Aktuelles in Rheda-Wiedenbrück

Coronavirus aktuell

Nachfolgend finden Sie die aktuellsten Entwicklungen rund um den Coronavirus.

Zu grundlegenden Fragen schauen Sie hier:

Aktuell sind im Kreis Gütersloh (Stand: 27. Mai, 0:00 Uhr - Änderung Stichzeit und Zählweise um landesweite Einheitlichkeit zu erreichen, keine Aktualisierung am Wochenende) insgesamt 643 laborbestätigte Coronainfektionen zu verzeichnen, 80 davon in Rheda-Wiedenbrück (+ 2 durch verlegten Quarantäneort). Die gute Nachricht: Der Kreis meldet, dass von den Infizierten inzwischen 577 genesen sind. Leider sind auch 19 an Corona Erkrankte an ihren Vorerkrankungen verstorben. Von den rund 8000 Personen, die in den fünf großen Schlachthöfen im Kreis arbeiten, sind bisher 6562 (Stand 22.5.20) getestet worden, dabei sind 5 Infizierte gefunden worden. 

Im Kreis Gütersloh gibt es zum Stand 18. Mai, 0 Uhr, 27 Neuinfektionen. 26 davon wurden bei einer Reihentestung des Landkreises Osnabrück in einem Zerlegebetrieb in Dissen festgestellt. Nachdem dort insgesamt 92 Mitarbeitende positiv auf das Virus getestet worden sind, informierte der Landkreis Osnabrück die Kreise, in denen die positiv Getesteten gemeldet sind – darunter fiel auch der Kreis Gütersloh. 17 der Infizierten sind in Borgholzhausen, 6 in Versmold und 3 in Rheda-Wiedenbrück gemeldet.

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Rathaus und die Nebenstellen öffnen für angemeldete Besucher
Seit dem 4. Mai sind auch persönliche Termine in dringenden Fällen und nach vorheriger Terminabsprache in den verschiedenen Verwaltungsgebäuden möglich. Bitte mailen Sie uns oder vereinbaren Sie telefonisch einen Termin unter 05242 / 963 005242 / 963 395,  oder unter der Telefonnummer 963 231 (Bürgerbüro Rheda) bzw.  904090 (Bürgerbüro Wiedenbrück).
Maskenpflicht beim Einkauf und im Nahverkehr
Ab Montag, 27. April, wird aus der bisherigen dringenden Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen, eine Pflicht. Das Land Nordrhein-Westfalen hat das in Abstimmung mit den benachbarten Bundesländern beschlossen. Auch mit Maske gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßregeln.
Unterstützungsangebote
Außer dem Corona-Sorgentelefons unter 05242 963 242 können Sie nun auch auf die Datenbank "das nez - rheda-wiedenbrück hilft" zugreifen. Dort können Sie Unterstützung anbieten oder suchen. Jugendamt und Caritasverband bieten gemeinsam Tipps für Familien, um die ungewohnte Quarantänezeit gut zu bewältigen.
Kleine und mittlere Unternehmen in existentieller Notlage sollen Unterstützung von Bund und Land bekommen.
Corona Hilfsfonds
Das Unternehmen Tönnies hat einen Corona Hilfsfonds ins Leben gerufen und zum Start mit 500.000 Euro ausgestattet. Weitere Spender sind dabei. Der Fonds unterstützt Familien, Vereine und Institutionen, die durch die Pandemie in Not geraten oder vor besonderen Herausforderungen stehen. Mehr als 20 Anträge sind bereits in der Bearbeitung.
  • Corona-Schutzverordnung/Nordrhein-Westfalen-Plan

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat in Abstimmung mit Bund und Ländern die Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) aktualisiert. Stufenweise werden die Schutzmaßnahmen aufgehoben mit dem Ziel, den Gesundheitsschutz mit Planbarkeit und Verlässlichkeit für das öffentliche Leben zu verbinden. Zur Eindämmung des Virus werden alle Öffnungsschritte bewertet. Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Das Kontaktverbot bleibt weiter bestehen. Im Laufe des Mai stehen stufenweise Öffnungen der Auflagen in allen Bereichen an.

    Weiterhin gilt: Halten Sie Abstand und achten Sie auf strenge Hygiene!

    Die wichtigsten Regelungen im Kurzüberblick:

    Das "Kontaktverbot" untersagt Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen. Ausgenommen sind direkte Verwandte, Lebenspartner, in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen  und bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen unvermeidliche Ansammlungen (insbesondere bei der Nutzung des ÖPNV). Ab dem 11. Mai sind Treffen von Personen aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum möglich.

    Die Regelungen für den Handel werden gelockert, allerdings unter strengen hygienischen Auflagen. Sofern Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden, können ab dem 20. April Einzelhändler mit einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmetern ihre Geschäfte wieder öffnen. Ab dem 11. Mai gilt dies auch für Geschäfte über 800 qm Verkaufsfläche.

    Handwerks- und Dienstleistungen sind unter strengen Schutzvorkehrungen ebenfalls möglich. Weiterhin untersagt bleiben Handwerks- und Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons). Hier werden neue Konzepte erarbeitet. Friseure und Fußpflegestudios können ab dem 4. Mai wieder öffnen. (Bitte Hygienebestimmungen und Maskenpflicht beachten!)

    Der Betrieb von Restaurants  und anderen gastronomischen Einrichtungen bleibt bis zum 10. Mai untersagt. Ab dem 11. Mai können Speisegaststätten unter Auflagen wieder öffnen, Tourismus in Ferienhäusern und –wohnungen ist wieder zulässig. Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf sind zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden.

    Das Verbot von allgemeinen Veranstaltungen und Versammlungen bleibt weiter bestehen! Großveranstaltungen (Schützenfeste, Kirmessen, ...) sind zunächst bis 31.8.20 verboten.

    Die Feier von Gottesdiensten ist ab dem 1. Mai wieder möglich. Die Gemeinden entwickeln jeweils individuelle Konzepte für einen sicheren Besuch der Gottesdienste.

    Freizeit- und Kultureinrichtungen können wieder öffnen. Museen und VHS-Kurse können unter Auflagen besucht werden. In Musikschulen ist Einzelunterricht möglich, ab dem 11. Mai auch für Ensembles mit maximal 6 Teilnehmern.

    Kleine Konzerte und Aufführungen unter freiem Himmel sind ab 11. Mai erlaubt – in Abstimmung mit den örtlichen Behörden. Ab dem 30. Mai wird die Öffnung von Theatern und Konzerthäusern wieder in Aussicht gestellt.

    Spielplätze dürfen ab dem 7. Mai wieder betreten werden. Unbedingt MINDESTABSTAND einhalten.

    Für den Breiten- und Freizeitsport treten am 7. Mai Erleichterungen in Kraft: Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen und im öffentlichen Raum ist wieder möglich, ebenso Reitsport in geschlossenen Hallen. Der Abstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlern muss eingehalten werden, Umkleiden und Waschräume bleiben geschlossen. Wettkampfbetrieb ist derzeit noch nicht wieder möglich. Für den Kinder-, Jugend- und Amateursport sollen sportliche Wettbewerbe ab dem 30. Mai wieder zugelassen werden.

    Ab dem 11. Mai können Fitnessstudios, Tanzschulen, Sporthallen und Freibäder wieder öffnen.

    Ab Muttertag (10. Mai) sind Besuche in Seniorenheimen unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich. Ab dem 11. Mai gilt dies auch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

    Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind Hotels ab dem 21. Mai wieder gestattet.

    Die ausführliche Darstellung finden Sie auf der Corona-Seite des Landes NRW oder in der Pressemitteilung des Landes, beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales oder direkt im Gesetzestext:

  • Schulbetrieb und Kinderbetreuung

    Nach entsprechenden Vorbereitungen wird der Schulbetrieb zunächst für Schülerinnen und Schüler aus Abschlussklassen ab dem 23.04.2020 wieder aufgenommen. Dabei geht es an allen weiterführenden Schulen um Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen sowie die Vorbereitung auf Abschlüsse.

    Für die vierten Klassen gibt es ab dem 7. Mai wieder Präsenzunterricht. Ab dem 11. Mai werden die Jahrgangsstufen 1 bis 4 im tageweisen Wechsel wieder unterrichtet.

    Ebenfalls ab Montag, 11. Mai, kehren zunächst die Schülerinnen und Schüler an die Schulen zurück, die im nächsten Schuljahr 2020/21 ihr Abitur ablegen. An den Schulformen der Sekundarstufe I (z.B. Real- und Gemeinschaftsschulen) kehren zudem die Jahrgänge 5 bis 9 in einem tageweise rollierenden System zurück.

    An Gesamtschulen und Gymnasien beginnt der Präsenzunterricht für die Jahrgänge 5 bis hin zu den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen ab dem 26. Mai ebenfalls in einem tageweise rollierenden System.

    Einzelheiten entnehmen sie den Erlassen oder der Internetseite des Landes .

    Notfallbetreuung erweitert

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Regelungen für die Notfallbetreuung von Kindern von Schlüsselpersonen angepaßt. Die Liste der Kinder, die einen Anspruch auf Notbetreuung haben, wird zum 23. April um einige Berufsgruppen erweitert (z. B. in der Lebensmittel- oder Textilproduktion Tätige). Ab dem 27. April kann auch für Alleinerziehende, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, sowie deren Kinder eine Ausnahme vom Betretungsverbot infrage kommen.

    Notfallbetreuung Kitas

    Notfallbetreuung Schulen

    Kindertageseinrichtungen öffnen schrittweise

    Die Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK) hat beschlossen, dass die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege behutsam und schrittweise und unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation vor Ort in den folgenden vier Phasen wieder geöffnet werden sollen: von der Notbetreuung (1), über eine erweiterte Notbetreuung (2), einen eingeschränkten Regelbetrieb (3) bis hin zum vollständigen Regelbetrieb (4). Gemäß dieses Vier-Phasen-Modells befindet sich Nordrhein-Westfalen, wie alle anderen Länder auch, nach wie vor in der zweiten Phase.

    Konkrete nächste Schritte

    Ab dem 14.Mai 2020
    Die Kindertagesbetreuung in Kindertageseinrichtungen wird geöffnet für Vorschulkinder mit einer Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket. Zudem dürfen Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von einer wesentlichen Behinde-rung bedroht sind, und bei denen dies von einem Träger der Eingliederungshilfe festgestellt wurde, wieder in Kindertageseinrichtungen oder in Kindertagespflegestellen betreut werden. Die Kindertagespflegestellen mit ihrem familiennahen und überschaubaren Betreuungsangebot werden für Kinder, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben, geöffnet.

    Ab dem 28. Mai 2020
    In einem weiteren Öffnungsschritt sollen am 28.05. alle weiteren Vorschulkinder in die Kindertageseinrichtungen aufgenommen werden.

    Weiterer Öffnungsschritt im Juni:
    Ziel ist, im Laufe des Monats Juni allen Kinder den Besuch ihrer Einrichtung oder ihrer Kindertagespflegestelle zu ermöglichen. Dies wird fortlaufend vor dem Hintergrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens, den Erfahrungen aus den vorangegangenen Schritten und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit den beteiligten Partnern auf Landesebene beraten und entschieden werden. Alle Voraussetzungen, die ein solcher Schritt erfordert – Hygienefragen, Personalfragen, pädagogische Aspekte – werden dabei genau geprüft und soweit erforderlich auch neue Empfehlungen herausgegeben.

    Ab dem 8. Juni stellt das Ministerium nun wieder eine zeitlich begrenzte Öffnung für alle Kinder in Aussicht.

    Laufende Angebote für Kinder, die noch nicht in der Betreuung sind
    Für die Kinder, die derzeit noch nicht in der Betreuung aufgenommen bzw. angebunden werden, sollte, soweit dies möglich und pädagogisch sinnvoll ist, ein regelmäßiger Kontakt sichergestellt werden, z.B. telefonisch, per Videotelefonie oder auch über persönliche Kontakte unter Wahrung des Abstandsgebotes. Zudem sollte es einen, soweit möglich, systematischen Kontakt zu den Eltern geben.

    Schließzeiten in den Sommerferien
    Geplante Schließzeiten in den Sommerferien können aufrechterhalten werden. Eine Notbetreuung muss, über die regelhafte Betreuung, die in diesen Fällen auch im Regelbetrieb angeboten wird hinaus, in dieser Zeit nicht stattfinden.

  • Elternbeiträge für Kita und Kindertagespflege für April und Mai ausgesetzt

    Aufgrund der landesweiten Schließung der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen seit dem 16. März wird die Stadt Rheda-Wiedenbrück im April auf die Elternbeiträge für die Betreuung in den Kitas und bei den Tagesmüttern verzichten. Auf diese kreisweit einheitliche Vorgehensweise hatte sich die Verwaltung mit den Jugendamtsdezernenten der Städte Gütersloh und Verl sowie des Kreises verständigt, weil eine landesweite Beitragsregelung durch das Familienministerium aktuell nicht zu erwarten ist. Das gleiche gilt für die Betreuung in der Offenen Ganztagsschule.

    Bürgermeister Theo Mettenborg hat sich zu der Frage der Elternbeiträge mit den Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat abgestimmt. Die politischen Mandatsträger sind sich einig, aufgrund der aktuellen Lage die Elternbeiträge ab dem 1. April auszusetzen. Dieses Vorgehen wurde zuvor mit den Kommunen im Kreis, die über ein eigenes Jugendamt verfügen, und der Kreisverwaltung abgestimmt. Dem Stadtrat wird vorgeschlagen hierzu die entsprechende Entscheidung zu treffen.

    „Mit den Schließungen der Schulen und Kitas und den weiteren Maßnahmen der Stadt gehen enorme Einschränkungen für jeden Einzelnen einher. Mit dem Aussetzen der Elternbeiträge möchten wir, den Eltern im Stadtgebiet eine finanzielle Entlastung ermöglichen“, sagt Bürgermeister Theo Mettenborg.

    Für die Stadt betragen die Einnahmen durch Elternbeiträge rund 225.000 Euro pro Monat. Davon sind 161.000 Euro Beiträge aus den Kindertagesstätten, 24.000 Euro ergeben sich aus den Kindertagespflegeelternbeiträgen und 40.000 Euro durch die OGGS-Elternbeiträge.

    Für den Mai bleiben die Beiträge ausgesetzt. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung zwischen Land NRW und den Kommunen.

  • Land will Gefahren durch Einreisende senken

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus durch Ein- und Rückreisende eine neue Verordnung erlassen. Nur zwingend notwendige Reisen sollten unternommen werden. Einreisende sollten sich in Quarantäne begeben.

  • Wochenmärkte

    Die Wochenmärkte in Rheda und in Wiedenbrück finden weiter statt. Voraussetzung ist, dass ausreichend Platz für die Besucher und Kunden frei gehalten werden muss. Um die Abstandsregelungen umsetzen zu können, wurden die Marktstände an andere Stellen versetzt. Die neue Organisation betrifft beide Wochenmärkte, in Rheda und in Wiedenbrück.

Die Angaben zum Coronavirus werden entsprechend den jeweiligen Entwicklungen täglich aktualisiert.  Eine Gewähr für die Richtigkeit aller Angaben kann nicht übernommen werden.