CoronaVirus
Unterstützungsangebote für Unternehmen

Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen

Das Bundesfinanz- und das Bundeswirtschaftsministerium haben sich in Umsetzung der MPK Beschlüsse vom 18.11.2021 und 02.12.2021 auf die Bedingungen für die bis Ende März 2022 verlängerten Corona-Wirtschaftshilfen geeinigt. Aktuell gilt bis 31.12.2021 die Überbrückungshilfe III Plus und für Selbständige die Neustarthilfe Plus. In beiden Programmen können aktuell Anträge gestellt werden und in beiden Programmen erfolgen Auszahlungen. Öffentliche Unternehmen sind nicht für die Überbrückungshilfe antragsberechtigt. 

Die bisherige Überbrückungshilfe III Plus wird im Wesentlichen als Überbrückungshilfe IV bis Ende März 2022 fortgeführt. Unternehmen erhalten über die Überbrückungshilfe IV weiterhin die Erstattung von Fixkosten. Zusätzlich zur Fixkostenerstattung erhalten Unternehmen im Rahmen der Überbrückungshilfe IV, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und von Schließungen betroffen sind, einen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss.

Insbesondere Unternehmen, die von der Absage von Advents- und Weihnachtsmärkten betroffen sind – etwa Schausteller, Marktleute und private Veranstalter – erhalten eine erweiterte Förderung.

Ebenfalls fortgeführt wird die bewährte Neustarthilfe für Soloselbständige. Mit der Neustarthilfe 2022 können Soloselbständige weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 Euro.

Die FAQ zur Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 werden zeitnah veröffentlicht. Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/ erfolgen. Auch Abschlagszahlungen sind für die Überbrückungshilfe IV vorgesehen.

Unterstützungsangebote


Die Bundes- und Landesregierung hat umfangreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen abzufedern. Unter diesen Links  Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie  und www.wirtschaft.nrw/coronahilfe erhalten Sie ausführliche Informationen.

Unternehmen, die einen Liquiditätsengpass überbrücken müssen können sich auch direkt über die Fördermöglichkeiten bei der NRW.BANK und KfW-Bank informieren.

Ausbildung sichern

Um die Folgen der Covid-19-Pandemie auf den Lehrstellenmarkt abzufedern, hat die Bundesregierung Hilfen in Millionenhöhe beschlossen. Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" sieht Maßnahmen von insgesamt 500 Millionen Euro für kleine und mittlere Unternehmen in den Jahren 2020 und 2021 vor.


Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen.

Die Antragstellung wird über die Agentur für Arbeit erfolgen. Eine Antragstellung wird allerdings frühestens ab Anfang August möglich sein.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/gesetzesvorhaben/ausbildungsplaetze-sichern-1763542

Unbürokratische zinslose Steuerstundungen

Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest Möglich aus. Für die entsprechenden Anträge steht ab sofort ein stark vereinfachtes Antragsformular zur Verfügung.

Weitere Informationen sind unter www.finanzverwaltung.nrw.de abrufbar.