Klimaschutzpreis

Drei Projekte rund um den Umwelt- und Klimaschutz erhalten in diesem Jahr in Rheda-Wiedenbrück den Klimaschutzpreis für ihr besonderes Engagement. Bürgermeister Theo Mettenborg und innogy Kommunalmanager Manfred Rickhoff überreichten den Preisträgern ihre Urkunden. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 2.500 Euro stellt innogy SE.

„Ihr habt ganz viele und sehr kreative Ideen und Aktionen entwickelt,“ lobte Bürgermeister Theo Mettenborg bei der Preisverleihung die Kinder der drei ausgezeichneten Schulen. Er dankte den Schüler*innen und Lehrer*innen für ihre besonderen Aktionen, die gerne viele Nachahmer*innen finden sollten. Mettenborg würdigte auch, dass es Schüler*innen und Lehrer*innen bei allen Projekten gelungen sei, konkrete Umweltschutzmaßnahmen umzusetzen und zugleich das Bewusstsein für den Klimaschutz zu stärken.

Erster Preisträger ist ein Projekt des Ratsgymnasiums zur Vermeidung von Kunststoffmüll. Die Schüler*innen wurden selbst aktiv und haben im Unterricht nach ausführlicher Auseinandersetzung mit der Thematik selber Folie aus Stärke hergestellt. Die Schule möchte die Jugendlichen für mehr Umweltschutz sensibilisieren, ganz nach dem Motto: Wer seine Umwelt kennt, engagiert sich auch mehr sie zu schützen. Manfred Rickhoff würdigte besonders Lehrerin Ursula Schalück, die mit Ihrer Begeisterung die Kinder anstecke und im Unterricht die Themen Umwelt- und Klimaschutz von vielen Seiten beleuchte. Für dieses Engagement erhält das Ratsgymnasium den innogy Klimaschutzpreis und ein Preisgeld in Höhe von 1.250 Euro.

Die EUKA-AG (Energie-, Umwelt- & Klimaaktivisten) des Einstein-Gymnasiums hat in diesem Jahr einen schulweiten Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem Schüler*innen selbstorganisierte Projekte rund um den Umweltschutz realisieren und dokumentieren. Zielsetzungen des Wettbewerbes waren die Auseinandersetzung mit Umwelt- und Klimaschutzthemen, Kreativität, kooperatives Arbeiten, Partizipation und Medienkompetenz. Den ersten Platz belegte ein Videoprojekt über die Besichtigung eines Klärwerks und die Recherche der Entstehung von Mikroplastik. Die EUKA-AG hat durch den eigens organisierten Wettbewerb die Schulgemeinschaft für mehr Umweltschutz motiviert und somit großes Engagement gezeigt. Dafür erhält sie den innogy Klimaschutzpreis und ein Preisgeld von 750 Euro.

Die Wenneberschule beteiligt sich seit drei Jahren an dem Projekt „500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung“. Schüler*innen sammeln hochwertige Kunststoffdeckel, um diese über den Verein Deckel Drauf e.V. sinnvoll zu recyceln. Durch die Erlöse werden gemeinnützige Projekte unterstützt. In der Schule wird durch die Aktion außerdem das Bewusstsein für Müllvermeidung und richtige Abfallverwertung gestärkt. Für dieses Projekt erhält die Schule den innogy Klimaschutzpreis und ein Preisgeld von 500 Euro.

„Die Schulen in Rheda-Wiedenbrück setzen sich vielfältig für den Umwelt- und Klimaschutz ein. Es freut mich besonders, dass sich die Schüler aktiv an den Projekten beteiligen und bereits in jungen Jahren lernen, wie wichtig es ist, unsere Umwelt zu beschützen. Den Klimaschutzpreis haben sie sich durch ihr besonderes Engagement redlich verdient.“, sagte Manfred Rickhoff.

Umweltberaterin Dorothee Kohlen (links), Bürgermeister Theo Mettenborg (hinten, 4. v.l.) und innogy Kommunalmanager Manfred Rickhoff (rechts) überreichten den Preisträgern ihre Urkunden.