coronavirus
Grundlegendes

Der Virus

Der  Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19) ist hoch infektiös und breitet sich daher schnell weiter aus. Aus diesem Grund rufen Bundes- und Landesregierung zu allen möglichen Anstrengungen auf, die Ausbreitung aufzuhalten. Da es noch keinen Impfstoff gibt, ist derzeit die Vermeidung aller sozialen Kontakte die einzig wirksame Methode, die Verbreitung zu stoppen.

Zu den allgemeinen Verhaltensregeln finden Sie unten einen Katalog häufiger Fragen (FAQ).

Auswirkungen in Rheda-Wiedenbrück


Der Lockdown im Kreis Gütersloh wurde mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das Leben unterliegt damit wieder den allgemeinen Beschränkungen der Coronaschutzverordnung.

Die Schließungen von Schulen, Kitas und weitren Einrichtungen ist damit aufgehoben. De Betrieb Tönnies bleibt zunchst geschlossen.

Wegen der hohen Zahl der Infizierten, der sich nach derzeitigen Erkenntnissen im Wesentlichen auf Mitarbeitende des Unternehmens Tönnies beschränkt, hatte das Land NRW für den Kreis Gütersloh einen begrenzten "Lockdown" angeordnet. Die entsprechende Coronaregionalverordnung legte ein Maßnahmenpaket  fest, das eine Ausweitung der Quarantäne-Überwachung, zusätzliche Reihentestungen und freiwillige Tests der gesamten Bevölkerung ebenso vorsah, wie einige Beschränkungen: Es ist am 7. Juli ausgelaufen.

Allgemeine Coronaregeln

Es gelten nun wieder die Regelungen der Coronaschutzverordnung.

In Rheda-Wiedenbrück sind mindestens bis zum 31.8.2020 alle Großveranstaltungen untersagt. Öffentliche Einrichtungen, Schulen und Kindergärten, Cafes und Spielplätze so wie viele andere Orte, an denen Menschen sich begegnen - und leider auch anstecken - müssen strikte Auflagen einhalten. Die meisten Geschäfte können unter unter Beachtung der Auflagen (Abstandsregel!) wieder öffnen.

Beachten Sie die Schutzmaskenpflicht ab dem 27. April in Geschäften und dem ÖPNV!

Die lokalen Allgemeinverfügungen, die Sie hier finden, sind inzwischen durch die Landesverordnungen ersetzt. Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW, die Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten hat, wird nun durch den NRW-Plan ersetzt. Dieser sieht stufenweise Lockerungen aller Auflagen vor, wenn die Infektionszahlen weiter niedrig bleiben. So ist nun auch eine Begegnung von 10 (bekannten) Personen möglich, viele Sport- und Freizeitangebote sind wieder zulässig, Schulen und Kindergärten öffnen schrittweise wieder ihre Angebote.

Alle Öffnungen sind nur möglich, wenn insbesondere die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin genau beachtet werden. Verstöße dagegen können deshalb weiterhin mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden!

Stadtverwaltung und Kreis beobachten die Entwicklung täglich und treffen alle notwendigen Maßnahmen. Wir informieren Sie täglich über die aktuellen Maßnahmen.


Das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geben Informationen über die Krankheit und Tipps zum richtigen Umgang. Informieren Sie sich dort. Das Virus ist neu und wird noch erforscht. Es gibt noch nicht auf alle Fragen Antworten. Vertrauen Sie den Fachleuten und nicht den Gerüchten aus sozialen Netzwerken!

Allgemeine Corona-Links:

Regionale Corona-Links:

Was kann ich tun?

Immer:

  • Abstand halten (2-Meter-Regel)
  • Soziale Kontakte einschränken
  • Menschenmengen meiden
  • regelmäßig intensiv die Hände waschen und desinfizieren
  • niesen in die Armbeuge
  • Solidarisch sein
  • Informieren Sie sich über die aktuelle Entwicklung
  • Beachten Sie die aktuellen Anweisungen
  • Hören Sie nicht auf Gerüchte


Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, empfiehlt das Gesundheitsamt die gleichen Schutzmaßnahmen zu beachten wie auch für andere Atemwegserkrankungen (zum Beispiel Virusgrippe / Influenza oder grippale Infekte): Benutzung von Einmaltaschentüchern, häufiges gründliches Händewaschen, enge körperliche Kontakte vermeiden und das Niesen in die Ellenbeuge und nicht in die Hand.

Wenn ich erkrankt bin:

Bei Kontakt zu nachweislich Erkrankten oder einem Aufenthalt in einem Risikogebiet für die Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus in den vergangenen 14 Tagen, besteht bei grippalen Symptomen der Verdacht auf eine Erkrankung mit dem Coronavirus. Aktuelle Informationen hierzu gibt es auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de).

Das Gesundheitsamt des Kreises weist darauf hin, dass sich diese Personen mit Symptomen (begründete Verdachtsfälle) zuerst telefonisch an den Hausarzt wenden sollten. Ob ein Labortest auf das neuartige Coronavirus erforderlich ist, entscheidet dann der Hausarzt.

Bei Verdacht auf die Erkrankung gehen Sie bitte sofort in häusliche Quarantäne. Meiden Sie andere Menschen, die Sie sonst schnell anstecken würden!


Alle Stellen der Stadtverwaltung sind  für den Publikumsverkehr nur nach Voranmeldung zugänglich!

Mailen Sie uns oder vereinbaren Sie telefonisch einen Termin unter 05242 / 963 0 ,  05242 / 963 395 oder in den Bürgerbüros.

Tipps, Ansprechpartner, Häufige Fragen

  • Tipps für den Schutz vor Corona

    Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute  Handhygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.
    Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome, d. h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

    • Bleiben Sie so oft es geht zu Hause. Schränken Sie insbesondere
      die persönlichen Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder
      chronisch kranken Menschen zu deren Schutz ein. Nutzen Sie
      stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail,
      Chats, etc.
    • Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie
    • Berührungen wie z. B. Händeschütteln oder Umarmungen.
    • Falls Kontakte im öffentlichen Raum erforderlich sein sollten,
      achten Sie darauf, Abstand zu anderen zu halten. Dies gilt ganz
      besonders bei sichtbar kranken Menschen, insbesondere bei
      Atemwegssymptomen.
    • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie selbst betroffen sind, und kontaktieren Sie im Bedarfsfall Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst
      telefonisch
      .
    • Wenn eine Person in Ihrem Haushalt erkrankt ist, sorgen Sie
      nach Möglichkeit für eine räumliche Trennung und genügend
      Abstand zu den übrigen Haushaltsmitgliedern.
    • Arbeiten Sie – in Abstimmung mit dem Arbeitsgeber – wenn
      möglich von zu Hause aus. Halten Sie Treffen klein und kurz und
      in einem gut belüfteten Raum ab. Halten Sie einen Abstand von
      1 bis 2 Metern zu anderen Menschen und verzichten Sie auf
      persönliche Berührungen. Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten möglichst
      nicht in Kantinen oder Restaurants ein (im besten Falle
      allein, z. B. im Büro) und wenn, dann nicht in den Stoßzeiten.
    • Nutzen Sie möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern
      bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren
      Sie mit dem eigenen Auto.
    • Verzichten Sie wenn möglich auf Privat- und Dienstreisen, z. B.
      mit dem Reisebus, der Bahn, dem Schiff oder dem Flugzeug.
    • Meiden Sie auch den Besuch von Großveranstaltungen oder
      Orten mit großen Menschenansammlungen (z. B. Sportveranstaltungen, Schwimmbäder, Einkaufszentren, Theater, Clubs, Konzerte, etc.).
    • Besuchen Sie öffentliche Einrichtungen nur, soweit es unbedingt erforderlich ist (z. B. Ämter, Verwaltungen, Behörden). Vermeiden Sie möglichst Besuche in Gaststätten, Cafés, Restaurants und verschieben Sie nach Möglichkeit auch größere private Feiern und halten Sie ansonsten die Hygieneregeln konsequent ein.
    • Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein, sondern dann, wenn die
      Geschäfte oder Apotheken weniger voll sind oder nutzen Sie
      Abhol- und Lieferservices.
    • Helfen Sie denen, die Hilfe benötigen! Versorgen Sie ältere,
      hochbetagte oder chronisch kranke Angehörige oder Nachbarn
      und alleinstehende und hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.
    • Auch weiterhin gilt: Halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln
      und waschen Sie sich regelmäßig die Hände.
  •  Ansprechpartner vor Ort

    Für allgemeine Informationen hat die Landesregierung darüber hinaus eine  Coronavirus-Hotline   unter der Nummer 0211 91191001 geschaltet

    Auch der Kreis Gütersloh hat eine  Coronavirus-Hotline  eingerichtet. Unter der Telefonnummer 05241 85-4500 können Bürgerinnen und Bürger anrufen, wenn sie Fragen zu der Lungenkrankheit (COVID-19) und zum Umgang vor Ort haben. Die Bürger-Hotline bildet die erste Anlaufstelle und ist in den nächsten Tagen von 8 bis 17 Uhr besetzt. Ab 17 Uhr kann das Bürgertelefon der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116117 angerufen werden.

    Das Corona-Sorgentelefon des Caritasverbandes und der Stadt Rheda-Wiedenbrück steht täglich von 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 05242 963 242 zur Verfügung. Hier erreichen die Bürgerinnen und Bürger kompetente Berater, die sich den Sorgen und Ängsten in Bezug auf die Coronaviruspandemie annehmen. Dolmetscher für Polnisch, Bulgarisch und Rumänisch stehen zur Verfügung.

  • Wann wird auf Corona getestet?

    In der Regel kann nicht jeder mit Krankheitssymptomen auf das Virus getestet werden. Während des begrenzten Lockdowns (24.06. - 30.06., verlängert bis 7. Juli) sollen alle im Kreis Gütersloh lebenden Menschen die Möglichkeit bekommen, sich kostenfrei testen zu lassen.

    Generell: Wann ist ein Test eigentlich sinnvoll und nach welchen Kriterien wird er verordnet? Diese Fragen beschäftigen nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch viele Ärzte. Das Gesundheitsamt erläutert dazu:

  • Für Familien

    Bitte gehen Sie mit Ihren Kindern regelmäßig an die frische Luft! Ansonsten meiden Sie Kontakte!

    Für die daheimgebliebenen Kinder und ihre Familien haben Jugendamt und Kreiscaritasverband viele Tipps gegen Langeweile zusammengestellt.

    In den Kitas gilt wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb. Die Schulen sollen nach den Sommerferien zum Regelbetrieb zurückkehren.

    Die Stadt setzt die Beiträge für Kitas ab dem 1.4.20 zunächst aus. Land NRW und Kommunen haben sich auch darauf verständigt, die Beiträge für Mai ebenfalls auszusetzen und für Juni/Juli zu halbieren.

  • Veranstaltungen

    Großveranstaltungen wie z.B. Sportfeste, Schützenfeste, Stadt-/Dorf-/Straßenfeste, Musikfestivals, Kirmessen, Volksfeste bleiben bis mindestens 31. August untersagt.

    Während des begrenzten Lockdowns (24.06. - 30.06., verlängert bis 7. Juli) sind kulturelle und sportliche Veranstaltungen sowie Feiern untersagt.

  • Für die Wirtschaft

    Die Bundesregierung hat umfangreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen abzufedern. Unter diesem Link des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erhalten Sie ausführliche Informationen: hier.

    Das Soforthilfe-Programm des Bundes ist ausgelaufen. Mit Zuschüssen zu den Fixkosten plant die Bundesregierung nun den Unternehmen zu helfen, die Umsatzeinbrüche durch die Corona-Krise verkraften müssen. Antragstellungen werden jedoch frühestens Anfang Juli möglich sein, nach den entsprechenden Beschlussfassungen im Bundestag und Bundesrat. Eine Zusammenfassung der Eckpunkte der geplanten Überbrückungshilfe finden Sie hier.

    Unternehmen, die einen Liquiditätsengpass überbrücken müssen, können sich auch direkt über die Fördermöglichkeiten bei der NRW.BANK und KfW-Bank informieren:  KfW Bank,  NRW.BANK

    Ist die Beschäftigung der Mitarbeiter gefährdet kann ggf. Kurzarbeiter-Geld in Anspruch genommen werden. Die Agentur für Arbeit informiert dazu auf ihrer Internetseite: https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus . Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 4555520 ist der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit erreichbar.  Gern beraten Sie aber auch ihre Ansprechpartner bei der Geschäftsstelle Gütersloh.

    Die IHK Ostwestfalen und die Handwerkskammer OWL haben umfangreich Informationen für betroffene Unternehmen zusammengestellt und bietet ebenfalls Beratung an:

    Auf Kreisebene ist die pro Wirtschaft GT unter der Service Telefonnummer 05241-851409 werktags von 08:00 bis 17:00 Uhr für Gewerbetreibende und Freiberufler erreichbar.

    Wichtige Infos für Unternehmen hat die pro Wirtschaft GT auch auf ihrer Internetseite zusammengestellt.

    Land und Bund versprechen Hilfe für kleine und mittlere Unternehmen

    Die zugesagten Hilfspakete für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen rollen an. Neben den Zusagen des Bundes, Kleinunternehmen durch direkte Zuschüsse in Höhe von 9.000 Euro (bis fünf Mitarbeiter) und 15.000 Euro (bis zehn Mitarbeiter) zu unterstützen, plant die Landesregierung das Sofortprogramm des Bundes aufzustocken und zusätzlich Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro zu zahlen.

    Eine Antragsstellung ist jetzt beim Land möglich.

    Hier die ausführliche Pressemitteilung des Landes NRW als pdf zum Download.

    Die IHK hat eine neue Hotline zum Soforthilfefonds für Soloselbstständige und Betriebe bis 50 Mitarbeiter eingerichtet: 0521/554-450.

  • Für Arbeitnehmer

    Arbeitsrecht

    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat hier die wichtigsten Fragen und Antworten zu den arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Coronavirus zusammengefasst.

    Kurzarbeitergeld

    Der Hauptzweck des Kurzarbeitergeldes (KUG) ist es, bei (krisenbedingtem) vorübergehendem Arbeitsausfall die Weiterbeschäftigung der Arbeitnehmenden zu ermöglichen. So können Entlassungen vermieden und Personalkosten kurzfristig verringert werden.

  • Flyer Kontaktverbot zur Verwendung für Unternehmen
  • Nähanleitung für einen nicht zertifizierten Behelfs-Mund-Nasen-Schutz

    Wie Sie einen nicht zertifizierten Behelfs-Mund-Nasen-Schutz nähen, erfahren Sie auf den Seiten der Lokalen Agenda 21.

  • Hilfe bei häuslicher Gewalt

    Durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die manchmal enge häusliche Situation besteht vermehrt die Gefahr für Frauen und Kinder, Opfer häuslicher und sexueller Gewalt zu werden. Das eigene Zuhause ist zu oft kein sicherer Ort. Während das Gewaltrisiko steigt, fallen Verletzungen oder Unterstützungsbedarfe von Betroffenen weniger auf, wenn Betroffene z.B. nicht mehr in die Schule, zur Arbeit oder in den Sportverein gehen.

    Hilfe und Unterstützung erhalten Sie bei

    • der Frauenberatungsstelle Gütersloh / Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt (Di 9 - 16 Uhr, Mi 9 - 16 Uhr, Do 12 - 19 Uhr, Fr 9 - 13 Uhr) telefonisch unter 05241/25021
    • dem Frauenhaus Gütersloh , Telefon 05241/34100
    • dem Verein Trotz allem  e.V. (Frauenberatungsstelle bei sexualisierter Gewalterfahrung, für Frauen ab 16 Jahren, Di-Mi von 13 - 18 Uhr, Do-Fr von 9 - 13 Uhr) telefonisch unter 05241/ 238289
    • beim Krisendienst Gütersloh e.V. (Mo-Fr: 19 - 07, Sa-So + Feiertag: 24 Std.) 05241/531300
    • beim Jugendamt der Stadt unter der Präsenznummer 05242/963537

    Außerdem stehen Hotlines für Betroffene und Bezugspersonen zur Verfügung, an die Sie sich kostenfrei und bei Bedarf auch anonym wenden können:

Häufige Fragen im Umgang mit Corona

  • Wie wirkt COVID-19?

    Der neuartige Coronavirus ist eng mit dem SARS-Virus verwandt. Viele Eigenschaften des Virus sind noch nicht vollständig bekannt. Klar ist, dass er hoch ansteckend ist. Auch sind bisher noch keine Impfmittel gefunden worden. Während Kinder und jüngere Menschen den Virus oft nur wie eine leichte Grippe oder sogar nur als leichte Erkältung wahrnehmen, kann er insbesondere bei Menschen mit Immunerkrankungen und bei älteren Menschen - besonders solchen mit Vorerkrankungen - sehr schwere Verläufe bis zum Tod nehmen. Gerade zum Schutz dieser Gruppen ist es wichtig, persönliche Kontakte derzeit auf das unbedingt nötige Maß zu beschränken. Personen, die aus Risikogebieten einreisen sind aufgefordert, sich selbst in Quarantäne zu begeben. Für sie gilt ein ausdrückliches Betretungsverbot von Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegeheimen.

    Wegen seiner schnellen weltweiten Ausbreitung wurde COVID-19 am 11.03.2020 von der Weltgesundheitsorganisation WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an. Bitte helfen Sie die Pandemie einzugrenzen!

    Die weltweite Ausbreitung erfaßt die Johns Hopkins University. Hier finden Sie die aktuellen Zahlen zu Erkrankungen, Sterbefällen und Genesenen.

  • Welche Krankheitszeichen treten bei dem neuartigen Coronavirus auf?

    Meistens beginnt die Erkrankung wie eine Erkältung. Fieber, Schüttelfrost und ein Krankheitsgefühl wie bei einer echten Grippe können hinzukommen. Auch Magendarm-Beschwerden sind möglich. In schweren Fällen entwickelt sich eine Lungenentzündung und eine richtig schwere Erkrankung. Andere Menschen verspüren nur leichte Erkältungssymptome. Die Gründe für den unterschiedlichen Verlauf sind noch nicht restlos geklärt.

  • Wer ist besonders gefährdet?

    Besonders gefährdet sind alte Menschen und solche mit Grunderkrankungen (z. B. chronische Lungenerkrankungen, Herz- Kreislauf, Menschen mit Chemotherapie). Aber auch bei jüngeren, anscheinend gesunden Menschen, waren schwere Krankheitsverläufe zu verzeichnen!

  • Wie wird das Virus übertragen?

    Der wichtigsten Übertragungsweg sind die Infektion von Mensch zu Mensch durch Aerosole oder Tröpfchen, d. h. entweder

    • direkt über Husten, Niesen, „feuchte“ Aussprache
    • indirekt über Hände, mit denen man sich ins Gesicht gefasst hat oder die man beim Niesen vor den Mund gehalten hat
    • durch Aufenthalt in Räumen, die ein Erkrankter genutzt hat.

    Die beste Gegenmaßnahmen: Abstand halten, höchste Hygiene achten, Maske tragen.

  • Kann ich mich über Gegenstände anstecken?

    Dies ist nur dann wahrscheinlich, wenn die Oberfläche kurz vorher von einem Erkrankten angefasst oder angehustet worden ist. Deswegen die Flächen rund um eine/n Patienten/in regelmäßig reinigen. Wasser und Haushaltsreiniger genügen. Auch an Arbeitsplätzen mit viel Publikum ist regelmäßiges Reinigen von Flächen, Türgriffen u. ä. sinnvoll.

  • Wann bricht die Erkrankung aus?

    Nach heutigen Erkenntnissen erkranken die meisten Menschen innerhalb weniger Tage nach Kontakt mit dem Virus. Manchmal dauert es bis zu 14 Tage.

  • Darf ich noch in Urlaub fahren?

    Ja. Es gibt und gab kein Reiseverbot, sondern einen Appell  im Kreisgebiet zu bleiben. Für Reisen in andere Bundesländer ist teilweise ein negativer Coronatest erforderlich. Einzelne Bundesländer verbieten grundsätzlich die Beherbergung von Menschen aus dem Kreis Gütersloh.  Wann diese BEschränkungen aufgehoben werden, ist abhängig von den Zielorten.

  • Darf ich mich mit Freunden treffen?

    Ja, es gilt wieder ein auf zehn Personen beschränktes Kontaktverbot – Verfolgbarkeit gewährleisten.

  • Kann ich Restaurants besuchen?

    Ja, unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln.

  • Bleiben die Geschäfte geöffnet?

    Der Einzelhandel bleibt geöffnet.

  • Wie sieht es mit Sport und Sportstätten aus?

    Hallenbäder, Indoorspielplätze, Sporthallen können unter Auflagen öffnen. Auch Kontaktsport im Freien und Zuschauerveranstaltungen sind beschränkt wieder zulässig.

    Sport im Freien - auch in Freibädern - bleibt erlaubt.

  • Ist Grillen/Picknicken erlaubt?

    Ja, Grillen und Picknicken ist wieder zulässig.

  • Wo kann ich mich testen lassen?

    Am 23.6. öffnet das Corona-Diagnosezentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh, Wilhelm-Wolf-Straße 2 - 4. Hier werden Abstriche bei Personen durchgeführt, die keine coronatypischen Symptome wie Atemwegsbeschwerden oder Fieber aufweisen. Öffnungszeiten sind am 23.06., ab 14 Uhr, danach regulär montags bis sonntags von 8 bis 20 Uhr. 

    Auch die niedergelassenen Ärzte im Kreis Gütersloh können nun Corona-Tests an Personen, ohne coronatypische Symptome wie Atemwegsbeschwerden oder Fieber durchführen.

    Am 25. Juni haben weitere Testzentren ihren Dienst aufgenommen. Testwillige finden sie an den folgenden Standorten:

    • Ems-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück (täglich 8 bis 20 Uhr)
    • Flughafen Gütersloh (Hallendurchfahrt, man muss mit dem Auto kommen, man kann im Auto sitzen bleiben, während man auf den Abstrich wartet, täglich 8 bis 20 Uhr)
    • Das bestehende Testzentrum am Carl Miele-Berufskolleg, das von der Kassenärztlichen Vereinigung geführt wird, testet weiterhin in der Zeit von 8 bis 20 Uhr.

    Für die Corona-Tests ist es erforderlich, einen Personalausweis und die Versichertenkarte der Krankenkasse dabeizuhaben. Die Zentren können keine telefonischen Terminbuchungen anbieten. Bitte richten Sie sich auf längere Wartezeiten ein.