Ausgewählte Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück im 4. Quartal 2009
Heck bricht aus auf feuchter Fahrbahn
Unfall auf dem Lümernweg
Es wird Herbst. Die Witterung wurde jetzt auch einem 21-Jährigen aus Rheda-Wiedenbrück zum Verhängnis, dessen Heck auf der feuchten Fahrbahn des Lümernwegs ausbrach. Sein Audi 80 schleuderte in einen Graben. Es entstand Totalschaden an dem Fahrzeug.
Der junge Mann war nach Polizeiangaben am Mittwoch, 30. September, gegen 20:00 Uhr auf dem Lümernweg Richtung Batenhorst unterweges, als er ausgangs der Rechtskurve kurz vor dem Hamelbach nach eigenen Angaben bremste. Das Heck des Audi brach auf der feuchten und rutschigen Fahrbahn aus, er verlor die Kontrolle, versuchte noch gegenzulenken und schleuderte schließlich mit dem Wagen rechts von der Fahrbahn.
Dort durchbrach der Wagen ein Stahlgeländer und beschädigte eine Hecke erheblich. Der Wagen blieb schließlich jenseits einer Leitplanke in einem parallel zur Straße verlaufenden Graben liegen. Der Fahrer musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden, die Straße blieb für mehr als eine Stunde voll gesperrt.
Text: Die Glocke vom 02. Oktober 2009
Sechs Verletzte nach Unfall auf der A2
Schwerer Unfall zu Beginn des Rückreiseverkehrs aus den Ferien: Auf der Autobahn A2 zwischen Rheda-Wiedenbrück und der Raststätte Gütersloh wurden am Freitag, 23.10. gegen 17:30 Uhr sechs Menschen verletzt, als ein Ford-Mondeo-Fahrer die Fahrbahn wechseln wollte.
Nach Angaben der Autobahnpolizei Stukenbrock war der 32-jährige Fahrer eines silbernen Ford Mondeo auf dem mittleren Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn unterwegs, als er kurz vor der Brücke Kornstraße ein vor ihm fahrendes Fahrzeug überholen wollte und auf den linken Fahrstreifen wechselte. Dabei übersah er ein von hinten kommendes Sportcoupé der C-Klasse von Mercedes-Benz, dessen 44-jähriger Fahrer nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte. Die Fahrzeuge prallten zunächst in die Mittelleitplanke, schleuderten über alle drei Fahrstreifen nach rechts und prallten dort erneut in die Leitplanke. Während sich der Ford um die eigene Achse drehte und auf dem Seitenstreifen stehen blieb, schleuderte der Mercedes noch einige Meter weiter, bevor auch er auf dem Seitenstreifen zum Stillstand kam.
Der Mercedes-Fahrer bleib unterletzt, seine Beifahrerin erlitt leichte Blessuren. Dei vier Mitfahrer im Ford Mondeo (drei Kinder auf der Rückbank sowie die Beifahrerin) wurden ebenfalls leicht verletzt. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und musste an der Unfallstelle notärztlich behandelt werden, ehe er mit den anderen Familienangehörigen ins Städtische Klinikum Gütersloh eingeliefert wurde. Die Mercedes-Beifahrerin wurde ins Elisabeth-Hospital transportiert. Drei Rettungswagen aus der Doppelstadt sowie ein weiterer aus Harsewinkel waren im Einsatz.
Aufgrund der Rückreisewelle staute sich der Verkehr innerhalb kürzester Zeit auf 14 Kilometer Länge. Gegen 19:00 Uhr konnten alle drei Fahrstreifen wieder frei gegeben werden. Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert.
Text: Die Glocke vom 24. Oktober 2009
Wohnwagen niedergebrannt
Am Freitag, 30. Oktober, gegen 21:20 Uhr hat an der Kapellenstraße in Lintel ein Wohnwagen gebrannt. Die Feuerwehrleute des Linteler Löschzuges hatten Gäste aus Avenwedde in ihrem Gerätehaus zu Besuch, als sie plötzlich Flammen aufsteigen sahen. Nachdem einige Feuerwehrleute zunächst nachgeschaut hatten, wurde der Löschzug komplett alarmiert und rückte aus. Das Feuer konnte problemlos gelöscht werden, eine angrenzende Scheune wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen, wohl auch, weil die Brandbekämpfer so schnell vor Ort sein konnten.
Da der Wohnwagen früher bewohnt war, mussten die Einsatzkräfte überprüfen, ob in dem Schutt des völlig zerstörten Wohnwagens eine Leiche lag. Die fand sich glücklicherweise nicht. Nach Angaben der Anwohner war der Wohnwagen in letzter Zeit auch nicht mehr bewohnt gewesen.
Nach einer halben Stunde konnten die Linteler Feuerwehrleute wieder einrücken. Für die Gäste aus Avenwedde entfachte man das Feuer auf dem Grill.
Text: Die Glocke vom 02. November 2009
Beim Abbiegen zusammengeprallt
Zwei Menschen wurden bei einem Unfall verletzt, der sich am Dienstagabend, 10. November, auf der Bielefelder Straße in Höhe der Zufahrt zum Autobahnzubringer Richtung Münster ereignet hat.
Nach Angaben der Polizei wollte eine 34-jährige Golf-Fahrerin aus Gütersloh, die auf der Bielefelder Straße in Richtung Wiedenbrück unterweges war, links auf den Zubringer abbiegen. Dabei stieß sie mit dem Fahrer (34) eines Passat-Kombis, der in Richtung Gütersloh unterwegs war, zusammen. Im Kreuzungsbereich prallten die beiden Fahrzeuge mit voller Wucht zusammen, dabei wurden die 34-jährige Golf-Fahrerin sowie die elfjährige Beifahrerin im Passat leicht verletzt. Die Verletzten wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Die auslaufenden Betriebsstoffe mussten von den hauptamtlichen Kräften der Feuerwehr abgestreut werden. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr auf der Bielefelder Straße einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet, dabei kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen. Die Polizei schätzt den Sachschaden, der jeweils an den Fahrzeugen entstanden ist, auf jeweils ca. 5.000 Euro.
Text: Die Glocke vom 12. November 2009
87-Jährige lebensgefährlich verletzt
Lebensgefährliche Kopfverletzungen hat eine 87-jährige Frau am Dienstagabend, 17. November, gegen 17:15 Uhr erlitten, als sie in Höhe des Friedhofs in Wiedenbrück den Nordring überqueren wollte.
Die Frau wurde von einem silbernen Ford Focus erfasst, dessen 45-jähriger Fahrer in Richtung Hauptstraße unterwegs war. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei wollte die Rentnerin den Nordring im Bereich des Friedhofs in Richtung Innenstadt überqueren. Offenbar hatte der Autofahrer die Fußgängerin nicht gesehen. In Höhe der mittleren Fahrbahnmarkierung wurde die Seniorin von dem Ford erfasst.
Dabei prallte die 87-Jährige auf die Motorhaube des Wagens und schlug dann mit ihrem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Der Fahrer brachte den Ford wenige Meter weiter nach einer Vollbremsung zum Stehen. Die Rentnerin wurde daraufhin auf die Straße geschleudert.
Die Seniorin musste an der Unfallstelle notärztlich behandelt werden, bevor sie mit einem Rettungswagen ins Wiedenbrücker St. Vinzenz-Hospital eingeliefert wurde. Sie erlitt bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen. Der Pkw-Fahrer wurde durch die Splitter der Windschutzscheibe nur leicht an den Händen verletzt.
Der Nordring blieb rund fünf Stunden zwischen dem Friedhofsweg und der Rektoratsstraße gesperrt. Ein Sachverständiger wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld in die Spurensicherung einbezogen. Der Ford Focus wurde für weitere Ermittlungen von der Polizei sichergestellt.
Text: Die Glocke vom 19. November 2009

