Hauptstrasse
Sanierung der  K1

Der Kreis Gütersloh, die Stadt Rheda-Wiedenbrück und der Eigenbetrieb Abwasser (EAW) bauen gemeinsam die Hauptstraße (K 1) in Rheda-Wiedenbrück auf dem 900 Meter langen Abschnitt zwischen  ‚Emsweg‘ bis Nordring/Westring aus. 

Am 14. Oktober 2024 haben die Arbeiten im ersten Teil des insgesamt 900 Meter langen Abschnitts der Hauptstraße begonnen. Er reicht von der Autobahn bis zur Kreuzung ‚L 791 Nordring/L791 Westring‘. Die Fahrbahn mit Schutzstreifen für Fahrradfahrer, der Gehweg und die Regen- und Schmutzwasserkanäle werden komplett erneuert. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück, in deren Verantwortung der Gehwegbereich liegt, wird auch die Straßenbeleuchtung erneuern. Der Gehwegausbau erfolgt barrierefrei.

Die Baumaßnahme ist in vier Abschnitte unterteilt. Die Arbeiten starten am Nordring und wandern dann Richtung Mühlenstraße. Zuerst wird die alte Straßenoberfläche abgefräst. In Höhe Nordring starten direkt im Anschluss die Sanierungsarbeiten an den Abwasserkanälen. Arbeiten an den Hausanschlüssen und Gehwegen folgen. Zum Schluss wird die Straßenoberfläche wiederhergestellt.

Der Abschnitt bis zum Parkplatz Stadthalle wird im September 2025 fertig gestellt sein, dann folgt der Abschnitt zwischen Stadthalle und dem Musterringgelände. Dort wird auch die Kreuzung Hauptstraße/Feldhüser Weg in einen Kreisverkehr umgewandelt. Der letzte Abschnitt ist dann die Sanierung der Strecke vom neuen Kreisverkehr bis zum Emsweg.

Die Durchfahrt durch die Hauptstraße ist ab dem 14. Oktober 2024 nicht mehr möglich. Alle Anwohner bleiben während der gesamten Baumaßnahme erreichbar - auch für Feuerwehr und Rettungsdienst.

Das Paket an Baumaßnahmen wird acht Millionen Euro kosten und vorrausichtlich im Sommer 2026 fertiggestellt. Landrat Adenauer: „Das ist quasi eine große Operation an einer Hauptschlagader des Verkehrs. Die drei Baulastträger arbeiten hier eng zusammen, damit anschließend der Verkehr flüssig und barrierefrei läuft. Sieben kleine Bauabschnitte sollen garantieren, dass die jeweilige Belastung in Grenzen bleibt – für Wohnen, Einzelhand und Versorgungsangebote.“  Bürgermeister Theo Mettenborg: „Der Kreis hat Wort gehalten mit dieser großen Baumaßnahme. Ich freue mich, dass jetzt die zentrale Achse unserer Stadt in einen guten Zustand versetzt wird. Dazu tragen wir unseren Anteil natürlich gerne bei.“

Asphaltarbeiten an der Hauptstraße im September 2025
Bild: Verkündeten den baldigen Baustart an der Kreisstraße 1, der Hauptstraße in Rheda-Wiedenbrück, (v.l.): Christoph Kraeft (Abteilung Tiefbau Stadt Rheda-Wiedenbrück), Christian Glasl (Bezirksregierung Detmold), Fachbereichsleiter Asad Zogaj, Bauleiter Tim Schwinning (beide Firma Eiffage), Landrat Sven-Georg Adenauer, Bürgermeister Theo Mettenborg, Martin Thielen und Jan Ditgens (beide Eigenbetrieb Abwasser), Timo Kohl (Bauleiter) und Paul Holke (Sachgebietsleiter, beide Kreis Gütersloh).
  • Die Umleitungen wandern mit dem Baufortschritt

    Die Hauptstraße ist seit dem 14. Oktober 2024 zwischen der Kreuzung Nordring und der Autobahnbrücke  für die Durchfahrt gesperrt. Die Baustelle ist in mehreren Abschnitten vom Nordring bis aktuell zur Mittelhegge gewandert. 

    Für die Fahrt von Rheda nach Wiedenbrück oder umgekehrt bleiben die Ringstraße und der Sandberg frei. An der Kreuzung Feldhüser Weg/Ringstraße regelt eine Baustellenampel den Verkehr.

    Aktuell wird der Kreuzungsbereich Hauptstraße/Feldhüser Weg in einen Kreisverkehr umgebaut. Die Hauptstrasse ist daher zwischen Parkplatz Stadthalle und dem Musterring-Gelände gesperrt. Musterring-Besucher können von der Hauptstraße (aus Richtung Rheda) über eine provisorische Zufahrt das Firmengelände erreichen. Die Häuser und Praxen an der Mittelhegge sind über den Parkplatz Stadthalle bzw. die Straße "Im Ried" zu erreichen.

    Alle Häuser und Geschäfte an der Hauptstraße sind im Prinzip während der gesamten Bauzeit erreichbar - folgen Sie den jeweiligen Umleitungen.

  • Für Anwohner

    Alle Anwohner bleiben während der gesamten Baumaßnahme erreichbar - auch für Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Grundstücke können im Prinzip jederzeit angefahren werden.

    Sollten Tiefbauarbeiten die Zufahrt zu einem Grundstück unmöglich machen, wird die Firma Eiffage die betroffenen Anwohner vorab informieren. Alle Anwohner erhalten Handzettel mit den Kontaktdaten vom ausführenden Unternehmen. Der Polier ist während der Baumaßnahme erreichbar und kann auch Auskunft zur aktuellen Situation der Baustelle geben.

  • Für Besucher der Stadthalle

    Die Veranstaltungen in der Stadthalle finden wie gewohnt statt. Sie erreichen die Stadthalle von Süden aus über die Hauptstraße, von  Norden aus folgen Sie der Umleitung über die Ringstraße.

    Besucher der Stadthalle aus Richtung Rheda erreichen die Stadthalle über die Umleitung Ringstraße/Mühlenstraße.