Aktuelles in Rheda-Wiedenbrück

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Aktuelle Infektionszahlen

 Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 10. Januar, 0 Uhr, 179.829 laborbestätigte Coronainfektionen erfasst (Freitag, 6. Januar: 179.591). Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie.

Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 10. Januar laut RKI 133,8 (Freitag, 6. Januar: 162,0). Aufgrund von Meldeproblemen ist die Aussagekraft der Fallzahlen aktuell eingeschränkt.

Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 61 Patienten stationär behandelt (Montag, 9. Januar: 67). Nicht alle der 61 Patienten sind wegen einer Coronainfektion ins Krankenhaus gekommen, darunter sind auch Zufallsbefunde. Aktuell wird eine Person auf der Intensivstation behandelt (Montag, 9. Januar: 1) und muss auch beatmet werden (Montag, 9. Januar: 1). Seit Beginn der Pandemie sind 540 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

  • Aktuelle Regelungen und Verordnungen

    Gibt es weiterhin Zugangsbeschränkungen (3G, 2G, 2Gplus)?

    Nein, das bundesweit geltende Infektionsschutzgesetz sieht keine Zugangsbeschränkungen mehr vor. Folglich sind auch in Nordrhein-Westfalen die geltenden 3G-, 2G- und 2Gplus-Regelungen zum 3. April 2022 aufgehoben worden.

    Allerdings dürfen bestimmte Einrichtungen grundsätzlich nur noch mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Diese Vorschrift gilt zum Beispiel für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste, siehe auch unter „Gibt es eine Testpflicht?" 

    Gibt es eine Maskenpflicht?

    Ja, aber deutlich eingeschränkt: Draußen muss keine medizinische Maske oder FFP2-Maske getragen werden. Drinnen wird das Tragen einer Schutzmaske weiterhin empfohlen.

    Eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske besteht nach Bundesrecht unter anderem für folgende Bereiche:

    • Im Fernverkehr besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren sowie Personal der Transportunternehmen können auch eine medizinische Maske tragen.
    • Auch für den Zutritt zu Krankenhäusern sowie voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen ist das Tragen einer FFP2-Maske erforderlich. Dies gilt sowohl für Besucherinnen und Besucher als auch für das Personal. Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten und vergleichbaren Dienstleistungen müssen ebenfalls eine FFP2-Maske während ihrer Arbeit tragen. 
    • Für Besucherinnen und Besucher von Arztpraxen und allen sonstigen heilberuflichen Praxen besteht ebenfalls die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.
    • Weitere Informationen zur FFP2-Maskenpflicht stehen auf dieser Internetseite der Bundesregierung
       

    Eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) besteht nach Landesrecht für folgende Bereiche:

    • Öffentliche Verkehrsmittel in Nahverkehr (Busse und Bahnen, Schülerbeförderung);
    • Für Beschäftigte von Arztpraxen und sonstigen heilberuflichen Praxen;  
    • Obdachlosenunterkünfte;
    • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.

    Gibt es eine Maskenpflicht für Kinder?

    Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen. Sollten Kinder bis zum Alter von 13 Jahren wegen der Passform keine medizinische Maske oder FFP2-Maske tragen können, sollten diese Kinder ersatzweise eine Alltagsmaske tragen.

    Gelten die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln weiterhin?

    Die bekannten und bewährten AHA-Verhaltensregeln werden weiterhin empfohlen: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag eine Maske tragen. Die neue Corona-Schutzverordnung hat zudem zwei Anlagen, die aktuelle Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen zusammenfassen - eine richtet sich an Privatpersonen, die andere an Einrichtungen und Angebote mit Publikumsverkehr.  Beide Dokumente stehen online auf der Übersichtsseite zu den rechtlichen Regelungen während der Corona-Pandemie.

    Gibt es eine Testpflicht?

    Ja, unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste dürfen nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Gleiches gilt – dort allerdings nur für nicht immunisierte Personen – unter anderem auch in Asyl- und Flüchtlingsunterkünften sowie Strafvollzugsanstalten. Hier kann allerdings bei vollständig immunisierten Personen auf die Tests verzichtet werden. Die Beschäftigten dort müssen sich im Regelfall zweimal in der Woche testen lassen. In den Einrichtungen behandelte, betreute oder untergebrachte Personen müssen bei der Aufnahme negativ getestet sein. Besucherinnen und Besucher müssen ihr negatives Testergebnis jeweils vor dem Betreten vorlegen.

    Aktuelle Änderungen

    Ab dem 23. Dezember 2022 benötigt man für den Besuch von Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen oder auch Justizvollzugsanstalten keine gesonderten Testnachweise durch Teststellen mehr. Es reicht ein Selbsttest. In Zweifelsfällen sowie bei Menschen, die Symptome haben, kann die Einrichtung vor Ort allerdings einen Kontrolltest durchführen lassen.

    Wenn ein positiver Selbsttest vorliegt, besteht nach die vor die Verpflichtung, einen Kontrolltest vornehmen zu lassen, entweder mittels (kostenlosem) PCR-Test oder als Selbstzahlertest in einer Bürgerteststelle. Selbstverständlich besteht nach wie vor die Möglichkeit, einen Testnachweis einer Bürgerteststelle vorzulegen.

    Hinweis:
    Der Selbsttest ist lediglich eine Option für die Besucherinnen und Besucher. Die weiterhin bestehende Verpflichtung zum Tragen einer FFP-2-Maske sorgt für eine zusätzliche Sicherheit.

    Gibt es Ausnahmen von der Testpflicht in bestimmten Einrichtungen?
    In Nordrhein-Westfalen gibt es keine generelle Testpflicht, sondern sie gilt nur beim Besuch bestimmter Einrichtungen (siehe dazu die vorhergehende Frage „Gibt es eine Testpflicht?“).  

    Von der landesrechtlich festgelegten Testpflicht etwa in Gemeinschaftseinrichtungen wie Flüchtlingsunterkünften und Justizvollzugsanstalten ausgenommen sind:

    • Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres.
    •  Personen, die eine Einrichtung oder ein Unternehmen nur für einen unerheblichen Zeitraum besuchen, in der Regel keinen Kontakt zu den behandelten, gepflegten oder untergebrachten Personen haben und während des Aufenthalts ununterbrochen mindestens eine medizinische Maske tragen.
    • Personen, die gemäß § 22a Absatz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vollständig immunisiert sind.
       

    Weitere abweichende Regelungen für bestimmte andere Einrichtungen können durch das für Gesundheit zuständige Ministerium im Wege einer Allgemeinverfügung festgelegt werden.

  • Isolation und Quarantäne

    Seit dem 30. November 2022 endet die Isolierung automatisch nach Ablauf von fünf vollen Tagen. Die bisherige Pflicht zur Freitestung mittels offiziellem Test (Bürgertestung oder PCR-Test) ist entfallen.

    Empfohlen wird: Wer nach Ablauf der fünf Tage weiter Symptome zeigt, sollte sich jedoch ärztlich beraten lassen und gegebenenfalls (weiter) krankschreiben lassen.

    Es wird empfohlen, sich auch nach Ablauf der fünf Tage selbst zu testen und bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses freiwillig auf Kontakte (insbesondere zu Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf) zu verzichten oder bei unvermeidbaren Kontakten konsequent Maske zu tragen.

  • Impfungen

    Der wirksamste Schutz gegen eine Corona-Infektion und schwere Verläufe ist die Impfung. Impfungen führen in Nordrhein-Westfalen vor allem niedergelassene Ärztinnen und Ärzte durch; zudem gibt es in den Städten und Kreisen vielfältige mobile Angebot vor Ort.

  • Testzentren

    Das Angebot der Testzentren gilt für Menschen ohne Symptome. Menschen mit Symptomen nehmen bitte Kontakt mit ihrem Hausarzt auf, um einen Testtermin zu vereinbaren.

    Auf der interaktiven Karte des Kreises finden Sie das jeweils nächstgelegene Testzentrum. Weitere werden in Kürze dazu kommen.

Die Angaben zum Coronavirus werden entsprechend den jeweiligen Entwicklungen aktualisiert.  Eine Gewähr für die Richtigkeit aller Angaben kann nicht übernommen werden.