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Brachum Kunstpreis
Wettwerb 2017

Der Wettwerb 2017

Der Brachum Kunstpreis 2017

Der Brachum Kunstpreis 2017 ist gestartet. 15 Kunst-Experten haben hochbegabte Nachwuchskünstler für den Preis nominiert.

Am Donnerstag, 6. April, tagte eine sechsköpfige Jury und bestimmte die diesjährige Preisträgerin.

Am Freitag, 19. Mai, fand um 15 Uhr die offizielle Preisverleihung im Museum Wiedenbrücker Schule statt.

Die Nominatoren 2017

Wir danken den folgenden Kunst-Experten für die Nominierungen des Jahres 2017:

  • Prof. Olafur Eliasson, Universität der Künste, Berlin
  • Profes. Maik und Dirk Löbbert, Kunstakademie Münster
  • Ludwig Seyfarth, Freier Kunstkritiker, Autor und Kurator, Berlin 
  • Dr. Yilmaz Dziewior, Museum Ludwig, Köln 
  • Prof. Jörg Heiser, Universität der Künste, Berlin 
  • Prof. Karin Sander, ETH Zürich 
  • Prof. Mischa Kuball, Kunsthochschule für Medien, Köln
  • Prof. Rita McBride, Kunstakademie Düsseldorf
  • Michael Sailstorfer, Künstler, Berlin
  • Prof. Gregor Schneider, Kunstakademie Düsseldorf 
  • Dr. Gregor Jansen, Direktor Kunsthalle Düsseldorf 
  • Kay von Keitz, Freier Kurator und Autor, Initiator von plan, Köln 
  • Bettina Steinbrügge, Direktorin Kunstverein Hamburg
  • Prof. Katharina Grosse, Kunstakademie Düsseldorf

Die nominierten Künstler 2017

Die Sitzung der Jury fand am 6. April 2017 im Museum Wiedenbrücker Schule statt. Nominiert waren folgende Künstlerinnen und Künstler:

  • Florian Auer, Berlin
  • Frauke Dannert, Köln
  • FORT (Alberta Niemann & Jenny Kropp), Berlin
  • Sebastian Freytag, Köln
  • Max Frisinger, Berlin
  • Francisca Gómez, Berlin
  • Ben Greber, Berlin
  • Julia Gruner, Köln
  • Selma Gültoprak, Köln
  • Calla Henkel & Max Pitegoff, Berlin
  • Elmar Hermann, Düsseldorf
  • Erika Hock, Köln
  • Rike Horb., Berlin
  • Justyna Janetzek, Münster
  • Seb Koberstädt, Düsseldorf
  • Claudia Mann, Düsseldorf/Kaarst
  • Ahmet Ögüt, Berlin
  • Jessica Pooch, Berlin/Zürich
  • Diana Sirianni, Berlin
  • Luca Vanello, Berlin
  • Stefan Vogel, Leipzig
  • Raul Walch, Berlin
  • Jonas Weichsel, Frankfurt a.M.
  • Sinta Werner, Berlin

Die Juroren 2017

ROLAND NACHTIGÄLLER | KÜNSTLERISCHER DIREKTOR MARTA HERFORD

*1960 | lebt in Herford

Roland Nachtigäller studierte in Kassel Kunst, Visuelle Kommunikation, Germanistik und Medienpädagogik und wurde 1991 in das Leitungsteam der documenta 9 berufen. Er war als Kurator und Autor an zahlreichen Katalog-, Sammlungs- und Ausstellungsprojekten beteiligt. Von 2003 bis 2008 leitete Nachtigäller die Städtische Galerie Nordhorn und war dort maßgeblich auch an der Entwicklung der grenzübergreifenden Skulpturenroute „kunstwegen“/„raumsichten“ beteiligt. Seit 2009 ist er Künstlerischer Direktor des Museums Marta Herford.

CHRISTIAN HEUCHEL | ARCHITEKT, GESCHÄFTSFÜHRENDER GESELLSCHAFTER O&O BAUKUNST

*1966 | lebt in Köln

Christian Heuchel studierte Architektur in Karlsruhe. Als Absolvent der Baukunstklasse der Kunstakademie Düsseldorf übernahm er seit 2000 einen Lehrauftrag für Kunst und Architektur. Seit 2000 ist er Mitarbeiter im Büro O&O Baukunst, leitet seit 2006 den Standort Köln und ist seit 2011 geschäftsführender Gesellschafter des Standortes Wien. 2014 wurde unter seiner Leitung das Landesarchiv NRW in Duisburg fertiggestellt. Zahlreiche städtebauliche Projekte wurden in den letzten Jahren von ihm erfolgreich betreut.

MELANIE KÖRKEMEIER | KURATORIN, KÜNSTL. LEITERIN BLEICHHÄUSCHEN

*1973 | lebt in Essen

Melanie Körkemeier studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Soziologie in Münster und Wien. Seit 2001 arbeitet sie als projektbezogene freie Mitarbeiterin in verschiedenen Museen (u.a. Museum Folkwang und Red Dot Design Museum). Seit 2005 ist sie als künstlerische Leitung der Werkstatt Bleichhäuschen in Rheda-Wiedenbrück tätig. Sie arbeitet zudem als freie Kuratorin.

ISA MELSHEIMER | KÜNSTLERIN

*1968 | lebt in Berlin

Isa Melsheimer hat, nach einem Studium an der Hochschule der Künste in Berlin, während Stipendien und Künstlerresidenzen in Marfa Texas, Los Angeles, Istanbul und Rom gearbeitet. Sie nimmt in ihren Skulpturen und Installationen wiederholt Bezug auf Architektur, Städtebau und Landschaft. Die Formensprache, mit der sie modellhaft meist unbehauste oder gefährdete Situationen thematisiert, ist dabei oft verbunden mit dem ständigen Wechsel der Größenverhältnisse und Perspektiven. Isa Melsheimer wird durch die Galerien Esther Schipper (Berlin), Nächst St. Stephan (Wien), Galerie Jocelyn Wolff (Paris) vertreten. Wichtige Ausstellungen hatte die Künstlerin u.a. im Bonnefanten Museum in Maastricht, im Museum of Art Santa Monica in Los Angeles und im Carré d'Art contemporain in Nîmes.

PROF. Dr. FRIEDERIKE WAPPLER | WISSENSCHAFTLICHE LEITERIN KUNSTSAMMLUNGEN DER RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM

lebt in Essen

Friederike Wappler studierte an der Kunstakademie Düsseldorf/Münster (Conceptual Art/Multimedia) sowie Germanistik und Kunstgeschichte in Münster, Bochum und New York (Columbia University). Sie promovierte an der Ruhr-Universität Bochum über das dreidimensionale Werk Bruce Naumans, kuratierte zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland und publiziert insbesondere über Entwicklungstendenzen der Kunst seit 1960 bis heute. Seit 2005 ist sie als Wissenschaftliche Leiterin der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum tätig.

PROF. JOHANNES WOHNSEIFER | KUNSTHOCHSCHULE FÜR MEDIEN, KÖLN

*1967 | lebt in Köln und Erftstadt

Johannes Wohnseifer ist seit 2007 Professor für Malerei und Skulptur an der KHM. Sein Werk umfasst Malerei, Skulptur, Collage, Film, Video, Fotografie, Musik wie auch Künstlerbücher. Seine Themen sind die seiner Generation: Kulturgeschichte, kollektives Gedächtnis, jüngere Politikgeschichte. Seine künstlerischen Mittel: Post-Appropriation, Ikonisierung des Massenhaften, Skulptur als Malerei und Malerei in der Skulptur. Johannes Wohnseifer wird durch die Galerien König (Berlin) und Gisela Capitain (Köln) vertreten. Seit 1998 ist er in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten wie beispielsweise Almine Rech (Brüssel), Casey Kaplan Gallery (New York), Hara Museum of Contemporary Art (Tokio), Museum Ludwig (Köln), Marta Herford, Kunsthalle Wien und Museum Folkwang (Essen).

Die Preisträgerin 2017

Der Brachum Kunstpreis 2017 hat eine Preisträgerin:

Die hochkarätig besetzte Jury entschied sich nach intensiver Beratung im Wiedenbrücker Schule Museum am 06.04.2017 für die 37jährige Künstlerin Frauke Dannert aus Köln.

Frauke Dannert, gebürtig aus Herdecke, studierte an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf (Klasse Thomas Grünfeld). Ihren „Master of Fine Arts“ absolvierte sie am bekannten Goldsmiths College in London. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt sie bereits mehrere Stipendien, u.a. ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds. Ihre Werke waren zuletzt in Einzelausstellungen im Kunstmuseum Luzern und Museum Kunstpalast Düsseldorf zu sehen. Dannerts zentrales Medium ist die Collage. In ihren Installationen aus Projektionen, Wand- und Bodenarbeiten überführt sie fotografische Architekturfragmente in einen erlebbaren Raum.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Preisträgerin.

Die Preisverleihung

Die öffentliche Preisverleihung des Brachum Kunstpreises fand am Freitag, 19. Mai, um 15 Uhr im Museum Wiedenbrücker Schule statt.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Theo Mettenborg führte die Kölner Kuratorin Jari Ortwig in die Werke Dannerts ein. Roland Nachtigäller, künstlerischer Direktor des Marta Herford und zugleich Vorsitzender der Kunstpreis-Jury, wies in seiner Laudatio auf die besondere Bedeutung der Kunst im öffentlichen Raum hin.

In den Folgemonaten wird Frauke Dannert sich mit Rheda-Wiedenbrück vertraut machen, um im nächsten Jahr ein Projekt im öffentlichen Raum zu verwirklichen.