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Radverkehrskonzept

Klimaschutzteilkonzept - Radverkehr

Als eine Maßnahme aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Rheda-Wiedenbrück wird eine klimafreundliche Radverkehrsstrategie für die Stadt, erstellt. Unterstützt werden die Stadtverwaltung und die Flora Westfalica durch das Ingenieurbüro NTS aus Münster.

Informationsveranstaltung am 14. November

Im letzten Bauausschuss haben Vertreter der nts Ingenieursgesellschaft mbH den Abschlussbericht zum Mobilitätskonzept Radverkehr vorgestellt. Am Dienstag, 14. November, sind nun alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich ab 18 Uhr im Ratssaal im Rhedaer Rathaus über das Konzept zu informieren.

Geschäftsführer Olaf Timm wird das Konzept noch einmal präsentieren. Es bietet eine grundlegende Analyse des Radverkehrsnetzes in Rheda-Wiedenbrück hinsichtlich Infrastruktur, baulicher Substanz und Verkehrssicherheit. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Ein Hinweis: Aufgrund des Andreasmarkts ist der Parkplatz vor dem Rathaus gesperrt. Daher werden alle Besucher gebeten, auf die umliegenden Parkmöglichkeiten auszuweichen.


Mobilitätskonzept Radverkehr in der Stadt Rheda-Wiedenbrück Abschlussbericht überreicht

September 2017

Olaf Timm (Geschäftsführer der nts Ingenieurgesellschaft mbH aus Münster) überreichte im Bauausschuss den Abschlussbericht zum Mobilitätskonzept Radverkehr an den Vorsitzenden des Bauausschusses, Georg Effertz, und den Technischen Beigeordneten Stephan J. Pfeffer.

Timm stellte mit seinem Mitarbeiter Andre Toporowski dem Ausschuss die Grundzüge des

Mobilitätskonzepts vor. Er stellte insbesondere die folgenden Punkte heraus: Das Konzept ist das bisher umfassendste für Rheda-Wiedenbrück. Es bietet eine grundlegende Analyse des Radverkehrsnetzes in Rheda-Wiedenbrück hinsichtlich Infrastruktur, baulicher Substanz und Verkehrssicherheit. Es kann auf vielfältige Beteiligung bauen. So sind Grundlagen nicht nur eine Online-Befragung, sondern auch die direkte Ansprache der örtlichen Schulen, die 1.200 Fragebögen von Schülerinnen und Schülern erbrachte. Außerdem flossen die Erfahrungen und Untersuchungen der Polizei, des ADFC und weiterer Verbände ein. NTS sammelte Verkehrsdaten anderer Erhebungen und ergänzt diese zielgerichtet durch eigene Untersuchungen.

Das Ergebnis ist ein Handbuch, das guten Radverkehr noch besser machen, Schwächen beseitigen und Stärken ausbauen soll. Eine Prioritätenliste zeigt, wo etwa Kreuzungen fahrradfreundlicher gestaltet oder Lücken im Radwegenetz geschlossen werden können. Das Konzept liefert dafür Planungen nach dem ERA-Standard (Empfehlung für Radverkehrs Anlagen). Damit wird ein optimaler Ausbau geplant, der auch die Förderfähigkeit solcher Maßnahmen sichert. „Letztendlich soll das Radverkehrskonzept ein Handlungsleitfaden sein, welcher als erster Schritt zur Gestaltung eines hochwertigen und sicheren Radverkehrssystems gilt.“ schließt Dipl.-Ing. Timm.

Zugleich ist es ein weiterer Baustein für das Klimaschutzkonzept. Deshalb wird es auch im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Seine Umsetzung bietet Anreize, bei Kurzstrecken häufiger das Rad zu nutzen, stellt der Technische Beigeordnete Stephan Pfeffer fest. Die Analyse belege, dass in der Stadt ohnehin schon viel Rad gefahren werde. „Diese hohe Akzeptanz zusammen mit der Attraktivität Rheda-Wiedenbrücks zeigt, welch großes Potential eine ‚Fahrradstadt Rheda-Wiedenbrück‘ hat.“

Das Konzept kann auf den Stadtplanungsseiten der städtischen Homepage herunter geladen werden. Die Planer werden es demnächst auch noch einmal in einer eigenen Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit präsentieren.