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Vortrag EU-Exporte

Vortrag: „Wie die EU den armen Völkern schadet“

Am Mittwoch, 19. September 2018, kommt Franzisco Mari und hält um 19:30 Uhr im Luise-Hensel-Saal des Stadthauses einen Vortrag mit anschließender Diskussion. Er ist als Referent für Ernährungsfragen und Agrarhandel bei „Brot für die Welt“ ein ausgewiesener Fachmann.

„Im Zuge zunehmender Globalisierung und andauernder Flüchtlingsbewegung wird es immer wichtiger, nicht nur lokal zu handeln, sondern über den Tellerrand hinauszuschauen,“ betont Umweltberaterin Dorothee Kohlen. Deshalb hat die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt den Buchautoren und Juristen eingeladen, um das Thema Nahrungsexporte zu beleuchten. Seit längerer Zeit kritisieren Fachleute, dass aus der EU subventionierte Nahrungsmittel in die armen Länder exportiert wurden. Gegenwärtig sind es u. a. Weizenexporte aus der EU, die in Afrika den heimischen Anbau von Hirse verdrängen und Bauern ihrer Existenzgrundlage berauben. Schafft die EU dadurch selber Fluchtursachen? Diese Fragen und andere Aspekte der Agrarpolitik der EU weiß der Referent anschaulich zu beleuchten. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Bild: Franzisco Mari, Brot für die Welt (Foto: BfdW)