrängt. Kunst und Nationalsozialismus" in Rosenheim 2017 beteiligt.