Hansestadt

Rheda-Wiedenbrück ist Mitglied der Internationalen Hanse und der Westfälischen Hanse

Rheda-Wiedenbrück trat 2008 dem internationalen Städtebund "Die Hanse" und 2018 der Westfälischen Hanse bei.

Die Stadt führt damit uralte Traditionen fort. In der mittelalterlichen Hansezeit gehörte Wiedenbrück als sogenannte Beistadt zu Osnabrück. Aus den Zeiten der einflussreichen reisenden Kaufleute stammen noch manche Fachwerkhäuser in der Stadt. Eines der ältesten Fachwerkhäuser der Stadt, das frühere Haus Ottens, bekam den Beinamen Hansehaus. Vor allem in der Wiedenbrücker Altstadt können noch manche Häuser auf eine lange Handelstradition zurückblicken. Ebenso verbreitet sind Ackerbürgerhäuser, deren breite Deelen Platz für Fuhrwerke und landwirtschaftliche Güter boten.

Auch Bernhard II., Burgherr der Wasserburg in Rheda, (1140 bis 1224) hat als Bischof von Semgalen, dem südlichen Teil des heutigen Lettlands, viel für die Entwicklung des Baltikums getan. Damit hatte er ein Gebiet erschlossen, auf dem daraufhin etliche Hansestädte entstanden sind.