ISEK historischer Stadtkern Wiedenbrück+
Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept

Das ISEK | allgemein

Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für den historischen Stadtkern Wiedenbrücks und seine angrenzenden Stadträume soll als übergeordnetes Konzept das planerische Handeln für die nächsten Jahre leiten. Es dient als Diskussions- und Anschauungsmaterial und soll sowohl die Entscheidungsträger*innen aus Politik und Verwaltung als auch die breite Öffentlichkeit anregen, sich mit der örtlichen Entwicklung und ihren bestimmenden Einflussfaktoren auseinanderzusetzen.

Ziel des ISEK ist es, sowohl aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Stadtkern von Wieden-brück aufzuzeigen als auch die mit dem IHK skiz-zierten Maßnahmen zu reflektieren und dem heutigen Entwicklungsstand anzupassen. So sollen mit dem ISEK die bestehenden Vorhaben, Planungen, Leitbilder und Visionen den aktuellen und zukünftigen Problemstellungen gegenübergestellt und in einen sinnhaften und übergeordneten Zusammenhang gebracht werden. Es gilt, Handlungsstrategien für die Weiterentwicklung des Ortes aufzuzeigen und konkrete Handlungsempfehlungen für eine gezielte Umsetzung zu beschreiben. Die Ergebnisse des Masterplans 2020+ sowie des IHK bilden dabei die Grundlage der Ausarbeitung und sollen weiterverfolgt werden. Das ISEK führt damit den eingeschlagenen Weg der behutsamen Stadtentwicklung fort und zeigt daran abgeleitete Entwicklungsmöglichkeiten im Sinne einer Gesamtperspektive für die zukünftige Entwicklung Wiedenbrücks auf.

Der Erstellung des ISEKs und des Maßnahmenkatalogs erfolge von 2020 bis 2022. Das im September 2022 beschlossene Konzept beinhaltet auch ein Maßnahmenpaket, welches in zwei Phasen umgesetzt werden soll. Die erste Umsetzungsphase läuft von 2023 bis 2027.

Räumliches Leitbild, Copyright: pp a|s Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH



Das Untersuchungsgebiet

Der Untersuchungsraum umfasst den Bereich des historischen Stadtkerns von Wiedenbrück und einige erweiternde angrenzende Stadträume:

> Im Westen bildet das Areal der Flora Westfalica mit dem angrenzenden Ratsgymnasium I und II die Grenze des Untersuchungsraums

> Im Süden definiert die vornehmlich gewerblich genutzte Fläche: „Auf der Schanze“ die Grenze des Untersuchungsgebiets.

> Im Osten bilden die Uferbereiche der Ems und Umflut einschließlich der „Reumont-Promenade“ die Begrenzung.

> Die Bereiche der historischen Stadteingänge „Rindertor/ Nordwall“ im Norden, „Langenbrücker Tor/ Lange Straße“ im Süd-Westen und „Neues Tor/ Wasserstraße“ im Süden sind ebenfalls Teil des Untersuchungsraums.

Luftbild Untersuchungsgebiet ISEK historischer Stadtkern Wiedenbrück+