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Fairtrade-Stadt

Fairtrade-Stadt Rheda-Wiedenbrück

Seit September 2010 ist Rheda-Wiedenbrück Fairtrade-Stadt. Viele Projekte hat die Steuerungsgruppe seitdem bereits angestoßen und umgesetzt. So wurde zum Beispiel als Orientierungshilfe, wo es in Rheda-Wiedenbrück fair gehandelte Produkte gibt, ein Einkaufsführer erstellt.

Der Flyer ist im Rathaus, im Standesamt, bei den Bibliotheken und in vielen der beteiligten Geschäfte zu bekommen. "Wer gezielt Waren aus fairem Handel kauft, leistet einen Beitrag zu mehr globaler Gerechtigkeit" so Bürgermeister Theo Mettenborg in seinem Grußwort.

Von der Idee bis zur Realisierung mussten zunächst die Geschäfte vor Ort kontaktiert werden. Ihr Warenangebot wurde abgefragt und zum Teil auch direkt vor Ort überprüft. Wie man dem Faltblatt entnehmen kann, ist das Angebot schon sehr reichhaltig. Neben den beiden Weltläden gibt es auch zahlreiche andere Geschäfte, die fair gehandelte Waren im Sortiment führen.

"Ich würde mich freuen, wenn der Einkaufsführer dazu animiert, öfter mal Kaffee, Schokolade oder andere Dinge des täglichen Bedarfs mit dem Fairtrade-Siegel zu kaufen. Nur so können die Lebensbedingungen der Produzentenfamilien verbessert werden." wünscht sich Umweltberaterin Dorothee Kohlen.

Rheda-Wiedenbrück weiterhin Fairtrade-Stadt

Die Stadt Rheda-Wiedenbrück erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Bürgermeister Theo Mettenborg freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis dafür, dass wir den fairen Handel nachhaltig verankern. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen.“ 2010 erhielt Rheda-Wiedenbrück als erste Kommune im Kreis Gütersloh von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel. Theo Mettenborg verspricht: „Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“ Rheda-Wiedenbrück war damals die 24. Fairtrade-Stadt. Mittlerweile gibt es 450 in Deutschland. Für die Auszeichnung müssen nachweislich fünf Kriterien erfüllt werden: Bürgermeister und Rat trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort. Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Rheda-Wiedenbrück sind das faire Frühstück bei den beiden Weltläden, der faire Einkaufsführer, der fair gehandelte Ems-Kaffee und Ausstellungen wie Fair Flowers und TrikotTausch nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte in den letzten Jahren. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung dafür, unser Engagement mit guten Ideen und Projekten fortzuführen“, sagt Umweltberaterin Dorothee Kohlen.
Foto: Bürgermeister Theo Mettenborg (3.v.l.) dankt der Steuerungsgruppe Fairtrade für die geleistete Arbeit und den Einsatz. Dazu gehören (v.l.) Dr. Wennemar Schweer (Weltladen Rheda), Thomas Setzer (Lokale Agenda 21), Karl-Heinz Simon (Eine-Welt-Initiative St. Aegidius), Umweltberaterin Dorothee Kohlen, Pfarrer Marco Beuermann und Maria Schmidt (Gemeindereferentin). Es fehlt Dr. Wolfgang Tietz.
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