Gemeinsam durchschnitten Schülerinnen und Schüler mit Lehrerinnen, Eltern, Bauleuten und Verwaltungsmitarbeitern das Band, mit dem das Gebäude freigegeben wurde. Seit 1971 steht die Brüder-Grimm-Schule am Burgweg – und trotzdem ist sie jetzt die modernste Schule der Stadt. Gebäude, Technik und Ausstattung sind auf dem neuesten Stand. Dafür hat die Stadt 12,4 Millionen Euro in die Hand genommen. Zusätzliche 2,5 Millionen waren erforderlich, um Lehrer und Schüler während der Bauzeit in einem Übergangsgebäude unterzubringen.
Bürgermeister Theo Mettenborg bedankte sich, dass Kinder und Lehrer die Zeit von Umzug und Umbau toll mitgetragen hatten. Sein Dank galt allen, die in guter enger Zusammenarbeit von Unternehmen, Schule und Verwaltung die Arbeiten pünktlich zum neuen Schuljahr abschließen konnten. Schulleiterin Julia Niemeyer bedankte sich bei allen Beteiligten, dass das große Projekt rechtzeitig fertig wurde und dass der Rat der Stadt insgesamt 15 Millionen Euro in die Schule investiert hat.

So war der erste Schultag nicht nur für die Kinder ein spannender Tag voller Entdeckungen. Der erste Blick in ihre neuen Klassen begeisterte alle Kinder. Auch Eltern und Kollegium freuten sich über den gelungenen Umbau. Julia Niemeyer lobte, dass in allen Räumen die pädagogischen Wünsche verwirklicht wurden. Die Ausstattung, auch mit „Lernhäusern“ und Kletterkuben, für die inzwischen 280 Kinder sowie viele Mehrzweck- und Differenzierungsräumen bieten erheblich mehr Möglichkeiten als bisher. Ein großes Teamzimmer und ein gemeinsames Arbeitszimmer für Lehrerinnen, Lehrer und OGGS-Kräfte stärken die Zusammenarbeit des Teams.
Nach zwei Jahren Bauzeit ist eine runderneuerte technisch und pädagogisch moderne Schule mit sechs neuen Klassen- und Mehrzweckräumen entstanden. Das Schulgebäude ist spürbar gewachsen und neuwertig. Energetisch ist „Brüder-Grimm“ dank Dämmung, PV-Anlage, Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Nachtkühlung, LED-Beleuchtung und automatischem Sonnenschutz auf dem neuesten Stand. Da der schöne Baumbestand erhalten bleiben konnte, bietet der Schulhof viele schattige Plätze für erholsame Pausenzeiten.
Die Mensa ist aufgerüstet worden und konnte schon am ersten Tag an der Cook&Freeze-Verpflegung teilnehmen. Dank dem neuen Aufzug ist die Grundschule ein voll inklusives Gebäude. Durch die Brückenkonstruktion zwischen Alt- und Neubau hat die Schule nicht nur ein außergewöhnliches architektonisches Merkmal. Es ergeben sich damit auch kürzere Wege und ein zusätzlicher Rettungsweg, der eine verstärkte Nutzung der Obergeschoss-Räume ermöglicht. Julia Niemeyer ist überzeugt: „Hier ist eine tolle Schule für tolle Kinder entstanden. Hier können sie sich wohlfühlen.“
Bildzeile: Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Schule schneiden das Band durch, um ihre „neue“ Schule freizugeben.
Dabei helfen (hinten von links): Edina Sulejmanagic und Swetlana Roth (Teamleitung OGGS), Daniel Troschke (Schulamt), Bauleiter Lennart Karhoff (Büro aws), Bürgermeister Theo Mettenborg, Susanne Grabolle (Abteilungsleiterin Hochbau), Stefan Schlepphorst (Vorsitzender Schulausschuss), Dr. Ina Epkenhans-Behr (Schuldezernentin), Katharina Schendel (Elternvertreterin), Julia Niemeyer (kommissarische Schulleiterin), Joel Otta und Julia Schulz (Elternvertreter).




