RT-Lasertechnik gut ausgelastet
Ein beeindruckendes Wachstum hat die RT-Lasertechnik in den letzten sechs Jahren gezeigt. Seit dem Umzug nach Rheda-Wiedenbrück hat sich die Mitarbeiterzahl des Metallverarbeitungsspezialisten vervielfacht. Waren 2005 16 Arbeitsplätze neu in die Stadt gekommen, sind inzwischen rund 90 Mitarbeiter in drei Schichten im Einsatz.
Auch die Werkshallen wurden erweitert und der moderne Maschinenpark deutlich ergänzt. Kein Wunder also, dass sich zahlreiche heimische Unternehmer nun gerne ein Bild von dem modernen Betrieb an der Ringstraße machten. Bürgermeister Theo Mettenborg hatte zum regelmäßigen Wirtschaftstreffen der Stadtverwaltung eingeladen und dankte den Geschäftsführern Thomas Rüsse und Frank Teckentrup, dass sie die halbjährliche Begegnung von Firmen und Verwaltung in ihrem Gebäude möglich machten.
Die beiden Unternehmer führten rund 50 Besucher durch die Hallen, in denen monatlich etwa 1.000 Tonnen Stahlbleche und 250 bis 300 Tonnen Stahlrohre verarbeitet werden. Diese können mit einer ganzen Reihe von Hochleistungslasern zugeschnitten oder z.B. in der 400-Tonnen-Kantbank millimetergenau "gefaltet" werden. Die hochmoderne und teure Technik ist gut ausgelastet. Die Auftragslage sowohl in der Fertigung, als auch in Konstruktion und Entwicklung ist gut. Die gute und enge Zusammenarbeit der RT-Lasertechnik mit ihren Kunden aus der Maschinenbau-, Landmaschinen und Automobilindustrie in der Fertigung und bei der Entwicklung neuer Produkte hat sich nach Ansicht von Rüsse bestens bewährt und lässt die Kundenliste der Firma beständig wachsen. Die Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz und die Auftragsbücher sind "gut gefüllt", erläutert Thomas Rüsse zufrieden. "Wir sind froh, dass wir in der Krise keine Mitarbeiter entlassen mussten, denn Fachkräfte sind heute schwer zu bekommen."
Fachkräfte und Nachwuchs waren auch ein Thema für Ina Bolte, Projektleiterin "doppelter Abiturjahrgang" bei der Arbeitsagentur. Der doppelte Abiturjahrgang, der 2013 durch die Verkürzung der Gymnasialzeit auf den Arbeitsmarkt drängen wird, führt dazu, dass in Rheda-Wiedenbrück 449 Abiturienten auf die Suche nach einem Studien- oder Ausbildungsplatz gehen. Im Jahre 2012 werden es noch 218 sein. Bolte warb deshalb bei den Unternehmern dafür, auch in Anbetracht der zukünftig schwächeren Jahrgänge verstärkt auszubilden, um so den absehbaren Fachkräftemangel selbst aufzufangen. Der Erste Beigeordnete der Stadt, Peter Bremhorst, berichtete den Unternehmern in seiner Eigenschaft als Kämmerer über die Auswirkungen des Stärkungspaktgesetzes. Die an sich sinnvolle Unterstützung notleidender Kommunen werde in der derzeit geplanten Form dazu führen, dass auch viele jetzt noch wirtschaftlich starke Kommunen in die Haushaltssicherung geraten würden. Für Rheda-Wiedenbrück ergeben die derzeitigen Rechenmodelle eine zusätzliche jährliche Bürde von mindestens 3,8 Millionen Euro. Ein Betrag, der die städtische Leistungskraft deutlich belaste.
Bürgermeister Theo Mettenborg dankte den Unternehmern für Ihren Beitrag zur bisher guten Lage Rheda-Wiedenbrücks. Die Stadt könne dank ihrer starken Wirtschaft mit bedachtsamen Investitionen ihre Lebensqualität halten und stärken. Er stellte als zentrales Projekt dazu die Neukonzeption des Flora-Parks vor. Mit dem Erwerb zusätzlicher Flächen könnten neue Wegebeziehungen geschaffen und die Qualität des Parks insgesamt gesteigert werden.
Bild: Frank Teckentrup und Thomas Rüsse (vorne, mitte) führten Bürgermeister Theo Mettenborg und etwa 50 heimische Unternehmer durch ihren Betrieb.
Die beiden Unternehmer führten rund 50 Besucher durch die Hallen, in denen monatlich etwa 1.000 Tonnen Stahlbleche und 250 bis 300 Tonnen Stahlrohre verarbeitet werden. Diese können mit einer ganzen Reihe von Hochleistungslasern zugeschnitten oder z.B. in der 400-Tonnen-Kantbank millimetergenau "gefaltet" werden. Die hochmoderne und teure Technik ist gut ausgelastet. Die Auftragslage sowohl in der Fertigung, als auch in Konstruktion und Entwicklung ist gut. Die gute und enge Zusammenarbeit der RT-Lasertechnik mit ihren Kunden aus der Maschinenbau-, Landmaschinen und Automobilindustrie in der Fertigung und bei der Entwicklung neuer Produkte hat sich nach Ansicht von Rüsse bestens bewährt und lässt die Kundenliste der Firma beständig wachsen. Die Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz und die Auftragsbücher sind "gut gefüllt", erläutert Thomas Rüsse zufrieden. "Wir sind froh, dass wir in der Krise keine Mitarbeiter entlassen mussten, denn Fachkräfte sind heute schwer zu bekommen."
Fachkräfte und Nachwuchs waren auch ein Thema für Ina Bolte, Projektleiterin "doppelter Abiturjahrgang" bei der Arbeitsagentur. Der doppelte Abiturjahrgang, der 2013 durch die Verkürzung der Gymnasialzeit auf den Arbeitsmarkt drängen wird, führt dazu, dass in Rheda-Wiedenbrück 449 Abiturienten auf die Suche nach einem Studien- oder Ausbildungsplatz gehen. Im Jahre 2012 werden es noch 218 sein. Bolte warb deshalb bei den Unternehmern dafür, auch in Anbetracht der zukünftig schwächeren Jahrgänge verstärkt auszubilden, um so den absehbaren Fachkräftemangel selbst aufzufangen. Der Erste Beigeordnete der Stadt, Peter Bremhorst, berichtete den Unternehmern in seiner Eigenschaft als Kämmerer über die Auswirkungen des Stärkungspaktgesetzes. Die an sich sinnvolle Unterstützung notleidender Kommunen werde in der derzeit geplanten Form dazu führen, dass auch viele jetzt noch wirtschaftlich starke Kommunen in die Haushaltssicherung geraten würden. Für Rheda-Wiedenbrück ergeben die derzeitigen Rechenmodelle eine zusätzliche jährliche Bürde von mindestens 3,8 Millionen Euro. Ein Betrag, der die städtische Leistungskraft deutlich belaste.
Bürgermeister Theo Mettenborg dankte den Unternehmern für Ihren Beitrag zur bisher guten Lage Rheda-Wiedenbrücks. Die Stadt könne dank ihrer starken Wirtschaft mit bedachtsamen Investitionen ihre Lebensqualität halten und stärken. Er stellte als zentrales Projekt dazu die Neukonzeption des Flora-Parks vor. Mit dem Erwerb zusätzlicher Flächen könnten neue Wegebeziehungen geschaffen und die Qualität des Parks insgesamt gesteigert werden.
Bild: Frank Teckentrup und Thomas Rüsse (vorne, mitte) führten Bürgermeister Theo Mettenborg und etwa 50 heimische Unternehmer durch ihren Betrieb.
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