Pünktlich um 9 Uhr konnten die Aussteller mit den Mitmachangeboten starten und die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten vorstellen. Bürgermeister Theo Mettenborg eröffnete gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Sebastian Czoske und Petra Winkelsträter von der Fachstelle Übergang Schule-Beruf den ersten Messetag.
Der Freitag war traditionell den Schülerinnen und Schülern vorbehalten: Rund 800 Jugendliche aus allen weiterführenden Schulen sowie den Bildungsträgern in Rheda-Wiedenbrück nutzten die Gelegenheit, sich über Ausbildungsberufe, Studiengänge und Karrierewege zu informieren. Viele junge Menschen führten erste Gespräche mit potenziellen Arbeitgebern, informierten sich über Praktika oder erkundigten sich nach Ausbildungsplätzen.
„Besonders freut uns, dass viele Schülerinnen und Schüler die Chance genutzt haben, Fragen zu stellen und erste Kontakte zu knüpfen. So wird Berufsorientierung greifbar und der Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert“, freut sich Petra Winkelsträter.
Am Samstag besuchten weitere 250 Interessierte aus der Region die Messe. Besucherinnen und Besucher reisten unter anderem aus Detmold, Bielefeld, Gütersloh und Lippstadt an, um die wichtige Plattform für Berufsorientierung und Fachkräftesicherung in Rheda-Wiedenbrück zu nutzen.
Mit dem bewährten Matching-System und den farbigen Buttons, die Interessierte von den Übergangscoachinnen beim Eingang erhalten und gut sichtbar auf der Kleidung angebracht waren, fiel die Wahl der Gesprächspartner um einiges leichter. Die Messestände waren entsprechend gekennzeichnet. Ana Rubio Gellermann vom städtischen Jugendzentrum half insbesondere den jungen Besucherinnen und Besuchern dabei, sich im vielfältigen Angebot zu orientieren.
Sebastian Czoske zog eine positive Bilanz: „Die Messe zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig der persönliche Austausch zwischen jungen Menschen und Unternehmen ist. Die große Resonanz und die vielen intensiven Gespräche bestätigen, dass unser Konzept aufgeht.“
Neben persönlichen Beratungsgesprächen sorgten zahlreiche Mitmachaktionen in der Stadthalle und auf dem Außengelände dafür, Berufe praxisnah kennenzulernen und auszuprobieren. Die Aussteller lobten den großen Besucherandrang und die hohe Qualität der Gespräche.
Für das Organisationsteam ist die erfolgreiche Messe zugleich Ansporn für die Zukunft. Zunächst werden die Rückmeldungen von Ausstellern und Besuchern ausgewertet. Fest steht jedoch bereits: Die Messe „Ausbildung und Arbeit“ soll auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.
Bildzeile v.l.: Nach den herzlichen Begrüßungsworten eröffneten mit einem gemeinsamen Rundgang Bürgermeister Theo Mettenborg, Petra Winkelsträter von der Fachstelle Übergang Schule–Beruf und Wirtschaftsförderer Sebastian Czoske die Messe „Ausbildung und Arbeit“ in der Stadthalle Rheda-Wiedenbrück. Hier gemeinsam am Stand von Dr. Silke Glogowski (1.v.l.). An zwei Tagen informierten sich mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher über Ausbildungs-, Studien- und Berufsperspektiven.
Bildzeile: Die Mitmachangebote stießen auf großes Interesse. Viele Jugendliche nutzten die Gelegenheit, Berufe praktisch kennenzulernen und direkt mit Unternehmen, Schulen und Hochschulen ins Gespräch zu kommen.




