Leinewebermuseum wiedereröffnet

"Menschen und Häuser machen eine Stadt", betonte Bürgermeister Theo Mettenborg am Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein und nicht minder strahlenden Gesichtern zum Auftakt des 32. Altstadtfestes in Rheda. Eingebunden in den traditionellen Festmarsch war in diesem Jahr ein besonderes Highlight. Nach über zwei Jahren wurde das Leineweber-Museum wieder offiziell eröffnet.
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Auf die Neueroeffnung wird angestossen

In dem Privathaus in der "Kleinen Straße", das zugleich ein Museum über die Arbeit der Leineweber ist, vermittelt Johannes Blomberg in gemütlicher Atmosphäre viel Wissenswertes über altes Handwerk. Wegen Mängeln beim Brandschutz konnte das Museum zwei Jahre lang nicht in der gewohnten Weise offen stehen. Doch Dank eines gemeinnützigen Vereins unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Albien konnten zahlreiche Sponsoren gefunden werden, die die nötigen Baumaßnahmen finanziell unterstützten. Darunter die Kultur- & Sozialstiftung Lönne, die Bernd-Tönnies-Stiftung, die Regionale Kulturstiftung der Volksbank, Sievers Werkzeuge, sowie die RWE und viele private Gönner. Das Ehepaar Helma und Hubert Pohlmann hat bereits zum zweiten Mal auf dem Altstadtfest eine Schuhputzaktion durchgeführt und den Erlös für das Leineweber-Museum gespendet. Insgesamt konnte der Verein 12.500 Euro sammeln, das ist rund die Hälfte der Baukosten. Die andere Hälfte hat die Stadt übernommen. Schließlich möchte sie den touristischen Anziehungspunkt in der Altstadt erhalten. Notwendig war die Anlage eines zweiten Rettungsweges, einer Brandmeldeanlage, von Feuerschutztüren und Fensterüberschlägen. "Das Museum ist ein Kleinod für die Stadt zur Freude der Menschen", machte der Bürgermeister beim Rundgang durch das historische Fachwerkhaus deutlich.

Bild von links: Haben es sich in einer Sitzecke im Leineweber-Museum gemütlich gemacht: Michael Deitert, Erbprinz Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg, Fürstin Sissi zu Bentheim-Tecklenburg, Prof. Dr. Ernst Albien, Bürgermeister Theo Mettenborg, Hausherr des Museums Johannes Blomberg.