Aktuelles in Rheda-Wiedenbrück

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Es gilt weiterhin - und mit Beginn des Herbstes noch verstärkt: Bitte halten Sie sich gewissenhaft an die Abstands- und Hygieneregeln um die Ausbreitung zu stoppen! 

Zu grundlegenden Fragen schauen Sie hier:

Aktuelle Infektionszahlen

Aktuell sind im Kreis Gütersloh (Stand: 30. Oktober, 0:00 Uhr) insgesamt 4.082 laborbestätigte Coronainfektionen zu verzeichnen, 648 davon noch aktiv. Rheda-Wiedenbrück verzeichnet 1.231. Die gute Nachricht: Der Kreis meldet, dass von den Infizierten inzwischen 3.413 genesen sind. Die Zahl der Todesfälle beträgt 21.

Der zuständige Kreis Gütersloh teilt mit: "Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 30. Oktober 152,9 (29. Oktober: 140,8).

„Viele fragen uns dieser Tage, woher die exponentiell steigenden Zahlen bei den Infektionen kommen?“, berichtet Landrat Sven-Georg Adenauer. „Fakt ist: Wir können keine großen Cluster, keine großen Ausbrüche feststellen. Die Zahlen steigen wie im ganzen Bundesland, wie in vielen Teilen der Republik sprunghaft an. Das Ansteckungsmuster ist diffus.“ Adenauer warnt zudem vor einem weiteren starken Anstieg. „Was wir jetzt in der Statistik sehen, geht auf das Infektionsgeschehen von vor einer bis zwei Wochen zurück.“  Maßnahmen, wie sie landesweit nach dem Erreichen des Inzidenzwertes von 50 greifen, könnten derzeit noch gar keine Entfaltung zeigen und sich in den Zahlen ablesen. Auch weitere Faktoren wie beispielsweise das Ende der Herbstferien beeinflussen die aktuelle Lage.

 „Nichtsdestotrotz: Wenn wir uns alle wieder an die AHA- plus L-Regeln halten, können wir den permanenten Anstieg noch stoppen“, appelliert Adenauer. Die Gefahr einer vollkommen unkontrollierten Verbreitung sei gegeben. Adenauer: „Um das nochmal klar zu stellen, der Krisenstab des Kreises Gütersloh wird vor dem Gespräch zwischen der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten am morgigen Mittwoch keine eigenen Maßnahmen für den Kreis Gütersloh festlegen.“

Die neuen Regeln im Überblick

  • Ab dem 2. November - Bund-Länder-Maßnahmen

    Die aktuellen Maßnahmen von Bund und Land

    Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet!

    Kontakte
    - Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, Kontakte außerhalb des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
    - Treffen in der Öffentlichkeit sind nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und eines weiteren Hausstandes (max. 10 Personen) erlaubt. Diese Regelung gilt ab sofort. (28.10.2020)
    - Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, auf nicht notwendige private Reisen und Besuche zu verzichten.
    - Übernachtungsangebote gibt es nur noch für notwendige, nicht touristische Zwecke.

    Freizeit
    - Geschlossen werden z.B. Theater, Opern, Kinos, Freizeitparks, Fitnessstudios, Schwimmbäder und andere Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen.
    - Untersagt ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand.
    - Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

    Betriebe
    - Geschlossen werden Gastronomiebetriebe, Bars, Clubs, Kneipen etc. Take-Away und Lieferung bleiben erlaubt.
    - Geschlossen werden Betriebe für Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios. Friseurbesuche unter den bestehenden Hygiene-Auflagen bleiben erlaubt.
    - Der Groß- und Einzelhandler bleibt unter Auflagen insgesamt geöffnet.

    Hilfsmaßnahmen
    - Geplant sind außerordentliche Wirtschaftshilfen für alle von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen/Einrichtungen in Höhe von bis zu 10 Mrd. Euro.
    - Die bestehenden Hilfsmaßnahmen für Unternehmen werden verlängert und die Konditionen verbessert.

  • Ab dem 26. Oktober - Maskenpflicht in Schulen

    Die Landesregierung hat klare Regeln für einen angepassten Schulbetrieb nach den Herbstferien festgelegt: In Nordrhein-Westfalen gilt nach den Herbstferien an allen weiterführenden Schulen (ab der 5. Klasse) wieder die Pflicht zum Tragen einer Maske im Unterricht.

    An den Grundschulen gilt: Wenn sich die Kinder im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten, muss keine Maske getragen werden. Zudem wird ein 50 Millionen Euro-Sonderprogramm zur Verbesserung der Lüftungssituation an Schulen auf den Weg gebracht.

    Mehr Infos: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/mehr-schutz-mehr-sicherheit-und-mehr-stabilitaet-fuer-die-schulen-nordrhein

  • Ab dem 19. Oktober - Beschränkungen und Schutzmaßnahmen, Inzidenzwert über 50

    Da der Wert der neuen COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner die 50 überschritten hat, sind weitere Beschränkungen und Schutzmaßnahmen erforderlich.

    - Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.

    - Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.

    - An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).

    - In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

  • Ab dem 14. Oktober - Überschreiten Inzidenzwert von 35

    Um den wieder ansteigenden Infektionszahlen entgegenzuwirken, weisen Bundes- und Landesregierungen auf die Notwendigkeit hin, Masken in der Öffentlichkeit zu tragen. Nach dem Überschreiten des Schwellenwertes von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im Kreis Gütersloh sind auch bei bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen wie beispielsweise Konzerten, Theateraufführungen oder sonstigen Versammlungen durchgehend Mund-Nasen-Bedeckungen - auch am Sitzplatz - zu tragen. Das gleiche gilt für Zuschauer von Sportveranstaltungen. Generell sind Veranstaltungen oder Versammlungen mit mehr als 1.000 Personen untersagt, wenige Ausnahmen sind möglich.

    An privaten Feiern an öffentlichen Orten (z. B. Hochzeiten) dürfen nicht mehr als 50 Personen teilnehmen. Hier kann das zuständige Ordnungsamt eine Ausnahmegenehmigung erteilen, wenn ein entsprechendes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorgelegt wird.

    Sollten die Infektionszahlen weiter im bisherigen Maße steigen, ist mit weiteren Einschränkungen zu rechnen.

  • Ab dem 1. Oktober - Maßnahmen für Veranstaltungen

    Um den wieder ansteigenden Infektionszahlen entgegenzuwirken, weisen Bundes- und Landesregierungen auf die Notwendigkeit hin, Masken in der Öffentlichkeit zu tragen.

    Da sich der Virus insbesondere bei privaten Feiern verbreitet, bei denen die AHA-Regeln nicht eingehalten werden, müssen private Feiern ab 50 Personen spätestens drei Werktage vor der Feier beim Ordnungsamt angemeldet werden. Alle Teilnehmenden müssen erfasst werden. Wer falsche Daten angibt oder seine Feier nicht anmeldet, muss mit Geldbußen von 250 bis 500 Euro rechnen.

    Hier finden Sie den Anmeldebogen für Private Feiern.

    Hier finden Sie den Anmeldebogen für Vereinsveranstaltungen.

    und eine Musterliste für die Erfassung der Festgäste

    Trotz Genehmigung können solche Feiern auch kurzfristig abgesagt oder eingeschränkt werden, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 35 oder 50 Infizierten pro 100.000 Bürgern überschritten wird.

    Weihnachtsmärkte können stattfinden, vorausgesetzt, das Infektionsschutz-, das Hygiene- und das Zugangskonzept  sind genehmigungsfähig.

    Verkaufsoffene Sonntage sind im Advent möglich.

    Einreisende aus Risikogebieten müssen in Quarantäne. (Ausnahme: Negativer Coronatest). Die Quarantäne gilt für 14 Tage, in dieser Zeit darf die Unterkunft nicht verlassen und kein Besuch empfangen werden. Verstöße gegen diese Auflagen sind eine Ordnungswidrigkeit.

    Weitere Infos zur Corona-Schutzverordnung finden Sie unten im Ausklappmenü unter "Corona-Schutzverordnung/Nordrhein-Westfalen-Plan".

Großveranstaltungen bis 31. Dezember abgesagt

Großveranstaltungen - wie die Herbstkirmes oder der Andreasmarkt - müssen dieses Jahr Corona-bedingt leider ausfallen. Die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen untersagt alle Volksfeste bis zum 31. Dezember 2020.

Aktuelle Informationen zur Quarantäne

Nach dem Massenausbruch des Coronavirus im Betrieb Tönnies waren zeitweise rund 4000 Menschen in Rheda-Wiedenbrück in Quarantäne. Während im August und Anfang September die Zahlen kreisweit deutlich unter 50 Menschen in häuslicher Quarantäne lagen, steigen die Zahlen seit Ende September wieder deutlich an. (Stand 30.10.20: 608).

  • Informationen zur Datenquelle der Infektionszahlen

    Die Zahlen in der Tabelle werden jeweils um Mitternacht automatisch aus der Datenbank generiert und sind auch Grundlage des Dashboards im Internetauftritt des Kreises Gütersloh. Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

    Anmerkungen zur Datenqualität: Vollständigkeit der Daten: Im Rahmen des COVID-19-Ausbruchs im Zusammenhang mit der Fa. Tönnies kommt es im Kreis GT aktuell zu Verzögerungen bei der Zuordnungen von Laborbefunden zu Personen, vor allem zu Tönnies-Mitarbeitern. In Folge kommt es zu Verzögerungen bei der Fall-Eingabe in die Datenbank. Die vom Kreis veröffentlichten Daten umfassen alle COVID-19-Diagnosen, die klar Personen zugeordnet werden können und sind frei von Falldopplungen (mehrere Befunde, die sich auf eine Person beziehen). Eine stetige Verbesserung der Vollständigkeit wird angestrebt.

    Anmerkung zur den Daten des LZG: Abweichungen zwischen der Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT DB, resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

    Schwankungen in den Daten nach Städten/Gemeinden: Aufgrund von Quarantäne-bedingten Verlegungen kann es von Tag zu Tag auch zu Anstiegen der Fallzahlen der einzelnen Städte und Gemeinden kommen, die nicht als Neuinfektionen interpretiert werden dürfen. Die Zahl der neu-diagnostizierten Fälle pro Stadt oder Gemeinde gehen aus den nicht-öffentlichen Quarantäne-Listen hervor.

  • Allgemeinverfügung zur Vermeidung weiterer Infektionen in Großbetrieben der Fleischwirtschaft

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Allgemeinverfügung zur „Vermeidung weiterer Infektionsgeschehen in Großbetrieben der Fleischwirtschaft“ (CoronaAVFleischwirtschaft) erlassen. Beschäftigte in Großbetrieben der Fleischwirtschaft (ab 100 Beschäftigten) müssen regelmäßig auf den Corona-Virus getestet werden. Ihre Wohnadressen müssen zentral erfaßt werden. Die Beschäftigten müssen regelmäßig in ihrer Muttersprache über Hygienemaßnahmen und Maskenpflicht informiert werden. Sie müssen bei Erkältungssymptomen der Arbeit fernbleiben.

    CoronaFleischwirtschaftVO vom 28.08.20

    Gesetzestext CoronaAVFleischwirtschaft

    Informationen zur schrittweisen Wiederinbetriebnahme des Unternehmens Tönnies

  • Muttersprachliche Corona-Hotline für Bürgerinnen und Bürger aus Polen und Rumänien

    Ab Freitag, 19. Juni 2020, bietet der Kreis Gütersloh eine muttersprachliche Corona-Hotline für Bürgerinnen und Bürger aus Polen und Rumänien an. Beantwortet werden alle Fragen rund um das Coronavirus. Das Angebot ist kostenlos.

    Die Hotline für Menschen der Muttersprache Rumänisch ist unter der Rufnummer 05241/85-4513 montags, mittwochs und freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags jeweils von 15 bis 18 Uhr erreichbar.

    Die Hotline für Menschen der Muttersprache Polnisch ist unter der Rufnummer 05241/85-4573 montags, mittwochs und freitags jeweils von 15 bis 18 Uhr sowie dienstags und donnerstags jeweils von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

    Merkblatt mit den muttersprachlichen Hilfs-Hotlinenummern

  • Hilfen für betroffene Unternehmen und Arbeitnehmer

    Die Wirtschaftsförderung gibt einen aktuellen Überblick über die untrschiedlichen Stellen, die Hilfsangebote für von den Coronaauswirkungen betroffenen Unternehmen und Arbeitnehmer, anbieten.

    Übersicht der Wirtschaftsförderung

  • Corona-Warn-App hilft bei Eindämmung der Pandemie

    Die Bundesregierung hat im Google-Store und im App-Store die Corona-Warn-App veröffentlicht. Die App soll die Nachverfolgung von Kontakten erleichtern. Der Download und die Nutzung der App sind freiwillig. Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Smartphones „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom RKI festgelegten Kriterien zu Abstand und Zeit erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren und so zur Eindämmung der Pandemie beitragen.

    Warum Warn-App?

    Corona-Warn-App auf einen Blick

  • Rathaus und die Nebenstellen öffnen für angemeldete Besucher

    Seit dem 4. Mai sind auch persönliche Termine in dringenden Fällen und nach vorheriger Terminabsprache in den verschiedenen Verwaltungsgebäuden möglich. Bitte mailen Sie uns oder vereinbaren Sie telefonisch einen Termin unter 05242 / 963 005242 / 963 395,  oder unter der Telefonnummer 963 231 (Bürgerbüro Rheda) bzw.  904090 (Bürgerbüro Wiedenbrück).

  • Maskenpflicht beim Einkauf und im Nahverkehr

    Ab Montag, 27. April, wird aus der bisherigen dringenden Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen, eine Pflicht. Das Land Nordrhein-Westfalen hat das in Abstimmung mit den benachbarten Bundesländern beschlossen. Auch mit Maske gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßregeln.

  • Corona-Schutzverordnung/Nordrhein-Westfalen-Plan

    Die Coronaregionalverordnung ist am 7. Juli ausgelaufen. Es gelten wieder die Regelungen der Schutzverordnung bzw. des NRW-Plans.

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat in Abstimmung mit Bund und Ländern die Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) zum 16. September erneut aktualisiert. Im wesentlichen wurden die Maßgaben der bisherigen Schutzverordnung verlängert. Auch die Einreise- und die Betreuungsverordnung wurden angepaßt. Für überregionale Sportveranstaltungen wurden die Regelungen angepasst.

    Weiterhin gilt: Halten Sie Abstand und achten Sie auf strenge Hygiene!

    Die wichtigsten Regelungen im Kurzüberblick:

    Neue Regelungen zum 1. Oktober:

    Um den wieder ansteigenden Infektionszahlen entgegenzuwirken, müssen private Feiern ab 50 Personen spätestens drei Werktage vor der Feier beim Ordnungsamt angemeldet werden. Alle Teilnehmenden müssen erfasst werden. Wer falsche Daten angibt oder seine Feier nicht anmeldet, muss mit Geldbußen von 250 bis 500 Euro rechnen.

    Hier finden Sie den Anmeldebogen für Private Feiern.

    und eine Musterliste für die Erfassung der Festgäste

    Trotz Genehmigung können solche Feiern auch kurzfristig abgesagt oder reduziert werden, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 35 oder 50 Infizierten pro 100.000 Bürgern überschritten wird.

    Weihnachtsmärkte können staftfinden, vorausgesetzt, das Infektionsschutz-, das Hygiene- und das Zugangskonzept  sind genehmigungsfähig.

    Verkaufsoffene Sonntage sind im Advent möglich.

    Die Neuerungen zum 16. September:

    Die Maskenpflicht  wird bis zum 30. September verlängert. Wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann, muss das durch ärztliches Attest nachweisen.

    Bei großen Sportveranstaltungen sind mit entsprechendem Konzept mehr als 300 Zuschauer möglich, maximal kann aber ein Drittel der Zuschauerkapazitäten der Sportstätte genutzt werden, bei Sportveranstaltungen auf Bundesebene maximal ein Fünftel.

    Einreisende aus Risikogebieten müssen in Quarantäne. (Ausnahme: Negativer Coronatest). Die Quarantäne gilt für 14 Tage, in dieser Zeit darf die Unterkunft nicht verlassen und kein Besuch empfangen werden. Verstöße gegen diese Auflagen sind eine Ordnungswidrigkeit.

    Die Neuerungen zum 1. September:

    Die Bestimmungen zur grundsätzlichen Maskenpflicht auf dem Schulgelände werden verlängert. Die Pflicht, auch am Sitzplatz im Unterricht an weiterführenden und beruflichen Schulen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, läuft am 31. August 2020 aus.
    Mit der Aktualisierung der Coronaschutzverordnung hat das Land Regelungen für eine lokale Corona-Bremse in die Verordnung aufgenommen. Danach gilt künftig folgende Regelung: Wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt über 35 steigt, müssen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere passgenaue Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens abstimmen und umsetzen. Hierdurch soll frühzeitig auf das lokale Infektionsgeschehen reagiert werden. Eine weitere Stufe wird bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50 erreicht. Dann müssen unter Beteiligung des Gesundheitsministeriums weitere Maßnahmen abgestimmt und umgesetzt werden.
    Mit der Verlängerung der Coronaschutzverordnung regelt die Landesregierung zudem das Genehmigungsverfahren für Veranstaltungen neu. Klargestellt wird, dass bei Veranstaltungen ab 500 Teilnehmern der Veranstalter mit dem Hygiene- und Schutzkonzept auch eine pandemiegemäße An- und Abreise sicherstellen muss. Konzepte für Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern müssen nun nach Prüfung und Genehmigung des Hygienekonzeptes durch die Kommune zusätzlich auch dem Land vorgelegt werden. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) kann dann sein Einverständnis geben oder dieses verweigern, wenn die Durchführung einer so großen Veranstaltung aufgrund des landesweiten Infektionsgeschehens mit dem Ziel der Eingrenzung dieses Geschehens nicht vereinbar ist. Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. Dezember 2020 generell untersagt.

    Die Neuerungen zum 12. August:

    Der Gesetzgeber betont die Bedeutung der Maskenpflicht. Das Bußgeld bei Nichttragen einer Maske im ÖPNV wird auf 150 Euro erhöht.

    Die Neuerungen zum 15. Juni:

    Die Maskenpflicht ist zunächst bis 1. Juli 2020 verlängert.

    Die Auflagen für Veranstaltungen und Versammlungen werden gelockert. Es bleibt aber bei der Zahl von höchstens 100 Zuschauern/Teilnehmern. Die Rückverfolgbarkeit muss gewährleistet sein. Mehr als 100 Zuschauer sind nur unter Einhaltung eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts zulässig. Die Detailregelungen, auch für Proben, sind in den Hygiene- und Infektionsschutzstandards geregelt.  Großveranstaltungen (Schützenfeste, Kirmessen, ...) sind zunächst bis 31.8.20 verboten.

    Private Feiern und Veranstaltungen aus herausragendem Anlass (Z. B. Hochzeit, Geburtstag, Abschlussfeier) können nun mit bis zu 50 Personen gefeiert werden. Die Rückverfolgbarkeit muss gewährleistet sein.

    Kontaktsportarten  sind nun in Freiluftsportanlagen mit bis zu 30 Teilnehmern, in geschlossenen Hallen mit bis zu 10 Teilnehmern möglich.

    Wellness-Einrichtungen, Saunen und Spaßbäder dürfen wieder öffnen.

    Auch das Grillen auf öffentlichen Grillplätzen ist wieder zulässig.

    Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss für 14 Tage in Quarantäne.  Ausnahmen sind möglich, z. B.: Negativer Coronatest, direkte Durchreise ohne Übernachtung.

    Die Neuerungen zum 30. Mai:

    Das "Kontaktverbot" untersagt Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zehn Personen. Die Maskenpflicht bleibt bestehen, die Rückverfolgung aller beteiligten Personen muss im Infektionsfall gewährleistet sein.

    Das Verbot von allgemeinen Veranstaltungen und Versammlungen wird deutlich geändert. Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern und Konzerthäusern können unter Auflagen wieder stattfinden - mit bis zu einem Viertel der regulären Zuschauerkapazität, höchstens 100 Zuschauern. Darüber hinaus sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit zu treffen. Gegebenenfalls gilt die Maskenpflicht. Mehr als 100 Zuschauer sind nur unter Einhaltung eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts zulässig. Die Detailregelungen, auch für Proben, sind in den Hygiene- und Infektionsschutzstandards geregelt. Auch Kinos dürfen unter ähnlichen Auflagen wieder öffnen?  Großveranstaltungen (Schützenfeste, Kirmessen, ...) sind zunächst bis 31.8.20 verboten.

    Für den Breiten- und Freizeitsport sind am 7. Mai Erleichterungen in Kraft getreten: Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen und im öffentlichen Raum ist wieder möglich, ebenso Reitsport in geschlossenen Hallen. Der Abstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlern muss eingehalten werden, Umkleiden und Waschräume bleiben geschlossen. Wettkampfbetrieb ist derzeit noch nicht wieder möglich. Ab dem 30. Mai  wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Im Übrigen bleibt der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt weiterhin untersagt. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wiederaufnehmen. Die Turn- und Sporthallen in Rheda-Wiedenbrück können ab dem 4. Juni wieder genutzt werden.

    Ferienangebote: Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Ferienreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

    Messen, Kongresse, Tagungen
    Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.

    Die Neuerungen seit 1./7./11./20. Mai:

    Die Regelungen für den Handel werden gelockert, allerdings unter strengen hygienischen Auflagen. Sofern Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden, können Einzelhändler mit einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmetern ihre Geschäfte wieder öffnen. Ab dem 11. Mai gilt dies auch für Geschäfte über 800 qm Verkaufsfläche.

    Handwerks- und Dienstleistungen sind unter strengen Schutzvorkehrungen ebenfalls möglich. Weiterhin untersagt bleiben Handwerks- und Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann. Hier werden neue Konzepte erarbeitet. Friseure und Fußpflegestudios können ab dem 4. Mai wieder öffnen. Tätowier- und Piercingstudios können ab dem 20. Mai öffnen. (Bitte Hygienebestimmungen und Maskenpflicht beachten!)

    Der Betrieb von Restaurants  und anderen gastronomischen Einrichtungen bleibt bis zum 10. Mai untersagt. Ab dem 11. Mai können Speisegaststätten unter Auflagen wieder öffnen, Tourismus in Ferienhäusern und –wohnungen ist wieder zulässig. Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf sind zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden.

    Die Feier von Gottesdiensten ist ab dem 1. Mai wieder möglich. Die Gemeinden entwickeln jeweils individuelle Konzepte für einen sicheren Besuch der Gottesdienste.

    Standesamtliche Trauungen sind ab dem 20. Mai wieder mit (auch nicht verwandten) Gästen vor dem Ort der Trauung möglich. Bitte Abstandregeln einhalten!

    Freizeit- und Kultureinrichtungen können wieder öffnen. Museen und VHS-Kurse können unter Auflagen besucht werden. In Musikschulen ist Einzelunterricht möglich, ab dem 11. Mai auch für Ensembles mit maximal 6 Teilnehmern.

    Freibäder können ab dem 20. Mai unter strengen Auflagen wieder eröffnen.

    Spielplätze dürfen ab dem 7. Mai wieder betreten werden. Unbedingt MINDESTABSTAND einhalten.

    Das Picknicken ist seit dem 20. Mai  im öffentlichen Raum wieder erlaubt – unter Beachtung des Kontaktverbots und des Mindestabstands. Das Grillen im öffentlichen Raum bleibt untersagt.

    Ab dem 11. Mai können Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen  wieder öffnen.

    Ab Muttertag (10. Mai) sind Besuche in Seniorenheimen unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich. Ab dem 11. Mai gilt dies auch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

    Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind Hotels ab dem 21. Mai wieder gestattet.

    Die ausführliche Darstellung finden Sie auf der Corona-Seite des Landes NRW oder in der Pressemitteilung des Landes, beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales oder direkt im Gesetzestext:

  • Unterstützungsangebote

    Außer dem Corona-Sorgentelefons unter 05242 963 242 können Sie nun auch auf die Datenbank "das nez - rheda-wiedenbrück hilft" zugreifen. Dort können Sie Unterstützung anbieten oder suchen. Jugendamt und Caritasverband bieten gemeinsam Tipps für Familien, um die ungewohnte Quarantänezeit gut zu bewältigen.
    Kleine und mittlere Unternehmen in existentieller Notlage sollen Unterstützung von Bund und Land bekommen.

  • Corona Hilfsfonds

    Das Unternehmen Tönnies hat einen Corona Hilfsfonds ins Leben gerufen und zum Start mit 500.000 Euro ausgestattet. Weitere Spender sind dabei. Der Fonds unterstützt Familien, Vereine und Institutionen, die durch die Pandemie in Not geraten oder vor besonderen Herausforderungen stehen. Mehr als 40 Anträge sind bereits in der Bearbeitung.

  • Schulbetrieb und Kinderbetreuung

    Kindergärten gehen aus dem eingeschränkten Betrieb in den Regelbetrieb

    Das Infektionsgeschehen und die Erfahrungen der letzten Wochen lassen die weitere Öffnung der Kindertagesbetreuung zu. Ab dem 17. August 2020 gilt für die Kindertagesbetreuung daher wieder der Regelbetrieb. Diese Öffnung erfolgt grundsätzlich unbefristet. Es kann aber wieder zu Einschränkungen kommen, lokal oder auch landesweit, wenn die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies erfordert.

    Schulen wieder im Regelbetrieb

    Nach den Sommerferien sind die Schulen überweigend zum Unterricht im Regelbetrieb zurückgekehrt. Dieser findet unter Sicherheitregeln (Maskenpflicht, regelmäßiges Lüften, Abstand halten auf dem Schulhof) statt.

    Schulen

    Kitas

  • Elternbeiträge für Kita und Kindertagespflege bis August ausgesetzt

    Aufgrund der landesweiten Schließung der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen seit dem 16. März hat die Stadt Rheda-Wiedenbrück – ebenso wie die anderen Kommunen des Kreises – im April auf die Elternbeiträge für die Betreuung in den Kitas und bei den Tagesmüttern verzichtet. Für den Mai blieben die Beiträge ebenfalls ausgesetzt. Darauf verständigten sich das Land NRW und die Kommunen.

    Da die für Kinder wie Eltern belastende Situation weiter anhält und nur eine eingeschränkte Notbetreuung möglich ist, hat der Rat der Stadt nun beschlossen, den Dringlichkeitsentscheid zum Verzicht auf die Elternbeiträge im Juni und Juli zu genehmigen. Ebenso stimmten die Ratsmitglieder einem weiteren Beitragsverzicht auch für den August zu.

    „Mit den Schließungen der Schulen und Kitas und den weiteren Maßnahmen gehen enorme Einschränkungen für jeden Einzelnen einher. Mit dem Aussetzen der Elternbeiträge möchten wir den Eltern im Stadtgebiet eine finanzielle Entlastung ermöglichen“, begründete Bürgermeister Theo Mettenborg die Dringlichkeitsentscheidung.

    Für die Stadt betragen die Mindereinnahmen für Juni und Juli rund 141.000 Euro pro Monat.

  • Coronaregionalverordnung und Lockdown im Kreis Gütersloh

    Die Regelungen der Coronaregionalverordnung (bis einschließlich 7.7.20) in der Kurzübersicht:

    • Kindergärten und Schulen bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung wird gewährleistet (s.u.).
    • Bars und der gastwirtschaftliche Thekenbetrieb sind ab sofort geschlossen. Restaurants dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln unter Berücksichtigung des Kontaktverbotes weiter besucht werden. (Ein Haushalt pro Tisch/Abstandsregelung!)
    • Der Einzelhandel bleibt geöffnet. Der Betrieb von Spielhallen, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen bleibt zunächst untersagt.
    • Freizeitaktivitäten und Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen werden untersagt. Dazu zählen unter anderem Konzerte, Hallenbäder, Kinos, Theater, Museen, Gedenkstätten, Saunen, Indoorspielplätze, Sport in geschlossenen Räumen.
    • Grillen und Picknicken sind vorerst wieder verboten.
    • Der ÖPNV verkehrt weiter. Reisebusfahrten sind untersagt. Es besteht die Maskenpflicht, im öffentlichen Personenverkehr (auch an allen Haltestellen und in Bahnhöfen).
    • Es herrscht kein Reiseverbot, es gilt aber der dringende Appell der Landesregierung, das Kreisgebiet nicht zu verlassen.
    • Ferienfreizeiten und Tagesfahrten sind nur mit Genehmigung des Gesundheitsamtes zulässig.

     Zu den Details beachten Sie die Coronaregionalverordnung (s.u.)

  • Land will Gefahren durch Einreisende senken

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus durch Ein- und Rückreisende eine neue Verordnung erlassen. Nur zwingend notwendige Reisen sollten unternommen werden. Einreisende sollten sich in Quarantäne begeben.

  • Wochenmärkte

    Die Wochenmärkte in Rheda und in Wiedenbrück finden weiter statt. Voraussetzung ist, dass ausreichend Platz für die Besucher und Kunden frei gehalten werden muss. Um die Abstandsregelungen umsetzen zu können, wurden die Marktstände an andere Stellen versetzt. Die neue Organisation betrifft beide Wochenmärkte, in Rheda und in Wiedenbrück.

  • Tests für Personen mit Symptomen weiterhin kostenlos

    Infektionslage hat sich geändert

    Die Phase, in der sich alle Personen – egal ob mit Symptomen oder ohne – kostenlos auf das Coronavirus testen lassen konnten, ist im Kreis Gütersloh beendet. Weiterhin kostenlos testen lassen können sich Personen die Symptome haben. Diese Regelung galt auch vor dem Coronaausbruch bei Tönnies. Nach wie vor gilt: Den Hausarzt zunächst telefonisch kontaktieren. Nach dem größten Corona-Ausbruchsgeschehen in ganz Deutschland im Juni hatte der Kreis Gütersloh in Absprache mit dem Land NRW kostenlose Tests für alle eingeführt, um zu sehen, inwieweit sich das Virus auf die übrige Bevölkerung ausbreitet. Zu diesem Zweck waren auch die großen Testcenter etwa auf dem Flughafen Marienfeld eröffnet worden. Das Infektionsgeschehen habe sich inzwischen komplett gewandelt, so die Abteilung Gesundheit des Kreises Gütersloh.

Die Angaben zum Coronavirus werden entsprechend den jeweiligen Entwicklungen täglich aktualisiert.  Eine Gewähr für die Richtigkeit aller Angaben kann nicht übernommen werden.