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Einbürgerungsfeier im Rathaus

„Ein Haus benötigt ein starkes Fundament und das ist unser Grundgesetz. Erst durch die Menschen wird aus einem Haus ein Zuhause“, macht er deutlich. Die Eingebürgerten würden so viel mitbringen. Sprachen, Traditionen und Bräuche, von denen alle profitieren könnten. „Sie sind eine Bereicherung für uns alle“, bedankte er sich bei den Anwesenden für ihre gute Entscheidung und wünschte ihnen, dass sie sich angenommen und zuhause fühlen.

Der Bürgermeister gratulierte den Neubürgern persönlich und überreichte ihnen ein kleines Präsent.

Nesrin Pür, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, wurde 2010 eingebürgert. Sie sei schon in Deutschland aufgewaschen und als sie 18 Jahre wurde, stand für sie der Entschluss fest, dass sie gerne den deutschen Pass hätte, erzählte sie den Gästen. Die Türkei würde zwar immer ihre Heimat bleiben, aber Deutschland sei ihre zweite Heimat. Für sie sei es die richtige Entscheidung gewesen und sie freute sich, dass es wieder mehr als 100 Personen in 2025 waren, die den Weg gegangen sind. Die einen der Liebe wegen, andere wie sie, weil sie schon sehr lange hier leben und Deutschland längst Heimat geworden ist.

Eingeladen zu der Feierstunde, an der auch zahlreiche Vertreter und Vertreterinnen aus Rat und Verwaltung teilnahmen, waren alle, die in 2025 die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben. Bei Häppchen und Getränken gab es nach dem offiziellen Teil Gelegenheit zum regen Austausch. Musikalisch untermalt wurde der Abend von Musik der Piano Session Band.

Foto: Neubürger, die nun die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, wurden mit einer Feierstunde im Rathaus herzlich willkommen geheißen.