Alle drei Jugendhäuser, das Homebase, das Jugendhaus St. Pius und die Alte Emstorschule, verlegten für einen Nachmittag ihre offenen Treffs mitten ins öffentliche Leben. Auf dem Bahnhofsplatz erlebten die Menschen, was sonst hinter den Türen der Jugendhäuser passiert. Tischkicker- und Tischtennisturniere wurden ausgetragen. Dank einer freundlichen Leihgabe der KG Helü stand mitten auf dem Platz ein Menschenkickerfeld, das ständig besetzt war. Im Zelt konnte mit der Playstation oder einer großen Zahl von Gesellschaftsspielen gespielt werden. Ein Boxautomat und eine Fotobox, standen ebenso zur Verfügung wie reichlich Obst, Popcorn, Gegrilltes und kühle Getränke.
Die deutschlandweite Aktion machte auf die große Bedeutung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aufmerksam. Die wurde auch in diesem "Open-Air Jugendhaus" deutlich: Die Teams der offenen Jugendarbeit freuten sich nicht nur über neue Gäste und zufällig vorbeikommende Passanten, sondern auch über viele Ehemalige, die ihren offenen Treff an diesem besonderen Ort besuchten.
Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Theo Mettenborg und Detlef Nacke, Vorsitzender des Sozialausschusses, die das Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen suchten. Die beiden waren begeistert von der Arbeit der drei Jugendhäuser, die in einer Zeit, in der junge Menschen mit vielen Herausforderungen und gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert werden, einen Ort bieten, wo sie sich wohlfühlen können und Gemeinschaft erfahren.

Die drei Einrichtungen der OKJA stehen allen Kindern und Jugendlichen offen, unabhängig von ihrer Herkunft, Bildung oder persönlicher Lebenssituation. Die Angebote sind kostenfrei, ohne Mitgliedschaft. Ein wichtiges Prinzip ist bei allen die Freiwilligkeit: Die Besucher entscheiden selbst, ob und wann sie woran teilnehmen möchten.



