Wirtschaftspreis
Der Stadt Rheda-Wiedenbrück

 Jahresempfang Heimische Wirtschaft 2020

Am 03. März 2020, 18.00 Uhr findet der Jahresempfang Heimische Wirtschaft unter dem Motto "Blick hinter die Kulissen" in der Stadthalle, Hauptstraße 120, statt. Neben der Ehrung des Wirtschaftspreisträgers 2020 erwartet die Gäste aus der lokalen Wirtschaft ein geselliger Abend. Eingeladen sind Unternehmensinhaber*innen und Führungskräfte sowie die Geschäftsführungen der unternehmensnahen Organisationen und die Vertreter*innen der Lokalpolitik.

Einladung zum Jahresempfang

Wirtschaftspreisträger 2019

Im Rahmen des Jahresempfangs Heimische Wirtschaft wurde auch in diesem Jahr der Wirtschaftspreis 2019 der Stadt Rheda-Wiedenbrück vergeben.

Entsprechend dem Motto „Die Zukunft ist jung“ hat der Wirtschaftsbeirat ein junges Unternehmen für diese Ehre ausgewählt. So wurde nach zähem Ringen unter fünf nominierten Jungunternehmen das Unternehmen Tischlerei Voltmann, Michael Voltmann einvernehmlich ausgewählt. Der Wirtschaftsbeirat hatte sich beeindruckt gezeigt, von dem unternehmerischen Erfolg, der getragen ist von einer sehr bemerkenswerten Zielstrebigkeit und Leistungsbereitschaft: Von der Ausbildung über die Weiterbildung zum Techniker bis hin zur Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und zu investieren. Das nebenberufliche Handwerk  hat Michael Voltmann mit viel Engagement und Arbeit zu einem Unternehmen mit heute rund 30 Mitarbeiter*innen gestaltet. Die würdige Laudatio im Rahmen des Jahresempfangs hielt Andreas Südbrock, Geschäftsführer der Albert Südbrock GmbH.


Michael Voltmann zeigte sich gerührt und geehrt. Und ganz bodenständig bedankte er sich bei seiner Frau und den Eltern für ihre große Unterstützung und seinem Team für die tägliche Leistungsbereitschaft. Der Wirtschaftspreis wird jährlich vom Wirtschaftsbeirat vergeben. Die Skulptur ist ein Werk des Bildhauers Bernd Bergkemper aus Langenberg. Die Skulptur wird von der Kreissparkasse Wiedenbrück gesponsert und geht in den Besitz des Preisträgers über.

Die Skulptur

Aus dem schwarzen Diabas, ein hartes sub-vulkanisches Gestein, schlägt der Künstler Bernd Bergkemper aus Langenberg die Skulptur. Sie ist zum Wahrzeichen für herausragende unternehmerische Leistung in Rheda-Wiedenbrück geworden. Jährlich wird ein Unternehmen mit dem Wirtschaftspreis der Stadt Rheda-Wiedenbrück ausgezeichnet.

Jede Skulptur ist ein Unikat. Dank der Unterstützung der Kreissparkasse Wiedenbrück geht die Skulptur in den Besitz des jeweiligen Wirtschaftspreisträgers über.

Mehr über Bernd Bergkemper und seine Kunst:  www.abstrakte-tierskulpturen.de

  • Wirtschaftspreis 2013 - Baumhüter Unternehmensgruppe

    Im Jahr 2013 überreichte Bürgermeister Theo Mettenborg anlässlich des Jahresempfangs der Heimischen Wirtschaft erstmalig den neuen Wirtschaftspreis der Stadt Rheda-Wiedenbrück an Peter H. Baumhüter. Die Baumhüter Unternehmensgruppe feierte im Jahr 2013 ihr 150. Gründungsjubiläum. Die P. Baumhüter GmbH mit ihren Tochtergesellschaften Baumhueter International GmbH und baumhueter extrusion GmbH ist ein namhafter Betrieb in den Kerngeschäften Textilienhandel und Kunststoffextrusion. Baumhüter hat es geschafft, sich in 150 Jahren Firmengeschichte immer wieder veränderten Märkten anzupassen. Diese Fähigkeit, das Unternehmen dem Wandel der Zeit anzupassen und es damit zu dauerhaftem Erfolg zu führen, war ausschlaggebend für den Wirtschaftsbeirat, einstimmig für die Verleihung des Wirtschaftspreises an die P. Baumhüter GmbH zu stimmen. 

  • Wirtschaftspreis 2014 - Simonswerk GmbH

    Der Wirtschaftspreis 2014 der Stadt Rheda-Wiedenbrück geht an die Simonswerk GmbH. Im Rahmen des Wirtschaftstreffens im Reethus überreichte Bürgermeister Theo Mettenborg dem heimischen Unternehmen den Preis und die Urkunde und hob hervor: „Simonswerk ist fest in Rheda-Wiedenbrück verwurzelt und von hier weltweit erfolgreich.“

    Oliver Höner, Geschäftsführer der Musterring International GmbH & Co. KG und Mitglied des Wirtschaftsbeirates begründet in seiner Laudatio die Entscheidung des Wirtschaftsbeirates für die Wahl des Preisträgers. So überzeugte das Unternehmen Simonswerk durch exzellente Unternehmensfakten und unternehmerische Leistung. Die Philosophie des Unternehmens ist geprägt von Qualitätsanspruch, Innovationsbereitschaft und Kundenbindung. Intensive Nachwuchsförderung und Nachhaltigkeit durch umweltgerechte Produkte und ökologische Gebäudebewertung zeichnet Simonswerk aus. Zudem ist Simonswerk Marktführer in Deutschland und zeigt Präsenz in 70 internationalen Märkten. Das lokale Engagement und die Standortverbundenheit von Simonswerk am Stammsitz Rheda-Wiedenbrück zeigt sich in der Mitarbeiterorientierung und unauffälligem Sponsoring. Das 125-jährige Jubiläum des Unternehmens bietet einen geeigneten Anlass für die Auszeichnung.

    Über 500 Mitarbeiter, darunter 25 Auszubildende, arbeiten bei Simonswerk. Der gebürtige Düsseldorfer Hugo Simons hatte das Unternehmen 1889 gegründet. Fitschen, Aufschraubbänder und Einlassecken waren seine Produkte. Das Unternehmen wuchs stetig, es kamen neue Produkte hinzu und der ausländische Markt wurde erobert. Neben dem Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück gibt es weitere Standorte in Heilbad Heiligenstadt, Polen, Birmingham, Russland und Nordamerika. In den letzten Jahren konnten nach einem krisenbedingten Rückgang in 2009 wieder Umsatzanstiege vermeldet werden. Eine Bestmarke wurde in 2013 mit einem Umsatz von 83,2 Millionen Euro erreicht. Heute wird das Unternehmen von Michael Meier und Christian Jurczyk geleitet.

    Geschäftsführer Michael Meier bedankte sich für den Preis und die Anerkennung. „Simonswerk investiert in unseren Standort am Bosfelder Weg, um so auch die in Zukunft von Rheda-Wiedenbrück aus erfolgreich agieren zu können“, so Michael Meier. Er lobte die Mitarbeiter des Unternehmens: „Dank unserer starken Mitarbeiterschaft sind wir so erfolgreich.“ Preisverleihung: v. links: Nikola Weber, Oliver Höner, Michael Meier und Christian Jurczyk von der SIMONSWERK GmbH, Bürgermeister Theo Mettenborg, Johannes Hüser von der Kreissparkasse Wiedenbrück.

  • Wirtschaftspreis 2015 - IP44.de

    Der Wirtschaftspreis der Stadt Rheda-Wiedenbrück 2015 geht an das Unternehmen IP44.de outsight lighting. Bernd Schmalhorst hat vor über 20 Jahren das Unternehmen, das auf die Produktion von Außenleuchten spezialisiert ist, gegründet.

    Die Wurzeln von IP44.de liegen in dem seit drei Generationen in Rheda-Wiedenbrück ansässigen Familienunternehmen, das seine Kunden in Fragen der Lichtgestaltung auch heute noch berät. Aber wenn es um die Beleuchtung im Außenbereich ging, stand man immer wieder vor dem gleichen Problem: Es gab keine Leuchten für draußen, die guten Gewissens empfohlen werden konnten. Auf dem Markt gab es lediglich industriell gefertigte Modelle, die dem gestalterischen, technischen und funktionalen Anspruch Bernd Schmalhorsts nicht genügten. „Und so entstand eine Idee: Die Entwicklung eigener Leuchten für den Außenbereich“, erklärt Bernd Schmalhorst, der im Jahr 1993 IP44.de outside lighting gründete. Heute gehört das Unternehmen zu den führenden Herstellern innovativer und hochwertiger Leuchten im Außenbereich und versteht sich als Spezialist für die gestalterische und technologische Entwicklung und Herstellung von Außenleuchten für den gewerblichen und privaten Bedarf.

    Die Fertigung der Leuchten erfolgt in Deutschland mit ausgesuchten Betrieben. Hochwertige Materialien wie Glas, Edelstahl und Aluminium werden in Handarbeit nach höchsten Qualitätsstandards verarbeitet. Neben dem Anspruch auf filigranes, edles Design hat Bernd Schmalhorst die kontinuierliche Verbesserung der elektronischen Komponenten der Außenleuchten vorangetrieben. Im Jahr 2009 führte ‚IP44‘ die eigens entwickelte ‚IvyLight-Technology‘ für LED-Außenleuchten ein. Als Alternative zur herkömmlichen Integration leistungsstarker LED in konventionelle Gehäuse, konzipiert ‚IP44‘ thermisch, technologisch und funktional ganzheitliche optimierte Systeme. Nur ein Jahr später, 2010, entwickelte ‚IP44‘ die ‚WavePipe-Technology‘. Dabei handelt es sich um ein thermisch-optimiertes Aluminiumprofil, das für zuverlässige Wärmeleitung sorgt. Damit wird die Leuchtelektronik geschont und die Lebensdauer des sensiblen Leuchtmittels verlängert. Bernd Schmalhorst setzt mit ‚IP44‘ auf innovative Ideen und ständige Weiterentwicklung und Optimierung der technischen Möglichkeiten und betreibt so mit seinem Unternehmen aktive Zukunftsgestaltung.

    Leuchten von „IP44.de“ wurden

    •  Vier Mal mit dem Design Plus Award, 
    •  Vier Mal mit dem red dot design Award, 
    •  Drei Mal mit dem iF product design Award,
    •  Zwei Mal mit dem Green Good Design Award,

    und ganz aktuell im Jahr 2014 mit dem German Design Award ausgezeichnet.

    Am 3. März 2015 erhielt IP44.de outsight lighting für diese unternehmerische Leistung den Wirtschaftspreis der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Die Verleihung fand im Rahmen des Jahresempfanges der Heimischen Wirtschaft statt.

  • Wirtschaftspreis 2016 - Goldkuhle GmbH & Co. KG

    Der Wirtschaftspreis 2016 wurde an das Unternehmen Goldkuhle GmbH & Co. KG verliehen. Klaus Goldkuhle nahm den Wirtschaftspreis im Rahmen des Jahresempfangs heimische Wirtschaft persönlich entgegen.

    Der Preis verleiht der unternehmerischen Leistung der Familie Goldkuhle Ausdruck. Das Unternehmen wird von Klaus Goldkuhle in vierter Generation geführt und feiert im Jahr 2016 sein 125-jähriges Bestehen. In seiner langen Unternehmensgeschichte musste sich das Unternehmen mehrfach Veränderungen des Marktes stellen und auch heute sind die Zeiten für Goldkuhle, als Lieferanten der Möbelindustrie, keinesfalls einfach. Die Möbelherstellung wird zunehmend ins Ausland verlagert, sodass sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder zum Beispiel im Bereich Duschen und Glastüren erschließen musste. In der Laudatio würdigte Georg Effertz, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens für Bedachung und Gerüstbau, genau diese Eigenschaft von Klaus Goldkuhle als mutigen Unternehmer, der bereit ist, neue Wege zu gehen.

    Der Wirtschaftspreis der Stadt Rheda-Wiedenbrück wird jährlich vergeben. Die Preisträger werden vom Wirtschaftsbeirat der Stadt Rheda-Wiedenbrück bestimmt. Die Skulptur wurde vom heimischen Künstler Bernd Bergkemper geschaffen. Die Kreissparkasse Wiedenbrück unterstützt die Verleihung des Wirtschaftspreises der Stadt.

  • Wirtschaftspreis 2017 - 3C Holding GmbH & Co. KG

    Der Wirtschaftspreis 2017 wurde an das Unternehmen 3C Holding GmbH & Co. KG verliehen und von den Geschäftsführern Jürgen Kleinegesse und Markus Kemming im Rahmen des Jahresempfangs Heimische Wirtschaft persönlich entgegengenommen.

    Überaus glücklich zeigte sich auch Burckhard Kramer, Gesellschafter der 3 C Gruppe, dessen lokales Engagement für Sport und Gesellschaft auch bei der Wahl des Preisträgers eine Rolle gespielt hat. „Entscheidend war für den Wirtschaftsbeirat aber die unternehmerische Leistung“, so der Laudator, Johannes Hüser, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Wiedenbrück. Die 3 C Gruppe habe sich in nur 25 Jahren zu einem der größten Hersteller von Polstermöbeln in Europa entwickelt.

    Hintergrund 3 C Gruppe

    1991 von Burkhard Kramer als Handelsagentur für Polstermöbel gegründet ist die Firma im 25. Jahr ihres Bestehens eine internationale Firmengruppe mit 1500 Mitarbeitenden und einer der führenden Polstermöbelproduzenten in Europa. Die Gruppe ist Partner großer Handelsgruppen und beliefert über 1000 gewerbliche Kunden in aller Welt. Besonders stark ist der Export nach Skandinavien und Südkorea. 2016 produzierte 3 C wöchentlich rund 9000 Sofas und vieles mehr.  

  • Wirtschaftspreis 2018 - Musterring International Josef Höner GmbH & Co. KG

    Einstimmig hat der Wirtschaftsbeirat den Wirtschaftspreis der Stadt Rheda-Wiedenbrück 2018 dem Unternehmen Musterring International Josef Höner GmbH & Co. KG zugesprochen.

    Übergeben wurde der Preis in Form einer vom lokalen Künstler Bernd Bergkemper geschaffenen und von der Kreissparkasse Wiedenbrück finanzierten Skulptur im Rahmen des Jahresempfangs der Heimischen Wirtschaft.  

    Vor genau 80 Jahren gründete Josef Höner das Unternehmen, das heute in dritter Generation von den Brüdern Oliver, Alexander und Hendrik Höner geführt wird. Leo Lübke würdigte in der Laudatio insbesonders die unternehmerische Leistung, das Unternehmen mit hoher Flexibilität auf veränderte Marktverhältnisse und Kundenbedürfnisse auszurichten.

    Vom ersten offiziellen Produkt, einem bescheidenen Nähkästchen, über das Schlafzimmer des Typs M49, für das Musterring im Jahr 1953 eine Auszeichnung aus den Händen von Ludwig Erhard für 250.000 verkaufte Schlafzimmer erhielt, bis hin zu TV-Funktionspaneelen – immer hat Musterring es verstanden, die Trends in der Möbelbranche nicht nur zu erkennen, sondern auch zu besetzen.

    So weitet „Musterring“ mit der Einbeziehung von weiteren Möbelkollektionen seine Angebotspalette für verschiedene Zielgruppen aus. Im Jahr 2008 entsteht mit „Set one by Musterring“ eine junge, mitnahmefähige Kollektion und im Jahr 2012 wird mit „WK Möbel“ die älteste deutsche Möbelmarke in die Unternehmensgruppe aufgenommen. Mit „Gallery M“ geht „Musterring“ den Weg ins Online-Geschäft und positioniert sich auch in der digitalen Welt. Dabei bleibt Musterring stets die bekannteste deutsche Möbelmarke, die mit einem Bekanntheitsgrad von über 70 % für konsequente Markenqualität steht. Internationale Märkte im Blick sieht sich das Unternehmen am Standort Rheda-Wiedenbrück - im Herzen der Möbelindustrie - gut aufgestellt.

    Viele Projekte, die die Familie Höner mit großem ideellen und finanziellen Einsatz in den vergangenen Jahrzehnten realisiert hat, zeugen von großer Standortverbundenheit: Wiederaufbau des ehemaligen Burgmannshofes „Haus Aussel“, Sanierung Haus „Ottens“, Betrag zum Museum Wiedenbrücker Schule und Sanierung der ehemaligen Künstler Wohn- und Werkstattgebäude, Förderung heimischer Künstler und soziales Engagement im Rahmen der Bürgerstiftung und bei den Grünen Damen im Vinzenz Krankenhaus.

    Heute arbeiten über 100 Mitarbeiter an dem Erfolg des Unternehmens  in der Zukunft.