Aktuelles in Rheda-Wiedenbrück

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Aktuelle Infektionszahlen

Aktuell sind im Kreis Gütersloh 1.192 mit Corona Infizierte registriert. (Stand: 14. April, 8:30 Uhr) Kumuliert seit Beginn der Pandemie waren insgesamt 15.931 laborbestätigte Coronainfektionen zu verzeichnen, 2.916 davon in Rheda-Wiedenbrück. Die gute Nachricht: Der Kreis meldet, dass von den Infizierten inzwischen 14.454 genesen sind.

Derzeit werden 54 Patienten (13. April: 54) stationär behandelt. 16 davon in der Intensivmedizin. Seit Beginn der Pandemie sind 285 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Der zuständige Kreis Gütersloh teilt mit: "Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 14. April laut RKI 176,5 (7-Tage-Inzidenz am 13. April: 149,1)."

Das Infektionsgeschehen ist nach wie vor konfus. Es gibt einzelne Cluster beispielsweise in Unternehmen und Kitas mit entsprechenden Folgeinfektionen im Umfeld, die meisten Infektionen ereignen sich jedoch im familiären, privaten und sozialem Umfeld. In diesem Zusammenhang appelliert der Kreis Gütersloh erneut eindringlich, die geltenden AHA+L-Regeln einzuhalten – Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen sowie regelmäßig lüften.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Aktualisierung 14.04.21: 161 Infizierte - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 205,9.

Aktualisierung 13.04.21: 137 Infizierte - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 157,4.

Aktualisierung 12.04.21: 137 Infizierte - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 161,5.

Aktualisierung 11.04.21: 136 Infizierte - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 149,4.

Aktualisierung 10.04.21: 111 Infizierte - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 96,9.

Aktualisierung 09.04.21: 110 Infizierte - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 84,8.

Aktualisierung 08.04.21: 95 Infizierte - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 80,7.

Aktualisierung 07.04.21: 91 Infizierte - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 88,8.

Aktuelle Kontaktbeschränkung

(vorläufig bis 18.04.2021): Ein Hausstand + 1 weitere Person (Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt).

Präsenzunterricht nach Osterferien nur für Abschlussklassen

Ab dem 12. April findet  der Schulunterricht für alle Schülerinnen und Schüler wieder auf Distanz statt. Die Abschlussklassen dürfen im Präsenzunterricht bleiben. Die Regelung gilt vorerst bis zum 16. April.

Die Abiturprüfungen sollen planmäßig geschrieben werden.

Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh an Luca-App angeschlossen

Die Abteilung Gesundheit des Kreises Gütersloh ist jetzt vollständig an die Luca-App angebunden. Ab heute, 8. April, erfüllt der Kreis alle technischen Voraussetzungen und kann zukünftig die Daten zur Kontaktpersonennachverfolgung erhalten. „Oberstes Ziel ist es Infektionen zu vermeiden, aber gleichzeitig auch Lockerungen zu ermöglichen“, so Landrat Sven-Georg Adenauer.

Von der App profitieren vor allem Gastronomiebetriebe, Kultureinrichtungen und der Einzelhandel. Die Besucher scannen mithilfe ihres Smartphones einen QR-Code, der sie automatisch ein- und auch auschecken kann. Die Gastgeber erhalten den Code automatisch sobald sie sich als Betreiber bei der Luca-App anmelden. „Sobald eine Infektion bei einem Gast oder einem Besucher nachgewiesen wird, können die Daten freiwillig verschlüsselt an die Abteilung Gesundheit übermittelt werden“, so Guido Klinker, Verwaltungsleiter der Abteilung Gesundheit. Der Kreis ist auch weiterhin offen für andere Anbieter.

Hinweis: Wer sich anmelden möchte oder weitere Fragen hat, wendet sich bitte an den Anbieter selbst unter www.luca-app.de.

Kreis Gütersloh setzt auf Bürgertests statt Notbremse

Als Beschluss der heutigen Krisenstabssitzung und in Absprache mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) wird der Kreis die sogenannte Corona-Notbremse umgehen und setzt in der ab Dienstag, 30. März, geltenden Allgemeinverfügung auf die Testmöglichkeiten und die Beibehaltung einiger Lockerungen.

In der ab Montag, 29.03.21 geltenden Coronaschutzverordnung des Landes NRW sind die Maßnahmen zur Notbremse festgelegt. Die wird automatisch in Kraft gesetzt, sobald die Inzidenz in Kreisen und kreisfreien Städten über mindestens drei Tage hinweg die 100er Marke überschreitet – das ist im Kreis Gütersloh der Fall. Das bedeutet, Einzelhandel, Sportstätten und Kultureinrichtungen müssten wieder schließen. Einzige Ausnahme: Es gibt genügend Möglichkeiten zu Bürgertestungen.

Voraussetzung für diese Ausnahmeregel ist ein ausreichendes und flächendeckendes Angebot von kostenlosen Bürgertestungen. Mit den rund 100 Testmöglichkeiten in Arztpraxen, Apotheken und Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) verteilt auf alle 13 Kommunen erfüllt der Kreis diese Vorgabe. In Absprache mit dem Krisenstab werden die Testzentren des DRK ab Dienstag, 30. März, ihre Öffnungszeiten erweitern. Damit erhöhen sich die Testkapazitäten in DRK-Testzentren, Apotheken und Arzt- sowie Zahnarztpraxen auf rund 22.000 pro Woche.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass sie verschiedene Angebote und Dienstleistungen weiterhin mit Vorlage eines negativen Schnelltestes, der nicht älter als 24 Stunden ist, wahrnehmen dürfen. Achtung: Selbsttests gelten nicht. Der Test muss von einer offiziellen Stelle durchgeführt worden sein. Die Allgemeinverfügung ist online unter www.kreis-guetersloh.de/amtsblatt einsehbar.

„Das kostenfreie Testangebot ermöglicht uns, einige Öffnungen beizubehalten, gleichzeitig können so Infektionen schneller aufgedeckt und weitere Infektionsketten vermieden werden. Das ist enorm wichtig – besonders im Hinblick auf die steigenden Inzidenzwerte. Daher mein Appell an Sie: Nutzen Sie das Angebot und tragen Sie so dazu bei, die Pandemie einzudämmen“, betont Landrat Sven-Georg Adenauer. Eine Übersicht aller Testmöglichkeiten im Kreisgebiet, die mit einer Veröffentlichung einverstanden waren, finden Interessierte auf der Coronasonderseite des Kreises Gütersloh unter www.kreis-guetersloh.de/corona im interaktiven Schnelltest-Dashboard sowie in Form einer nach Kommunen geordneten Liste. Einige Arztpraxen bieten lediglich Tests für ihre Patienten an und möchten keine Werbung. Wer das kostenfreie Angebote annehmen möchte, sollte vorher einen Termin vereinbaren. Nur so können unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Adenauer: „Wir müssen uns auch darauf einstellen, dass wir die Allgemeinverfügung nachschärfen müssen, sollten die Zahlen weiter nach oben gehen. Dann muss es weitere Einschränkungen geben.“

Schnelltests - bald weitere Angebote

Laut der neuen Testverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit dürfen sich alle Bürgerinnen und Bürger einmal pro Woche kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Mit diesem Angebot sollen vor allem im Hinblick auf die schrittweisen Öffnungen Infektionen schneller aufgedeckt und so weitere Infektionsketten vermieden werden. Die Schnelltests können in bestimmten Apotheken, Zahnarztpraxen sowie in Testzentren des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Kreis Gütersloh durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um Einrichtungen, in denen bereits vor dem 8. März getestet wurde. Diese Übergangsregelung wird kurzfristig durch eine neue Verordnung des Landes NRW abgelöst.

Das Angebot gilt für Menschen ohne Symptome. Menschen mit Symptomen nehmen bitte Kontakt mit ihrem Hausarzt auf, um einen Testtermin zu vereinbaren.

In Rheda-Wiedenbrück beteiligen sich mehrere Apotheken und Arztpraxen an den Schnelltest. Das DRK öffnet ein eigenes Testzentrum im ehemaligen DRK-Heim am Ostring 116.

Auf der interaktiven Karte des Kreises finden Sie das jeweils nächstgelegene Testzentrum. Weitere werden in Kürze dazu kommen.

Aktuelle Regelungen der MPK-Konferenzen   - Informationen zu Impfungen

Bund und Länder haben die geltenden Corona-Regeln grundsätzlich bis zum 18.April 2021 verlängert. Es bleibt besonders wichtig, Kontakte zu vermeiden. Angesichts der exponentiell steigenden Infektionszahlen mit den neuen Corona-Varianten wird vom 1. bis 5. April eine „Erweiterte Ruhezeit zu Ostern“ mit weitgehenden Kontaktbeschränkungen sowie einem Ansammlungsverbot angeordnet.

  • Coronaschutz-Regelungen ab dem 27. bzw. 29.03.2021

     Im Nachgang zum Ministerpräsidentenkonferenz hat das Land NRW seine Coronaverordnungen angepaßt. Die Änderungen sind in der 20. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus zusammengefaßt.

    Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO)

    In der CoronaSchVO wurde u.a. der § 4b umfassend geändert. So können modellhafte Erprobung von regionalen Schutzkonzepten ermöglicht werden.  Schwimm- und Spaßbäder dürfen ausnahmsweise für die Anfängerschwimmausbildung geöffnet sein. Großveranstaltungen sind nach § 13 Abs. 5 CoronaSchVO mindestens bis zum 31. Mai 2021 untersagt.

    In § 16 wurden Regelungen zur sogenannten Corona-Notbremse neu eingefügt. Die Notbremse soll nur in den Kreisen oder kreisfreien Städten vollzogen werden, deren 7-Tages-Inzidenz an drei Tagen hintereinander über dem Wert von 100 liegt. Es gelten dann die Maßnahmen des § 16 Abs. 1 CoronaSchVO.  Trotz der Notbremse ist eine Möglichkeit für Ostern eröffnet worden, damit sich in der Zeit vom 1. April (Gründonnerstag) bis einschließlich 5. April 2021 (Ostermontag) zwei Haushalte bis maximal fünf Personen – Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit - treffen dürfen.  Das MAGS stellt für die betroffenen Kreise und kreisfreien Städte das Vorliegen der Voraussetzungen sowie den Tag fest, an dem die Einschränkungen in Kraft treten. Diese Feststellung macht das MAGS täglich bekannt.

    Bei einem ausreichenden, flächendeckenden  Angebot kostenloser Bürgertestungen , können im Einvernehmen mit dem MAGS  Nutzung entsprechender Angebote von einem tagesaktuellen bestätigten negativen Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttests abhängig gemacht werden.

    Neben einer Verlängerung der Geltung der Coronaeinreiseverordnung wurde die Quarantänedauer für Reisende aus einem Virusvarianten-Gebiet auf vierzehn Tagen – gerechnet ab dem Tag der Ausreise aus diesem Gebiet – verlängert.

    Die CoronaFleischwirtschaftVO wurde lediglich bis zum 18. April 2021 verlängert.

  • Beschluss der MPK-Konferenz vom 22.03.2021

    Die bestehenden Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie bleiben weiterhin gültig, sofern dieser neue Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft. Die Länder werden ihre Landesverordnungen mit Wirkung ab dem 29. März 2021 entsprechend anpassen und bis zum 18. April 2021 verlängern.

    Angesichts der exponentiell steigenden Infektionsdynamik muss die im letzten Beschluss vereinbarte Notbremse für alle inzidenzabhängigen Öffnungsschritte konsequent umgesetzt werden. Bund und Länder wollen die Ostertage nutzen, um durch eine mehrtägige, sehr weitgehende Reduzierung aller Kontakte das exponentielle Wachstum der 3. Welle zu durchbrechen.

    Bund und Länder appellieren weiterhin eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland zu verzichten – auch in den Osterferien. Sie weisen nachdrücklich darauf hin, dass bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten die Pflicht zur Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung verpflichtend ist, und dass eine Quarantänepflicht für einen Zeitraum von 10 Tagen nach Rückkehr besteht - bei Rückreisen aus Virusvariantengebieten ist strikt eine Quarantäne von 14 Tagen einzuhalten.

    Im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten können die Länder in einigen ausgewählten Regionen mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines konsequenten Testregimes zu untersuchen. Zentrale Bedingungen dabei sind lückenlose negative Testergebnisse als Zugangskriterium, IT-gestützte Prozesse zur Kontaktverfolgung und ggf. auch zum Testnachweis, räumliche Abgrenzbarkeit auf der kommunalen Ebene, eine enge Rückkopplung an den Öffentlichen Gesundheitsdienst und klare Abbruchkriterien im Misserfolgsfalle.

    Bund und Länder haben sich auf Grundlage der geplanten Impfstofflieferung das Ziel gesetzt, bis zum Sommer jeder Bürgerin und jedem Bürger ein Impfangebot zu machen.

  • Der Bund-Länder-Beschluss - Änderungen ab dem 12.3./Anpassung CoronaSchVO zum 23.03.

    Bund und Länder haben beschlossen, die aktuell geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 28. März 2021 zu verlängern. In ihrem Beschluss betonen Bund und Länder, dass die Kontaktvermeidung das wesentliche Instrument im Kampf gegen die Pandemie bleibt. Gleichzeitig werden erste Lockerungen ermöglicht und weitere in Aussicht gestellt, wenn die Inzidenzen weiter sinken. Aktuell steigen die Inzidenzen wieder, da die aggressive britische Coronamutante sich schnell weiter ausbreitet.

    Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sollen weiterhin großzügige Home-Office-Möglichkeiten anbieten, kostenlose Schnelltests sollen bis Anfang April schrittweise für mehr Gruppen möglich sein:

    • Personal in Schulen und Kinderbetreuungen sowie Schülerinnen und Schüler sollen pro Präsenzwoche mindestens einen kostenlosen Schnelltest erhalten.

    • Unternehmen sollen ihren in Präsenz Beschäftigten pro Woche das Angebot von mindestens einem kostenlosen Schnelltest machen.

    • Allen asymptomatischen Bürgerinnen und Bürgern wird mindestens einmal pro Woche ein kostenloser Schnelltest einschließlich einer Bescheinigung über das Testergebnis in einem von der jeweiligen Kommune betriebenen Testzentrum angeboten.

    Nachdem erste Öffnungsschritte im Bereich der Schulen und Friseure sowie einzelne weitere Öffnungen in den Ländern bereits vollzogen wurden, werden nunmehr in einem zweiten Öffnungsschritt im öffentlichen Bereich

    • Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte einheitlich in allen Bundesländern dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet. Sie können somit auch mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Begrenzung einer Kundin oder einem Kunden pro 10 qm für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und einem weiteren für jede weiteren 20 qm wieder öffnen. Änderung ab dem 23. März: Aufgrund des OVG Beschlusses wird die Gleichstellung von Buchhandlungen und Schreibwarengeschäfte mit Geschäften des täglichen Bedarf wieder aufgehoben. Auch die Regelungen für Blumengeschäfte und Gartenmärkte wurden angepaßt.

    • Darüber hinaus können ebenfalls die bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen, wobei für die Inanspruchnahme der Dienstleistungen ein tagesaktueller COVID-19 Schnell- oder Selbsttest der Kundin oder des Kunden und ein Testkonzept für das Personal Voraussetzung ist.

    Ab dem 15.03.2021 sollen in den Schulen alle Jahrgänge in den Wechselbetrieb einbezogen werden.

    Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder werden am 22. März 2021 über die weitere Infektionsentwicklung erneut beraten. Die weiteren Details entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Beschluss.

    Die beschlossenen Maßnahmen werden in NRW durch die aktualisierten Coronaschutzverordnungen umgesetzt. Zuletzt am 12. März wurden kleinere Änderungen der Corona-SchutzVO, der EinreiseVo abgeändert und die Corona-Testverordnung und die Quarantäneverordnung zur CoronaTestQuarantäneVO zusammengefaßt. Die geringfügigen Änderungen (z.B. Neufestlegung der Nachbar-Virusvariantengebiete) faßt die 19. Mantelverordnung zur Änderung der CoronaVO zusammen. Auch die Bußgeldverordnung wurde angepasst.

  • Corona-Impfung

    Impfungen allgemein

    Die Corona-Imfpungen im Kreis Gütersloh finden derzeit konzentriert im Impfzentrum des Kreises statt. Die Impfungen haben zunächst in stationären Pflegeeinrichtungen begonnen. Die überwiegende Mehrzahl  der dortigen Bewohner sowie die Mehrzahl der über 80-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises  ist inzwischen geimpft worden oder hat einen Termin. Ab dem 6. April werden vom Geburtsjahrgang 1941 aufwärts die über 70-Jährigen zur Impfung eingeladen. Parallel beginnen Impfungen für scher erkrankte und bestimmte Berufsgruppen. Die Impfungen laufen im Impfzenturm des Kreises an der Marienfelder Straße 351 in Gütersloh (ehemals NAAFI-Shop auf dem Flughafen, beachten Sie die Beschilderung).

    Eine Terminvergabe erfolgt ausschließlich online oder telefonisch. Kommen Sie nur mit einer Anmeldung und nur zum vereinbarten Termin zum Impfzentrum. Anmelden können sich zunächst weiterhin lediglich die über 79-Jährigen über die bekannten Buchungsmöglichkeiten der KVWL unter Telefon 116117 oder im Internet unter der Adresse www.116117.de

    Wenn Sie bereits einen Termin haben Am Tag ihres Termins können sich Angemeldete bei der Impf-Hotline unter der Telefonnummer 05241/85-2960 ihren Termin bestätigen lassen. 

    Impfen für über 60-jährige

    Ab Ostersonntag bis Mittwoch,14. April, können sich pro Tag jeweils 1.000 Impfwillige, die älter als 60 Jahre sind, im Impfzentrum des Kreises Gütersloh mit dem Impfstoff von AstraZeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Terminvergabe für diese Gruppe startet am Samstag, 3. April, und läuft ausschließlich über die Hotline sowie dem Online-Portal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL): Telefon 0800 116 117 02 oder www.116117.de. Das Impfzentrum des Kreises kann für diese Personengruppe keine Termine vergeben.

    Da mit etwa 380.000 verfügbaren Impfdosen AstraZeneca für ganz NRW nur knapp ein Zehntel der Bevölkerung in dieser Altersklasse geimpft werden kann, gilt bei der Terminvergabe die Regel: Wer sich zuerst anmeldet, wird zuerst geimpft. Hintergrund für diese Aktion ist der Impfstopp von AstraZeneca an Personen unter 60 Jahren. Dieser wurde auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausgesprochen. Sobald alle Impftermine an über 60-Jährige vergeben sind, spätestens aber nach Ostermontag, 5. April, schließt das Terminbuchungsportal für diese Altersgruppe.

    Impfen für über 70-jährige

    Danach, also ab Dienstag, 6. April, startet die Terminreservierung für Bürgerinnen und Bürger des Jahrgangs 1941. Für sie sind pro Tag 100 bis 200 freie Termine mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer freigeschaltet. Dazu kommen täglich etwa 300 bis 400 Zweitimpfung der über 80-Jährigen. Da der Termin zur Zweitimpfung immer direkt bei der Buchung mit ausgewählt werden muss, sind diese Termine bereits alle vergeben. Das Impfzentrum des Kreises Gütersloh plant in dieser Zeit ein Angebot von rund 1.500 Impfungen pro Tag: 1.000 mit AstraZeneca für die über 60-Jährigen und 500 Impftermine für Seniorinnen und Senioren mit BioNTech/Pfizer.

    Nachdem bei dem Start der ü80-Terminvergabe im Februar die Buchungssysteme aufgrund der hohen Nachfrage überlastet waren, rechnet die KVWL am Wochenende mit ähnlichen technischen Problemen. Ü60-Jährige, die am Wochenende einen Termin buchen wollen, müssen sich also auf längere Wartezeiten bei der Hotline sowie verzögerte Ladezeiten beim Online-Portal einstellen.

    Impfen für Personen mit Vorerkrankungen

    Mit dem Start der Impfungen von Personen aus der Priorisierungsgruppe 2 werden nun auch Personen mit Vorerkrankungen geimpft. Voraussetzung: Sie gehören aufgrund ihrer Krankheitsgeschichte in die Gruppe 2 oder aber sie haben einen Antrag auf eine Höherpriorisierung oder Gleichstellung beim Impfzentrum eingereicht. Ab Mittwoch, 7. April, starten auch die Hausärzte mit den Impfungen für Personen mit Vorerkrankungen.

    Zur Priorisierungsgruppe 2 gehören auch verschiedene Berufsgruppen wie beispielsweise Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte. Wer von ihnen bereits einen Termin für eine Erstimpfung vereinbart hatte, kann diesen wie geplant wahrnehmen. Statt AstraZeneca wird hier dann BioNTech/Pfizer verimpft.

    Achtung: Zwar gab es für die Priorisierungsgruppe 2 bereits das Startsignal, aber bisher sind nur bestimmte Personengruppen aus dieser Kategorie an der Reihe: Dazu zählen die 79-Jährigen, Vorerkrankte sowie die Berufsgruppen. Die anderen wie beispielsweise Kontaktpersonen von Schwangeren oder pflegende Angehörige müssen sich leider noch etwas gedulden. Sobald die Impfungen für sie losgehen, wird der Kreis Gütersloh aktiv informieren.

    Impf-Hilfsdienst für Menschen über 80 Jahre

    Der Seniorenbeirat Rheda-Wiedenbrück, das Deutsche Rote Kreuz und die Stadtverwaltung haben gemeinsam einen Impf-Hilfsdienst für Menschen über 80 Jahre ins Leben gerufen. Er ist für diejenigen eingerichtet worden, die keine Unterstützung durch Angehörige, Freunde oder Nachbarn haben. Die Ehrenamtlichen helfen den über 80-Jährigen bei der Vereinbarung des Impftermins, bei der Vorbereitung der notwendigen Unterlagen und übernehmen den Fahrdienst sowie die Begleitung zum Impfzentrum Gütersloh.

    Folgende Seiten informieren seriös und allgemeinverständlich über die Impfungen:

Bitte beachten Sie die aktuellen Regeln!

  • Abstand von 1,5 Metern einhalten -  Hygieneregeln immer beachten  -  Alltagsmaske tragen  Corona Warn-App nutzen  -  Lüften Sie regelmäßig!   => AHA+A+L
  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte! Personen eines Hausstandes dürfen sich privat mit einem weiteren Haushalt (maximal 5 Personen, betreuungsbedürftige Kinder werden nicht mitgezählt) treffen. Nutzen Sie die Möglichkeit zum Homeoffice.
  • Sport-, Freizeit- und Kultureinrichtungen bleiben geschlossen - Sport zu zweit auf offenen Plätzen (z.B. Tennis) oder Museumsbesuche nach Anmeldung sind wieder zulässig.
  • Schulunterricht soll ab dem 12. April wieder im Distanzunterricht stattfinden.
  • Besucher in Pflege- und Altenheimen müssen FFP-2-Masken tragen. Das Personal muss im Kontakt mit Patienten FFP-2-Masken tragen und sich regelmäßig testen lassen.
  • Geschäfte (außer Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs) bleiben geschlossen, Einkauf per Vorbestellung oder zu einem gebuchten Termin ist ab dem 8. März möglich (Hygienekonzept, Mindestfläche pro Besucher!)
  • Gastronomie bleibt geschlossen (außer Bestellung von Mitnahmegerichten)
  • Der Verzehr von Alkohol in der Öffentlichkeit ist verboten
  • Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege sind nicht erlaubt (Ausnahme: medizinisch notwendige Dienstleistungen)
  • Maskenpflicht (FFP2 oder OP-Masken) in Geschäften, Arztpraxen, Kirchen, ÖPNV

Die Angaben zum Coronavirus werden entsprechend den jeweiligen Entwicklungen täglich aktualisiert.  Eine Gewähr für die Richtigkeit aller Angaben kann nicht übernommen werden.