Aktuelles in Rheda-Wiedenbrück

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Aktuelle Infektionszahlen

 Aktuell sind im Kreis Gütersloh 701 mit Corona Infizierte registriert. (Stand: 20. September, 0:00 Uhr)  Kumuliert seit Beginn der Pandemie waren insgesamt 22.836 laborbestätigte Coronainfektionen zu verzeichnen, 4.211 davon in Rheda-Wiedenbrück. Die gute Nachricht: Der Kreis meldet, dass von den Infizierten inzwischen 21.807 genesen sind.

Derzeit werden 16 Patienten stationär behandelt, davon 3 auf der Intensivstation. Seit Beginn der Pandemie sind 328 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Der zuständige Kreis Gütersloh teilt mit: "Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 20. September laut RKI 73,7 (7-Tage-Inzidenz laut RKI am 19. September: 72,4)."

Hinweis zur Inzidenzberechnung: Der Kreis Gütersloh hat in der täglichen Statistik eine Vereinheitlichung der Berechnungsgrundlage vorgenommen. Bisher hatte der Kreis Gütersloh für die Berechnung der täglichen Fallzahlen und Inzidenzen die Einwohnerzahl aus den Angaben der 13 Kommunen übernommen. Am Stichtag 1. Januar 2020 betrug die Zahl der Einwohner demnach 371.344. Das Robert Koch Institut berechnet seine Inzidenz jedoch auf Basis der Zahlen von IT.NRW, die wiederum auf dem Zensus basieren – der vergangenen Volksteilbefragung samt Hochrechnung. Laut dieser Datenbasis beträgt die Einwohnerzahl lediglich 364.983 (Stichtag 31.12.2019). Das bedeutet, dass im Dashboard des Kreises Gütersloh die durchschnittlichen Inzidenzen heute um etwa 3 Prozentpunkte höher ausfallen.

Anmerkung zu den Daten des LZG/RKI: Abweichungen zwischen den Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT Datenbank resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Aufgrund der immer wieder eingehenden Nachfragen zur Klarstellung: Maßgeblich sind für Lockerungen oder Einschränkungen die Inzidenzwerte des Kreises Gütersloh.


Aktualisierung 20.09.21: 102 infizierte Personen - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 67,8.

Aktualisierung 19.09.21: 103 infizierte Personen - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 65,7.

Aktualisierung 18.09.21: 101 infizierte Personen - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 74,0.

Aktualisierung 17.09.21: 102 infizierte Personen - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 82,2.

Am 16.09.21 gab es Übermittlungsprobleme beim Labor.

Aktualisierung 15.09.21: 113 infizierte Personen - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 115,1.

Aktualisierung 14.09.21: 119 infizierte Personen - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 106,8.

Aktualisierung 13.09.21: 137 infizierte Personen - Inzidenz für Rheda-Wiedenbrück 113,0.


Ab 20. August gilt die neue Coronaschutzverordnung

Ab dem 20. August tritt die neue Coronaschutzverordnung an die Stelle der der bisherigen Inzidenz-basierten alten Verordnung. Zentral für die neue Verordnung ist die 3-G-Regelung für zahlreiche Fälle. Im Kreis Gütersloh gelten ab sofort die Schutzmaßnahmen dieser Verordnung, da der Kreis inzwischen deutlich über der Inzidenz von 35 liegt.  

(Aktualisierung ab dem 28.08.: Regeln für Wahllokale. Redaktionelle Änderungen zu Verweisen und Fristen in Neufassungen der Schutzverordnungen zum 2. September.)

Neuerungen in der Version ab 11.9.21: Quarantäne für Angehörige von Infizierten von 14 auf 10 Tage reduziert, "Freitesten" nach fünf Tagen möglich - wenn symptomfrei. Quarantäne in Schulen und Kitas nur noch für die positiv Getesteten.

Bis wann gilt die aktuelle Coronaschutzverordnung?

Die ab dem 11. September 2021 gültige Coronaschutzverordnung gilt zunächst bis einschließlich 8. Oktober 2021.

Gibt es weiterhin mehrere Inzidenzstufen?

Nein. Gemäß den gemeinsamen Beschlüssen der Bund-Länder-Beratungen vom 10. August 2021 enthält die ab 20. August 2021 in Nordrhein-Westfalen gültige Coronaschutzverordnung nicht mehr mehrere Inzidenzstufen, sondern nur noch einen maßgeblichen Inzidenzwert: 35.
Beim Übersteigen der 7-Tage-Inzidenz von 35 gelten durch Einsetzen der 3G-Regel strengere Schutzmaßnahmen. Da der Landesdurchschnitt der Inzidenz inzwischen über 35 liegt, gilt dies mit dem Inkrafttreten der Verordnung landesweit – also auch in den Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die Inzidenz unter 35 liegt.

Was sind die Grundsätze der Coronaschutzverordnung ?

Grundsatz der Coronaschutzverordnung ist, dass Geimpften und Genesenen grundsätzlich alle Einrichtungen und Angebote wieder offenstehen. Von den bisherigen Schutzmaßnahmen verbleiben nur noch eine verbindliche Maskenpflicht in bestimmten Innenräumen und an anderen infektionskritischen Orten sowie für nicht geimpfte oder genesene Personen ab einer Inzidenz von 35 eine Testpflicht für bestimmte Dienstleistungen und Veranstaltungen.
Für das Zusammentreffen mit anderen Personen gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr, auch sind nicht mehr Daten zur Rückverfolgbarkeit von Personen zu erfassen.
Die bewährten Verhaltensregeln (AHA) bleiben für Privatpersonen weiterhin empfohlen. Bestimmte Lüftungs- und Reinigungsvorgaben sind in einer kurzen Anlage zusammengefasst und ergänzen die Infektionsschutzvorgaben für Betriebsinhaberinnen und -inhaber.

Gilt weiterhin eine Maskenpflicht?

Ja. Es besteht auch weiterhin – unabhängig von Inzidenzwerten – die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in folgenden Bereichen:

  • im öffentlichen Personennahverkehr,
  • in Innenräumen mit Publikumsverkehr, z. B. in Einkaufsgeschäften,
  • in Warteschlangen und an Verkaufsständen
  • bei Großveranstaltungen mit mehr als 2.500 Besuchern im Freien.

Welche Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es?

Die Verordnung sieht verschiedene Ausnahmen von der Maskenpflicht vor. So kann auf das Tragen der Maske z. B. ausnahmsweise verzichtet werden

  • in Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen,
  • bei der Berufsausübung in Innenräumen, wenn der Mindestabstand sicher eingehalten werden kann,
  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr usw.,
  • bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen,
  • von Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können (Attest notwendig).

Die Verordnung enthält zahlreiche weitere Ausnahmen von der Maskenpflicht.
Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen. Soweit Kinder vom Schuleintritt bis zum Alter von 13 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen.

Was bedeutet die 3G-Regel ab einer Inzidenz von 35?

Vollständig Geimpften und Genesenen stehen alle Einrichtungen und Angebote wieder offen. Mit Blick auf steigende Infektionszahlen müssen alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 für bestimmte Veranstaltungen/Dienstleistungen negativ getestet sein.

Wofür wird ab einer Inzidenz von 35 ein negativer Antigen-Schnelltest benötigt?

Nicht vollständig geimpfte oder genesene Personen benötigen einen negativen Antigen-Schnelltest (maximal 48 Stunden alt) für:

  • Veranstaltungen in Innenräumen, insbesondere in Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Messen und Kongresse in Innenräumen
  • Sport- und Wellnessangebote oder vergleichbare Angebote in Innenräumen
  • Innengastronomie
  • Körpernahe Dienstleistungen wie beispielsweise Friseur, Kosmetik, Körperpflege
  • Beherbergungsbetriebe, wobei nicht immunisierte Personen bei der Anreise und erneut nach jeweils vier weiteren Tagen einen Test vorlegen müssen
  • Großveranstaltungen im Freien (ab 2.500 Personen)
  • Touristische Busreisen sowie Kinder-, Jugend- und Familienerholungsfahrten

Wofür wird ab einer Inzidenz von 35 ein negativer PCR-Test benötigt?

Nicht vollständig geimpfte oder genesene Personen benötigen einen negativen PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) für Veranstaltungen und Dienstleistungen mit besonders hohem Risiko für Mehrfachansteckungen. Dies gilt für

  • Clubs,
  • Diskotheken,
  • Tanzveranstaltungen,
  • private Feiern mit Tanz
  • sowie bei sexuellen Dienstleistungen.

Wofür wird unabhängig von der Inzidenz ein negativer Antigen-Schnelltest benötigt?

Vulnerable Personengruppen in bestimmten Einrichtungen werden weiterhin besonders geschützt. Besucher müssen entweder vollständig geimpft oder genesen oder negativ getestet sein.
Nicht vollständig geimpfte oder genesene Personen benötigen generell, also nicht erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 oder mehr, einen Antigen-Schnelltest (maximal 48 Stunden alt) für den Besuch folgender Einrichtungen:

  • Krankenhäuser,
  • Alten- und Pflegeheime,
  • besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe und ähnliche Einrichtungen
  • stationäre Einrichtungen der Sozialhilfe
  • Sammelunterkünfte für Flüchtlinge.

Welche Hygieneregeln gelten für Angebote und Einrichtungen mit Besucher-/Publikumsverkehr?

Die Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ zur Coronaschutzverordnung legt unter Punkt II verbindliche Hygieneregeln zum Betrieb von Angeboten und Einrichtungen fest, die für Kunden- oder Besucherverkehre geöffnet sind.

Welche Regeln gelten für Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie bei Veranstaltungen?

In Bildungseinrichtungen und Kultureinrichtungen sowie bei Veranstaltungen und Versammlungen, Tagungen, Messen und Kongressen kann an festen Sitz- oder Stehplätzen auf das Tragen von Masken verzichtet werden, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind.
Daten zur Rückverfolgbarkeit von Personen sind nicht mehr zu erfassen.

Was gilt für private Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstage? 

Private Feiern sind ohne Kontaktbeschränkungen und Kontaktdatenerfassung zulässig. Achtung: An privaten Feiern mit Tanz dürfen nicht Geimpfte oder Genesene ohne Maske nur teilnehmen, wenn sie einen negativen PCR-Test vorlegen. Ab einer Inzidenz von 35 ist zwingend ein PCR-Test vorzulegen. Ausnahme: Kinder bis zum Schuleintritt sowie Schülerinnen und Schüler dürfen an privaten Feiern mit Tanz auch ohne PCR-Test teilnehmen.

Was gilt für Proben und Auftritte von Musikgruppen und Chören?

Proben und Auftritte von Musikgruppen (auch mit Blasinstrumenten) sind möglich.
Für das gemeinsame Singen in Innenräumen, z. B. in Chören, gilt, dass nicht vollständig geimpfte oder genesene Personen einen negativen PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) benötigen.

Haben Sie Fragen zur Coronaschutzverordnung?

Dann können Sie sich an die E-Mail-Adresse corona@nrw.de wenden.

Die genauen Regelungen und die aktuelle Coronaschutzverordnung finden sich auf der Internetseite des Landes NRW unter www.land.nrw/corona sowie unter www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

Ab 3. Mai kann in NRW eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung nach Erkrankung den Nachweis der Testpflicht ersetzen


Testmöglichkeiten

Das Angebot der Testzentren gilt für Menschen ohne Symptome. Menschen mit Symptomen nehmen bitte Kontakt mit ihrem Hausarzt auf, um einen Testtermin zu vereinbaren.

Auf der interaktiven Karte des Kreises finden Sie das jeweils nächstgelegene Testzentrum. Weitere werden in Kürze dazu kommen.

  • Starkes Infektionsgeschehen über Pfingsten

    Stellungnahme zu den Inzidenzwerten in Rheda-Wiedenbrück (27.05.2021):

    „Die Inzidenz im Kreis Gütersloh liegt heute bei 69,9. In Rheda-Wiedenbrück beträgt sie 207,6. Dafür gibt es folgende Ursachen: In dem mittelständischen fleischverarbeitenden Betrieb Paul Daut GmbH & Co KG zeichnet sich ein erhebliches Infektionsgeschehen ab.

    Hieraus begründen sich die hohen Inzidenzwerte wesentlich. Am gestrigen Tag ist der Betrieb durch eine Anordnung der Stadt bis Ende Mai geschlossen worden. Alle notwendigen Maßnahmen sind mit Beteiligung der Geschäftsführung und in Abstimmung aller Aufsichtsbehörden durch die Stadt ordnungsbehördlich ergriffen worden.

    Ein weiterer Faktor für die seit mehreren Monaten hohen Inzidenzwerte in Rheda-Wiedenbrück liegt in der Bevölkerungsgruppe, die dem Hintergrund der Arbeitsmigration zuzurechnen ist. Ein erhöhtes Infektionsgeschehen lässt sich – in Teilen – mit der Lebens-, Wohn- und Arbeitssituation und dem unbekümmerteren Umgang mit der Covid-Infektion begründen.

    Ausdrücklich ist das Unternehmen Tönnies hierin nicht enthalten. Hier zeigt sich, dass die festgelegten Maßnahmen – wie z. B. umfangreiche Testungen der Mitarbeiter – greifen.

    Eine Klarstellung: Die Bewertung der täglich vorliegenden Quarantänedaten zeigt, dass sich bisher das Infektionsgeschehen nicht im Flora-Park, am Konrad-Adenauer-Platz oder anderen öffentlichen Plätzen vollzieht. Das Ordnungsamt der Stadt richtet daher die Kontrollen nach dem Infektionsgeschehen aus. Kontrollen finden schwerpunktmäßig in den Unternehmen, in der Wohn- und Lebenssituation der Arbeitsmigranten und auch der in Quarantäne befindlichen Personen statt.

    Natürlich gilt weiterhin: Alle sind gefordert, sich an die grundlegenden Regeln (AHA+L, …) zu halten und weiterhin alle Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.“

  • Die Regeln am 27. Mai - Übergang von der "Notbremse" zur aktuellen CoronaSchVO

    Ab Donnerstag Wegfall der "Bundesnotbremse" - neue Regeln für den 27. Mai

    Wie das Land NRW bekannt gegeben hat, tritt die "Notbremse" am Donnerstag, 27. Mai, im Kreis Gütersloh außer Kraft.

    Dann gelten wieder die Regelungen der Coronaschutzverordnung des Landes NRW für Kreise mit Inzidenzen zwischen 50 und 100. Mit dem Wegfall der Bundesnotbremse entfällt auch die nächtliche Ausgangssperre.

    Eine kurze Übersicht der Regelungen ab dem 27.05.21:

    ·        Bei den Kontaktbeschränkungen gibt es folgende Änderungen. Innerhalb eines Haushalts dürfen sich beliebig viele Personen mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt treffen. Zudem sind Treffen von zwei Haushalten bis höchsten fünf Personen zulässig. Kinder bis einschließlich 14 Jahren dieser beiden Haushalte dürfen unabhängig von der Personenzahl hinzukommen. Genesene und Geimpfte werden grundsätzlich nicht mitgezählt. Treffen sich nur Genesene und Geimpfte gibt es keine Begrenzungen.

    ·        Die Gastronomie darf im Außenbereich wieder öffnen. Kunde und Bedienung müssen über einen negativen Test verfügen.

    ·        die Gültigkeit der Schnelltests verlängert sich von 24 auf 48 Stunden.

    ·        Einzelhandelsgeschäfte dürfen wieder öffnen. Hier gilt neben der Vorlage eines negativen Tests die Regelung, dass nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter zugelassen ist.

    ·        Die Schnelltestpflicht für den Friseurbesuch fällt weg. Auch andere Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden können – z.B. Kosmetik, Fußpflege, Maniküre – dürfen unter Beachtung der weiteren Hygieneregeln wieder öffnen. Einen Test benötigen Kunde und Dienstleister immer dann, wenn der Kunde die Maske zur Ermöglichung der Dienstleistung abnehmen muss (z.B. Gesichtsbehandlung, Kosmetik).

    ·        Museen, Ausstellungen, Galerien sowie Schlösser und ähnlichen Einrichtungen dürfen nach einer vorherigen Terminbuchung wieder besucht werden. Beim Besuch eines solchen Angebots müssen zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit die Daten der Besucher aufgenommen werden, auch hier ist die Personenanzahl auf einen Besucher je 20 Quadratmeter Fläche begrenzt.

    ·        Kontaktfreier Sport unter freiem Himmel ist in Gruppen bis zu 20 Personen auf Sportanlagen wieder zulässig. Für Kinder bis einschließlich 14 Jahr gibt es weitergehende Erleichterungen: Sie dürfen unter freiem Himmel in Gruppen von maximal 20 Kindern jeglichen Sport sowohl auf Sportanlagen als auch im öffentlichen Raum betreiben. 

    ·        Veranstaltungen bleiben grundsätzlich untersagt. Große Festveranstaltungen sind noch bis mindestens zum 30.Juni 2021 untersagt.

    ·        Genesene und Geimpfte brauchen kein negatives Testergebnis vorweisen. Ein vollständiger Impfschutz, der durch Vorlage des Impfpasses belegt wird, oder eine zurückliegende COVID-19 Infektion, die durch die Vorlage eines PCR-Tests belegt wird, kann somit als Eintrittskarte verwendet werden. Damit der Impfschutz gewährleistet ist, muss die letzte erforderliche Impfung allerdings mindestens 14 Tage zurückliegen. Bei Genesenen muss der positive Test mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegen. Ist der Genesene bereits einmal geimpft worden, entfällt die Obergrenze von 6 Monaten. Sein positiver Laborbefund gilt dann nur in Kombination mit dem Impfpass als Eintrittskarte.

    ·        Das Land NRW hatte angekündigt, dass sobald die Notbremse entfällt, die Schülerinnen und Schüler ab Montag, 31. Mai, wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren sollen. Das heißt: Jeden Tag Unterricht im Klassenzimmer bei voller Klassenstärke. Masken und regelmäßige Testungen sind Pflicht. Sollte die Inzidenz im Kreis Gütersloh unter 100 bleiben, müssten ab dem kommenden Montag wieder alle Kinder und Jugendliche zur Schule gehen.

    Weitere Informationen zu den dann geltenden Regeln gibt die Pressemitteilung des Kreises vom 21. Mai: www.kreis-guetersloh.de/u100-inzidenz/

    Oder die Corona-Seite des Landes NRW www.land.nrw/corona

    Hintergrund: Zum „Anziehen und Lösen der Notbremse“:

    Die Inzidenz im Kreis Gütersloh liegt jetzt seit fünf Werktagen in Folge unter 100. Damit entfällt die Bundesnotbremse für den Kreis. Ab dem Zeitpunkt greift dann die Coronaschutzverordnung des Landes NRW vom 15. Mai.

    Diese Regelung gilt für das „Lösen“ der „Notbremse“: An fünf aufeinanderfolgenden Werktagen muss die Inzidenz unter 100 sein – Feiertage werden nicht mitgezählt – dann kann die Landesregierung offiziell feststellen, dass die Bundesnotbremse am übernächsten Tag außer Kraft tritt.

    Nach dieser Regelung würde die „Notbremse“ wieder „angezogen“: Wenn die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über 100 liegt, tritt die „Bundesnotbremse“ automatisch wieder in Kraft. Achtung: Zur Lockerung sind zwar nur Werktage ausschlaggebend, das ist bei Verschärfungen aber nicht der Fall. Hier zählt jeder Tag – egal ob Werk-, Sonn- oder Feiertag.

  • Die "Bundesnotbremse" - abgelaufen am 26. Mai

    Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite - ("Bundesnotbremse")

    Wegen der bundesweit hohen Inzidenzen tritt das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (Bundesgesetz) am Freitag, 23. April 2021, mit Wirkung zu Samstag, 24. April, 0 Uhr, in Kraft.

    Das Gesetz führt eine bundesweit verbindliche „Notbremse" ein, die zunächst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz auslöst. Ab einer Inzidenz von 165 gelten weitergehende Maßnahmen. Zentraler Punkt des Gesetzes ist die Einschränkung von Kontakten, um die Infektionsketten zu unterbrechen.

    Im Kreis Gütersloh gelten von  Samstag, 24.04.21, 00:00 Uhr, BIS ZUM ABLAUF DES 26. MAI folgende Kontaktbeschränkungen:

    • Ein Haushalt trifft maximal eine weitere Person
    • Von 22 bis 5 Uhr gilt eine Ausgangsbeschränkung (alleine dürfen sich Personen bis 24 Uhr bewegen)
    • Im Einzelhandel des erweiterten täglichen Bedarfs gilt je nach Größe der Geschäftsräume eine Begrenzung der Kundenzahl sowie Maskenpflicht
    • Der übrige Einzelhandel kann bis zu einer Inzidenz von 150 Terminshopping mit Test und Maske ermöglichen. Darüber müssen die Geschäfte schließen (Inzidenz Kreis GT, 23.04.: 207,2). Abholung bestellter Ware ist nach wie vor möglich.
    • Die Gastronomie bleibt geschlossen. Bestellungen zum Abholen sind nicht zwischen 22:00 Uhr und 05:00 Uhr möglich. Der Verzehr von Speisen und Getränken im näheren Umfeld (50m) der Verkaufsstätte ist unzulässig. Die Auslieferung von Speisen und Getränken ist ohne zeitliche Beschränkung möglich.
    • Körpernahe Dienstleistungen sind untersagt. Sofern es sich um medizinische/therapeutische/pflegerische/seelsorgerische Dienstleistungen handelt sind diese mit FFP2-Masken erlaubt (Kund*in und Dienstleister*in). Für Friseure und Fußpflege gilt zusätzlich, dass ein negativer Test vorliegen muss.
    • Zum kontaktlosen Sport im Freien treffen sich maximal 2 Individualsportler oder ein Haushalt. Kontaktloser Gruppensport ist für fünf Kinder bis 14 Jahren möglich.
    • Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen
    • Bei der Nutzung von Beförderungsdienstleistungen (ÖPNV, Taxis, Schüler*innenbeförderung) ist durch die Nutzer*innen eine Atemschutzmaske (FFP2 oder ähnlich) zu tragen, das Tragen medizinischer Masken (OP-Masken) ist nicht mehr ausreichend!)

    Für die Schulen in Rheda-Wiedenbrück bedeutet das neue Gesetz, dass wegen der anhaltend hohen Inzidenz im Kreis Gütersloh der Schulunterricht auch in der kommenden Woche im Distanzunterricht weitergeführt wird. Bei einer regionalen Inzidenz von mehr als 165 (auf Kreisebene) ist Präsenzunterricht untersagt. Abschlussklassen und Förderschulen sind davon ausgenommen.

    Die „Notbetreuung" wird voraussichtlich im bisherigen Maße weitergeführt. Die Vorgaben zur Testpflicht und die Abläufe in den Schulen bleiben im Wesentlichen unverändert.

    Für die Kindertagesbetreuung in Rheda-Wiedenbrück gilt bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 165 und mehr im  Kreis Gütersloh ein Betreuungsverbot mit bedarfsorientierter Notbetreuung. In der Notbetreuung gelten weiterhin die Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung z. B. zur Hygiene oder Gruppentrennung.

    Anspruchsberechtigt für die bedarfsorientierte Notbetreuung sind nach den Kriterien des Landes NRW Kinder und Familien, für die der Besuch aus Gründen des Kinderschutzes erforderlich ist; besondere Härtefälle in Absprache mit dem zuständigen Jugendamt; Kinder aus belasteten Lebenslagen (Diese Familien werden von den Kindertagesbetreuungsangeboten aktiv angesprochen); Kinder mit Behinderungen; Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung und schließlich Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen. Eltern sollen Kinderbetreuung nur dann in Anspruch nehmen, wenn eine Betreuung nicht anderweitig sichergestellt ist. Für diesen Fall ist eine Eigenerklärung der Eltern für die Notbetreuung erforderlich. Das Formular ist auf der Homepage des MKFFI hinterlegt.

    Tests und Impfungen ab 3. Mai 2021: Die neugefaßten Verordnungen des Landes (CoronaSchVO, CoronaEinreiseVO, CoronaBetrVO) stellen eine nachgewiesene Immunisierung dem Nachweis eines negativen Testergebnisses gleich.

    Hier finden Sie weiterführende Informationen des Bundes und des Landes NRW:

  • Luca-App erleichtert Registrierung

    Die Luca-App erlaubt nach einmaliger Registrierung das unkomplizierte und schnelle Anmelden bei allen "Locations" wie Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen (z. B. Rathaus, Bibliotheken). Bedingung ist, dass die entsprechende Einrichtung über einen Scancode am Zugang verfügt.

    Die App erspart dem Nutzer das regelmäßige Ausfüllen von Anmeldeformularen und erleichtert der nutzenden Einrichtung - und im Infektinsfall dem Gesundheitsamt - die Nachverfolgung der Besucher. Wer sich anmelden möchte oder weitere Fragen hat, wendet sich direkt an den Anbieter unter www.luca-app.de.

Informationen zu Impfungen

  • Corona-Impfung

    Impfungen allgemein

    Die Corona-Imfpungen im Kreis Gütersloh finden derzeit im Impfzentrum des Kreises (bis 30.09.2021) sowie bei den Hausärzten statt.

    Inzwischen können alle Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens ab 16 Jahren in den Impfzentren einen Termin über die KVWL buchen. Die Impfungen laufen im Impfzenturm des Kreises an der Marienfelder Straße 351 in Gütersloh (ehemals NAAFI-Shop auf dem Flughafen, beachten Sie die Beschilderung).

    Eine Terminvergabe online oder telefonisch. Kommen Sie mit Ihrer Anmeldung zum vereinbarten Termin zum Impfzentrum. Anmelden können Sie sich über die bekannten Buchungsmöglichkeiten der KVWL unter Telefon 116117 oder 0800 116 117 02 (nur in Westfalen-Lippe) sowie im Internet unter der Adresse www.116117.de . Auch unter der Hotline des Impfzentrums kann man einen Termin buchen. Die Nummer lautet 05241 / 85 2960 und ist von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr erreichbar.

    Impfungen ohne Termin sind ebenfalls möglich.

    Der Impfbus des Kreises ist auf Tour!

    Die nächsten Halte in Rheda-Wiedenbrück:

    • Dienstag, 14. September: Heimspiel SC Wiedenbrück, 17 bis 22 Uhr
    • Am Donnerstag, 16. September, Parkplatz Auf der Schanze, 15 bis 19 Uhr
    • Dienstag, 21. September:  Reckenberg-Berufskolleg und Ems-Berufskolleg, 9 bis 14 Uhr
    • Donnerstag, 30. September:  Reckenberg-Berufskolleg und Ems-Berufskolleg, 9 bis 14 Uhr

    Impf-Hilfsdienst für Menschen über 80 Jahre

    Der Seniorenbeirat Rheda-Wiedenbrück, das Deutsche Rote Kreuz und die Stadtverwaltung haben gemeinsam einen Impf-Hilfsdienst für Menschen über 80 Jahre ins Leben gerufen. Er ist für diejenigen eingerichtet worden, die keine Unterstützung durch Angehörige, Freunde oder Nachbarn haben. Die Ehrenamtlichen helfen den über 80-Jährigen bei der Vereinbarung des Impftermins, bei der Vorbereitung der notwendigen Unterlagen und übernehmen den Fahrdienst sowie die Begleitung zum Impfzentrum Gütersloh.

    Folgende Seiten informieren seriös und allgemeinverständlich über die Impfungen:

Bitte beachten Sie die aktuellen Regeln!

  • Abstand von 1,5 Metern einhalten -  Hygieneregeln immer beachten  -  Alltagsmaske tragen  Corona Warn-App nutzen  -  Lüften Sie regelmäßig!   => AHA+A+L
  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte! Personen eines Hausstandes dürfen sich privat wieder treffen. Nutzen Sie die Möglichkeit zum Homeoffice.
  • Sport-, Freizeit- und Kultureinrichtungen öffnen mit geringen Einschränkungen - s.o.
  • Schulunterricht wieder im Präsenzunterricht (Testungen, Maskenpflicht).
  • Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit wieder im Regelbetrieb
  • Besucher in Pflege- und Altenheimen müssen FFP-2-Masken tragen. Das Personal muss im Kontakt mit Patienten FFP-2-Masken tragen und sich regelmäßig testen lassen.
  • Geschäfte können wieder öffnen, (Hygienekonzept, Maskenpflicht!)
  • Außen- und Innengastronomie kann öffnen.
  • Maskenpflicht (FFP2 oder OP-Masken) in Geschäften, Arztpraxen, Kirchen, ÖPNV

Die Angaben zum Coronavirus werden entsprechend den jeweiligen Entwicklungen täglich aktualisiert.  Eine Gewähr für die Richtigkeit aller Angaben kann nicht übernommen werden.