Ausgewählte Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück im 3. Quartal 2009

Feuer richtet großen Schaden an

Großeinsatz am Freitagabend bei Tönnies

Bei einem Schwelbrand in einer Zerlegehalle des Fleischwerkes Tönnies ist gestern Abend (03. Juli) ein Schaden von rd. 500.000 Euro entstanden. Vier Arbeiter wurden mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ärztlich behandelt, einer von ihnen, ein 30-Jähriger, wurde vorsorglich ins St. Vinzenz-Hospital gefahren. "Aber auch da sieht es so aus, als sei die Sache eher glimpflich abgegangen", sagte der stellvertretende Wehrführer Hermann Gödde.

Die genaue Brandursache steht noch nicht fest, jedoch gibt es Hinweise auf einen technischen Defekt am Motor eines Zerlegebandes. Die Feuerwehr war mit fünf Löschzügen und rd. 180 Einsatzkräften vor Ort. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste sie die Produktionshalle und angrenzende Bereiche evakuieren. Betroffen davon waren mehrere hundert Angestellte der Firma. Nach rd. zwei Stunden konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

Der Brand war um kurz vor 17:00 Uhr gemeldet worden. Laut Tönnies-Geschäftsführer Josef Tillmann war er in der Halle für die Sauen-Zerlegung ausgebrochen. Bereits der Werkfeuerwehr sei es gelungen, den Brand einzudämmen, vorsorglich seien aber die anderen Löschzüge hinzugerufen worden. Auch Vertreter des Kreisgesundheitsamtes kamen hinzu.

"Der Schaden an der Ware hält sich aber in Grenzen", sagte Tillmann. Er bezifferte ihn auf ca. 80.000 Euro. Stark beschädigt wurden jedoch etliche Maschinen wie Filteranlagen und Transportbänder. Zusammen ergebe das einen Schaden von etwa einer halben Million Euro.

Text: Neue Westfälische vom 04. Juli 2009

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Autos bekommen nur Ruß ab

Kabelbrand in einem Büro von Ford Lückenotto

Sachschaden ist am Sonntagabend (12. Juli) bei einem Kabelbrand im Autohaus Ford Lückenotto an der Bielefelder Straße entstanden. Ein aufmerksamer Passant hatte starken Rauch in der Ausstellungshalle bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Ulrich Strecker rüsteten sich mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten aus und löschten den Brand.

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Ein Feuerwehrmann löscht unter Atemschutz das BüroGroßbildansicht
Löschen unter Atemschutz: Ein Feuerwehrmann ist in dem Büro eines Verkäufers aktiv

Nach einer halben Stunde war der Brand unter Kontrolle; nach einer weiteren halben Stunde konnten die Feuerwehrleute wieder abrücken. Die Polizei sperrte mit mehreren Streifenwagen die Bielefelder Straße für die Dauer der Löscharbeiten.

Über die Höhe des Schadens konnte Sascha Schimkat, Geschäftsleiter der Lückenotto A. GmbH keine Auskunft geben. Er erwartet den Gutachter am Donnerstag. "Aber wir haben Glück im Unglück gehabt", sagte er. Das habe ihm auch die Feuerwehr bestätigt. Der Brand sei frühzeitig erkannt und schnell gelöscht worden.

Der Brand konzentrierte sich auf das Büro eines Verkäufers, das geschlossen bleibt. Die Autos in der Ausstellungshalle, die für die Kunden geöffnet bleibt, hätten nur Ruß abbekommen, so Schimkat zur NW.

Text und Bild: Neue Westfälische vom 14. Juli 2009 - Andreas Eickhoff

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Bus prallt gegen Auto - Pkw-Fahrer schwer verletzt

Ein mit mindestens 15 Personen besetzter Linienbus und ein Mitsubishi sind am Mittwoch, 15. Juli, gegen 15:40 Uhr auf der Lippstädter Straße in Rheda-Wiedenbrück zusammengeprallt. Der 38-jährige Pkw-Fahrer wurde schwer verletzt, der Busfahrer leicht. Elf Fahrgäste kamen mit einem Schock oder leichten Verletzungen davon. Die Polizei sperrte die Lippstädter Straße für mehr als drei Stunden.

Der 38-jährige Pkw-Fahrer aus Gütersloh wollte nach Polizeiangaben im Bereich einer Zufahrt drehen, als ihm der Bus entgegen kam. Wie Polizeisprecher Karl-Heinz Stehrenberg an der Unfallstelle erläuterte, kam der Pkw-Fahrer aus Richtung Beckumer Straße und wollte im Bereich der Zufahrt zu den Häusern 128 bis 137 wenden. Der 56-jährige Busfahrer eines Unternehmens aus Münster, das im Auftrag der TWE (Teutoburger Wald-Eisenbahn) eine Linienstrecke nach Lippstadt befuhr, konnte den Bus nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr mit der rechten vorderen Fahrzeugkante in die Fahrerseite des blauen Mitsubishi. Das Auto schleuderte nach rechts von der Straße und blieb im angrenzenden Graben liegen.

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Der schwer beschädigte Pkw Großbildansicht
Der 38-jährige Fahrer konnte nach ca. 30 Minuten schwer verletzt aus dem Autowrack befreit werden

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer in dem Wrack eingeklemmt und musste von den Löschzügen aus Wiedenbrück und Batenhorst befreit werden. Die Rettungskräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Ulrich Strecker benötigten rund 30 Minuten, um den eingeklemmten Mann zu retten. Der Schwerverletzte wurde nach einer ersten Untersuchung an der Unfallstelle zur weiteren Behandlung in das St. Vinzenz-Hospital in Wiedenbrück gebracht.

Knapp 100 Helfer waren an der Unfallstelle im Einsatz. Die Hilfsorganisationen waren mit dem Modul "Soforthilfe" alarmiert worden, so dass aus den umliegenden Städten und Gemeinden im Kreisgebiet weitere 14 Rettungs- und Krankenwagen neben dem Regelrettungsdienst anrückten. Ferner waren die "Leitende Notärztin" und der "Organisationsleiter Rettungsdienst" aus Gütersloh zu dem Unfal geeilt.

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Viele Helfer am UnfallortGroßbildansicht
Ein großes Aufgebot an Polizei-, Feuerwehr- und weiteren Rettungskräften war zum Unfallort geeilt

Die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Gesamtschaden beträgt nach Polizeiangaben ca. 110.000 Euro.

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Der beschädigte Bus war nicht mehr fahrbereitGroßbildansicht
Nicht mehr fahrbereit: Der Linienbus wurde an der Front getroffen

Text und Bilder: Die Glocke vom 16. Juli 2009 - Andreas Eickhoff

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Frau in Wiesbaden - nicht in der Ems

Ein 40-Jähriger aus Wiesbaden hat am Montagabend (03. August) ein Abkühlungsbad in der Ems in Wiedenbrück genommen. Dabei kam er ins Straucheln und musste von aufmerksamen Passanten wieder ans rettende Ufer gezogen werden. Dabei rief der stark alkoholisierte Mann immer wieder den Vornamen seiner Ex-Frau, die dann eine Stunde lang von der Feuerwehr gesucht wurde.

Wie die Polizei mitteilt, war der Mann, der in einem nahe gelegenen Hotel untergebracht war, im Bereich der Kettelerschule am Burgweg in die Ems gegangen. Die Zeugen berichteten den Polizeibeamten von den Hilferufen. Daher wurde außer Notarzt und Rettungssanitäter auch der Löschzug Wiedenbrück alarmiert. Die insgesamt 30 Feuerwehrleute ließen ein Boot zu Wasser und suchten die Frau u. a. auch an der Brücke Wasserstraße und entlang der "Schanze".

Währenddessen suchte die hessische Polizei die Frau an ihrem gemeldeten Wohnort in Wiesbaden auf, um die Situation zu klären: Die Scheidung des Paares war noch nicht lange her und der Mann ofenbar noch nicht darüber hinweg gekommen. Jedenfalls ging es der Frau gut - und die Feuerwehr in Wiedenbrück konnte die Suche einstellen.

Text: Die Glocke vom 05. August 2009

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Hofgebäude brennt: Bewohner unverletzt

Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen an der Hammersenstraße in Lintel ist am Dienstag, 01. September, gegen 03:30 Uhr aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohner blieben unverletzt. Es brannte in einem Gebäudeteil, in dem der Eigentümer einen Teil seines fleischverarbeitenden Betriebes untergebracht hatte.

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Feuerwehrleute bei den LöscharbeitenGroßbildansicht
Von beiden Seiten des Gebäudes spritzen Mitglieder der Feuerwehr Wasser auf das Dach der Scheune, das zum größten Teil schon abgedeckt ist

Wie die Polizei weiter mitteilte, hatte ein vorbeifahrender Zeuge die Flammen in der Ferne gesehen und sofort die Feuerwehr alarmiert. Rasch waren mehr als 100 Rettungskräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei an der Einsatzstelle in Lintel. Die Feuerwehr war eigenen Angaben zufolge mit den Löschzügen Wiedenbrück, Rheda und Lintel zu dem Brand ausgerückt. Ihnen gelang es unter anderem unter Einsatz zweier Drehleitern und mit Kräften, die angesichts der starken Rauchentwicklung unter Atemschutz arbeiteten, zu verhindern, dass die Flammen von der Betriebsscheune auf andere Gebäudeteile übergriffen.

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Feuerwehrleute mit schweren AtemschutzgerätenGroßbildansicht
Auf der Suche nach Gasflaschen: Feuerwehrleute haben sich mit schweren Atemschutzgeräten ausgerüstet, um ins Haus zu gehen

Die sechs Bewohner, die sich im angrenzenden Wohngebäude befanden, konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen.

Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden hinein an. Ersten Einschätzungen der Feuerwehr zufolge ist ein Sachschaden entstanden, der sich im sechsstelligen Euro-Bereich bewegt. Die Brandstelle wurde gesichert, so dass sie im nächsten Schritt Brandsachbearbeiter der Gütersloher Polizei untersuchen können, um so die Ursache des Feuers zu ermitteln.

Text und Bilder: Die Glocke vom 02. September 2009 - Andreas Eickhoff

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14-jähriger ruft die Feuerwehr

Den Topf auf dem Herd vergessen

Zum 100. Einsatz ist die Tagalarm-Gruppe des Rathauses am 17.09.2009 ausgerückt. Ein 14-jähriger Junge wollte an der Lausitzer Straße Mittagessen kochen. Nachdem er den Herd eingeschaltet hatte, ging er auf sein Zimmer im Obergeschoss. Plötzlich merkte er den Brandgeruch, verließ fluchtartig das Haus und rief die Feuerwehr. Vier Feuerwehrleute unter Pressluft-Atemschutzgeräten löschten den Brand in der Küche, während zwei andere im völlig verrauchten Haus die Fenster öffneten.

Die Küche brannte trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr aus. Rauchmelder im Flur hätten den Brand nach Meinung der Feuerwehr rechtzeitig gemeldet und etwa fünf Euro gekostet, hießt es vor Ort.

Im Einsatz waren von der Feuerwehr die hauptamtlichen Kräfte, der Löschzug Wiedenbrück, die Tagalarm-Gruppe und ein Rettungswagen.

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Aus den geöffneten Fenster des Hauses drang der Rauch nach außenGroßbildansicht
Auch aus dem Dachfenster des Hauses an der Lausitzer Straße drang der Rauch nach außen

Text und Bild: Neue Westfälische vom 18. September 2009 - Andreas Eickhoff

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Junger BMW-Fahrer verliert die Kontrolle

Zwei Schwerverletzte bei Zusammenstoß

Ein 21-jähriger BMW-Fahrer verursachte nach Polizeiangaben in der Nacht zum Sonntag, 20. September 2009, einen schweren Unfall mit 5 Verletzten auf der Bundesstraße 61 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh. Er verlor die Gewalt über das Auto und schleuderte quer gegen einen entgegen kommenden Volvo.

Um 01:27 Uhr war eine 59-jährige Gütersloherin mit dem Volvo V70 Kombi auf der Bundesstraße Richtung Gütersloh unterwegs, als ihr etwa in Höhe des Gutes Schledebrück plötzlich der schleudernde BMW entgegen kam. Mehr als 100 Meter war der schwere Wagen über die Fahrbahn geschleudert, ehe es dann zum Zusammenstoß kam. Die Frau versuchte noch, auf den Seitenstreifen auszuweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern, doch die große Limousine schleuderte - mit der Fahrerseite voran - direkt auf ihren Kombi.

Nach dem Zusammenstoß schleuderte der silberne BMW um die eigene Achse und blieb quer auf der Fahrbahn stehen, während der mit vier Personen besetzte Volvo nach rechts in den Graben geriet.

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Der völlig zerstörte BMWGroßbildansicht
Totalschaden: Der völlig zerstörte BMW des 21-Jährigen. Links im Graben ist die Front des Volvos zu sehen.

Aufgrund der ersten Notrufe wurden die Löschzüge Rheda, Wiedenbrück und Lintel alarmiert, ferner die Notärzte sowie vier Rettungswagen aus Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh. Eingeklemmt war glücklicherweise aber niemand, der schwer verletzte BMW-Fahrer wurde nach einer ersten notärztlichen Behandlung an der Unfallstelle ins Elisabeth-Hospital nach Gütersloh eingeliefert. Auch eine Mitfahrerin in dem Volvo wurde schwer verletzt, während die drei anderen Insassen nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen konnten.
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Ein Blick auf den VolvoGroßbildansicht
Auch aus dem Volvo wurde eine schwer verletzte Mitfahrerin geborgen

Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden von der Feuerwehr abgestreut, die Unfallstelle mehrere Stunden für die Unfallaufnahme ausgeleuchtet. Dazu rückte auch die Drehleiter des Löschzuges Rheda an. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden (45.000 Euro).

Text und Bilder: Neue Westfälische vom 21. September 2009 - Andreas Eickhoff

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