Aktuelles in Rheda-Wiedenbrück

Regisseurin Sarah Winkenstette trägt sich in das Goldene Buch ein

„Ich bin beeindruckt, wie sie die Geschichte durchgängig aus der Sicht des Kindes zeigen. Das ist spannend und sehr einfühlsam,“ schildert Bürgermeister Theo Mettenborg seine Eindrücke. Die Jury des renommierten Medienpreises hatte hervorgehoben: „Insgesamt gelingt „Grüße vom Mars“ ein differenziertes, hoffnungsvolles Porträt von Familie und Anderssein. Der Film stärkt Empathie, erweitert Perspektiven und zeigt, dass Vielfalt keine Hürde, sondern eine Bereicherung ist – erzählerisch klug, künstlerisch überzeugend und gesellschaftlich relevant.“

Der Grimme-Preis ist nicht die erste Auszeichnung für Sarah Winkenstette. Die „Grüße vom Mars“ wurden auch schon mit den Kinderfilmpreisen „Goldener Spatz“ und „Weißer Elefant“ ausgezeichnet. Ihr erster Spielfilm „Zu weit weg“ erhielt Auszeichnungen in der Schweiz, in Indien, Finnland und den Jugendfilmpreis des Goethe-Instituts.

Winkenstette machte ihre ersten beruflichen Schritte bei der Glocke, der Medienfabrik und bei Bertelsmann. Sie besuchte die RTL-Journalistenschule und studierte an der Kölner Kunsthochschule für Medien. Sie arbeitete unter anderem für ZDFtivi und den WDR. Aktuell führte sie Regie in einigen Folgen der „Friesland“-Krimis.

Bild: Sarah Winkenstette trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Rheda-Wiedenbrück ein.