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Mehr Tempo auf der Datenautobahn

Erster Vectoring-Abschnitt freigeschaltet

Mehr Tempo auf der Datenautobahn: Mit dem gemeinsamen Druck auf den Startknopf haben Bürgermeister Theo Mettenborg und Alexander Kruppa, Regio Manager der Deutschen Telekom, Vectoring im neuen Glasfasernetz freigeschaltet. Inzwischen wurden 19.900 Haushalte in Rheda-Wiedenbrück an das schnelle Netz angeschlossen.

„Langsam war gestern, heute sind wir schnell unterwegs auf der Datenautobahn“, sagt Bürgermeister Theo Mettenborg. „Damit wird das Leben und Arbeiten in Rheda-Wiedenbrück noch attraktiver. Wir danken der Telekom für die gute Zusammenarbeit.“

„Ab sofort können die ersten Kunden die schnellen Internetanschlüsse online, telefonisch oder im Fachhandel buchen“, erläutert Alexander Kruppa, Regio Manager der Deutschen Telekom. „Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Stadt.“ Das neue Glasfaser-Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer.

Was für Kunden wichtig ist: Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte. Interessenten im ersten Bauabschnitt müssen aktiv werden und sich für die Vectoring-Nutzung anmelden. Die Adressen finden sich unten.

Im April hatten Bürgermeister Theo Mettenborg und der Telekom-Breitbandbeauftragte für Ostwestfalen Josef Sommer gemeinsam den Startschuss gegeben. Die Telekom begann mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in Rheda-Wiedenbrück. Dazu gehört die Verlegung von über 42 Kilometer Glasfaserkabeln und die Aufstellung oder Erneuerung von 97 Schaltschränken bzw. Multifunktionsgehäusen (MFG). Rund 19900 Haushalte im Vorwahlbereich 05242 können dann bis Jahresende auf das schnelle Internet mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) zugreifen.

Ziel der Arbeiten ist es, bis zum 4. Quartal großflächig Vectoring anbieten zu können. Dies geschieht in drei Schritten.

Erstens: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Im Glasfasernetz wird ein optisches Signal mit Lichtgeschwindigkeit übertragen. Damit ist es das schnellste Übertragungsmedium. Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser erfolgt neben dem klassischen Tiefbau auch mit modernsten Verlegeverfahren und kostet rund 70.000 Euro pro Kilometer.

Zweitens: Die grauen Schaltschränke am Straßenrand werden intelligent. Sie werden mit Strom versorgt und innerhalb der Kästen wird das optische Signal durch modernste Technik in ein elektrisches Signal umgewandelt bzw. transformiert. Es entsteht eine Art Mini-Vermittlungsstelle, in denen unter anderem die Datenpakete vom Glasfaser auf die Kupferleitung bzw. das bestehende Telefonkabel übergeben werden. Diese sogenannten Multifunktionsgehäuse (MFG) werden über das Ausbaugebiet verteilt. Da das elektrische Signal mit der Entfernung vom MFG abnimmt, sollte der Abstand zwischen Kunde und MFG möglichst gering sein. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Drittens: Zwischen dem MFG und dem Kunden wird ein Signal über die Kupferleitung gesendet. Im Verlauf der Kupferleitung können allerdings elektromagnetische Störungen auftreten, die durch den Einsatz der neuen Vectoring-Technik beseitigt werden. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Vectoring ist ein Datenturbo auf dem VDSL-Netz. Im Vergleich zu einem bisherigen VDSL-Anschluss (Very Highspeed Digital Subscriber Line) verdoppelt sich das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich das Tempo sogar auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Bereits jetzt registrieren und informieren lassen

Die Telekom weist darauf hin, dass sich Kunden auch in den noch nicht angeschlossenen Gebieten bereits jetzt informieren sollten, wann sie ihren Anschluss ändern lassen können. Im Umfeld der derzeitigen Baustellen wird das in Kürze möglich sein.

Ein schneller Internetanschluss ist für Familien und potenzielle Investoren bereits heute ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Ansiedlung. Durch breitbandige Internetzugänge hat Rheda-Wiedenbrück einen wichtigen Standortvorteil.

Auch Gewerbetreibende profitieren vom Ausbau. Wer die Chancen des Internets nutzen will, muss in die Digitalisierung seiner Geschäftsmodelle investieren. Die Herausforderungen reichen von Cloud Services bis Datensicherheit. Die Telekom bietet ihre Erfahrung aus dem Großkundenbereich auch kleineren und mittleren Kunden an, damit diese Investitions- oder Personalkosten sparen können

Wer sich für einen der neuen Anschlüsse interessiert kann sich beim

Telekom Shop, Berliner Str. 41, Tel. 3784630

bei

Voss Telekommunikation, Marienstr. 2 

oder bei

Expert Bening GmbH& CO KG, Hauptstr. 145, Tel. 378070

über Geschwindigkeiten und Tarife informieren und vorab registrieren lassen.