Die erste Ladesäule an dieser Stelle wurde 2010 auf Initiative der Lokalen Agenda 21 aufgestellt. Westenergie hatte die alte Ladesäule jetzt durch eine erheblich leistungsfähigere Anlage ersetzt.
Nach dem erfolgreichen Austausch der Ladesäule an der Kolpingstraße laden Bürgerinnen und Bürger ihre Elektrofahrzeuge künftig schnell und zukunftssicher. Denn das moderne Compleo AC-Ladesystem vom Typ DUO ims enthält modernste Kommunikationstechnik sowie ein intelligentes Messsystem. „Die Mobilitätswende erfordert starke Strategien, Technologien und Partner. Mit dem großangelegten Austausch bisheriger Ladesäulen setzt Westenergie gemeinsam mit den Ladeinfrastruktur-Experten von Compleo Charging Solutions ein Zeichen für nachhaltige, verlässliche und kommunal getragene Elektromobilität“, sagte Thorsten Hildebrandt, Westenergie-Kommunalmanager. Mit zwei 22-Kilowatt-Ladepunkten bietet die ausgetauschte Ladesäule insgesamt 44 Kilowatt und stärkt das Angebot an E-Ladeinfrastruktur in der Kommune.
Bis Mitte 2028 sollen im gesamten Westenergie-Gebiet mehr als 650 moderne Compleo AC-Systeme vom Typ DUO ims die bisherigen Ladesäulen des Typs eStation Smart ersetzen. Die Modernisierung sichert langfristig eine flächendeckend stabile Ladeinfrastruktur.
Mit dem Austausch setzt Westenergie schon heute auf die Zukunftsfähigkeit seiner Infrastruktur. Vor allem die bevorstehende Abschaltung des 2G-Netzes ab Mitte 2028 würde den Kommunikationsweg zur Abrechnung der Ladevorgänge unterbrechen. Auch neue gesetzliche Anforderungen, etwa die Verpflichtung zu intelligenten Messsystemen ab 2029/30, erforderten ein technisches Upgrade. Compleo liefert mit der DUO ims eine Lösung, die alle regulatorischen Vorgaben erfüllt und zugleich auf den bestehenden Fundamenten montiert werden kann. Die DUO ims-Technologie kommuniziert über das LTE-Netz (4G) und erfüllt alle aktuellen technischen Anschlussbedingungen.
Mit der Modernisierung schaffen Westenergie und Compleo nicht nur stabile und sichere Ladepunkte. Sie legen außerdem den Grundstein für eine langfristig skalierbare Infrastruktur in Rheda-Wiedenbrück sowie anderen Orten als Rückgrat für wachsende Fahrzeugzahlen, neue Mobilitätsangebote und vernetzte Energieanwendungen.
Bild: Bürgermeister Theo Mettenborg und Westenergie-Kommunalmanager Thorsten Hildebrandt freuen sich über den erfolgreichen Austausch der Ladesäule am Bahnhof.
Über die Westenergie AG
Die Westenergie AG mit Sitz in Essen ist der größte regionale Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter in Deutschland und das größte Tochterunternehmen der E.ON SE. Die Verteilnetzbetreiber der Westenergie-Gruppe verantworten ein rund 37.000 Kilometer langes Erdgasnetz. Das von ihnen betreute Stromnetz von circa 196.000 Kilometern Länge würde knapp fünf Mal um die Erde reichen. Mit der Infrastruktur sichert die Westenergie-Gruppe die Versorgung von Millionen Haushalten und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen – nicht nur mit Strom und Gas, sondern auch mit Wasser und Breitbandinternet. Mit etwa 11.000 Mitarbeitenden und rund 1.400 kommunalen Partnerschaften leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung eines klimaneutralen Westens. Zur Westenergie-Gruppe gehören unter anderem die Westnetz GmbH, die Westenergie Netzservice GmbH und die Westenergie Metering GmbH.
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