Aktuelles in Rheda-Wiedenbrück

Internationales Kulturfest 2024

Eröffnet wird das Fest am Samstag, 29. Juni um 11 Uhr. Im Anschluss startet auf der Bühne ein abwechslungsreiches Programm mit Tänzen und Musik. Auch an die jüngsten Besucher ist mit Mal-, Bastel- und Schminkaktionen gedacht. Die Stadtbibliothek öffnet am Samstag von 9 bis 18 Uhr ihre Türen. Hier ist auch eine Ausstellung mit Bildern und Zeitungsartikeln zu „40 Jahre Internationales Kulturfest“ zu sehen. Im Foyer des Rathauses kann am Samstag zwischen 12 und 17 Uhr Blut gespendet werden.

Der Programmablauf

Ab 9 Uhr Ausstellung in der Bibliothek

11 Uhr Eröffnung

Ab 12 Uhr Möglichkeit zur Blutspende im Rathaus

12.30 Uhr Tanzgruppe der OGGS

13.15 Uhr Usbekischer Tanz und Gesang

14 Uhr Portugiesische Tanzgruppe

14.45 Uhr Mini Minis Tanzgruppe

Atatürk Cocuklari Folklore Tanzgruppe

Gitarrist Ömer Tutkun

16.00 Uhr Tanzgruppen des VfL Rheda

17.00 Uhr Tanzgruppe Step by Step

17.45 Uhr Tonka, mazedonische & internationale Rockmusik

19.00 Uhr The Voice Company

20.00 Uhr DJ Hercooles, internationale Musik

12.00 Uhr Klänge aus Anatolien

13.00 Uhr Deutsch-bulgarische Tanzgruppe

14.00 Uhr NINUA, aramäische Sängerin

15.00 Uhr Rumänische Tanzgruppe

15.30 Uhr Ukrainischer Chor

16.15 Uhr Nikola Elenov, mazedonische Musik

17.00 Uhr Tonka & Doc Heyne, internationale Rockmusik

Von Anfang an dabei: Sainer Aktas

„Es gibt kein schöneres Fest in unserer Stadt als das Internationale Kulturfest“, schwärmt Sainer Aktas und seine Augen leuchten. „Es ist wirklich ein Fest der Begegnung. Die Menschen treffen sich, kommen ins Gespräch und haben zusammen Spaß – und das seit 40 Jahren.“

Sainer Aktas kann das beurteilen. Er gehört nämlich zu den Menschen, die bereits das erste Fest geplant haben. Er war gerade 19 Jahre alt, als er nach Rheda-Wiedenbrück kam. Integration war schon damals ein wichtiges Thema für ihn. „Ich wollte Brücken bauen zwischen den Nationalitäten“, erklärt er seine Motivation. Er engagierte sich in einem Gesprächskreis in der damaligen Ausländerbegegnungsstätte. Gemeinsam mit der Stadt und der VHS wurde dann das erste Fest geplant. „Das Ausländerfest – so hieß es viele Jahre - fand auf dem Neuen Wall statt. Schon damals gab es Essen und Tanzgruppen. Aber alles war viel kleiner, und die Menschen waren sehr zurückhaltend“, erzählt Sainer Aktas. „Um die Leute aufmerksam zu machen und anzulocken, bin ich mit einer Trommel durch die Innenstadt gelaufen. Das war wirklich lustig.“

In den vergangenen vier Jahrzehnten ist viel passiert. Das Fest wechselte mehrfach den Standort, zog an die Wilhelmsstraße, auf die Berliner Straße, auf den Bahnhofsvorplatz und ist jetzt auf dem Rathausplatz zuhause. Die Anzahl der Gruppen, die ihre Kultur näherbringen wollen, ist deutlich gestiegen, das Bühnenprogramm ist bunt und abwechslungsreich. Unverändert in all den Jahren ist die Leidenschaft der Menschen, die sich für das Internationale Kulturfest engagieren. „Das ist sehr viel Arbeit. Schon viele Wochen im Voraus wird geplant, organisiert, eingekauft, gebacken und gekocht,“ so Sainer Aktas. „Aber es lohnt sich. Mittlerweile kommen so viele Menschen zum Fest, aus der ganzen Region. Aber das ist kein Wunder: Unser Fest ist nicht nur das älteste in der Region, sondern auch das schönste. Zwei Tage friedlich zusammen feiern ist schon etwas Besonderes.“

Für die Besucher des Festes hat Sainer Aktas noch einen Tipp: „Fragen Sie doch mal an den Ständen “Was ist Ihre wichtigste Spezialität hier?“ Schon sind Sie im Gespräch und lecker ist es auch.“