Aktuelles in Rheda-Wiedenbrück

Coronavirus aktuell

Nachfolgend finden Sie die aktuellsten Entwicklungen rund um den Coronavirus.

Zu grundlegenden Fragen schauen Sie hier:

Aktuelle Infektionszahlen

Aktuell sind im Kreis Gütersloh (Stand: 13. August, 0:00 Uhr - Änderung Stichzeit und Zählweise um landesweite Einheitlichkeit zu erreichen) insgesamt 2.727 laborbestätigte Coronainfektionen zu verzeichnen, 83 davon noch aktiv. Rheda-Wiedenbrück verzeichnet 1.046. Die gute Nachricht: Der Kreis meldet, dass von den Infizierten inzwischen 2.624 genesen sind. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Der zuständige Kreis Gütersloh teilt mit: "Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 13. August 19,2 (12. August: 15,4). In den vergangenen 7 Tagen (6. bis 12. August) wurden 68 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 24 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Die Zahlen in der Tabelle werden jeweils um Mitternacht automatisch aus der Datenbank generiert und sind auch Grundlage des Dashboards im Internetauftritt des Kreises Gütersloh. Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

Anmerkungen zur Datenqualität: Vollständigkeit der Daten: Im Rahmen des COVID-19-Ausbruchs im Zusammenhang mit der Fa. Tönnies kommt es im Kreis GT aktuell zu Verzögerungen bei der Zuordnungen von Laborbefunden zu Personen, vor allem zu Tönnies-Mitarbeitern. In Folge kommt es zu Verzögerungen bei der Fall-Eingabe in die Datenbank. Die vom Kreis veröffentlichten Daten umfassen alle COVID-19-Diagnosen, die klar Personen zugeordnet werden können und sind frei von Falldopplungen (mehrere Befunde, die sich auf eine Person beziehen). Eine stetige Verbesserung der Vollständigkeit wird angestrebt.

Anmerkung zur den Daten des LZG: Abweichungen zwischen der Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) und der Kreis GT DB, resultieren aus verschiedenen Erfassungsständen.

Schwankungen in den Daten nach Städten/Gemeinden: Aufgrund von Quarantäne-bedingten Verlegungen kann es von Tag zu Tag auch zu Anstiegen der Fallzahlen der einzelnen Städte und Gemeinden kommen, die nicht als Neuinfektionen interpretiert werden dürfen. Die Zahl der neu-diagnostizierten Fälle pro Stadt oder Gemeinde gehen aus den nicht-öffentlichen Quarantäne-Listen hervor.

Herbstkirmes wird abgesagt

Die Herbstkirmes in Wiedenbrück muss dieses Jahr Corona-bedingt leider ausfallen. Die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung) des Landes Nordrhein-Westfalen in der ab dem 15.Juli 2020 gültigen Fassung untersagt alle Volksfeste nach der Gewerbeordnung bis mindestens zum 31. Oktober 2020. Bereits gezahlte Standgelder werden selbstverständlich zurücküberwiesen.

Ob weitere Veranstaltungen dieser Art in den Wintermonaten ebenfalls ausfallen müssen, ist bislang noch nicht final entschieden. Die Stadt wartet dazu auf entsprechende Rückmeldungen vom Land.

Vorübergehender "Lockdown" im  Kreis Gütersloh läuft aus

Die Beschränkungen der Coronaregionalverordnung ("Lockdown", s.u.) sind am 29. Juni bis zum 7. Juli verlängert worden. Eine weitere Verlängerung wird es nicht mehr geben, teilt die Landesregierung mit. Auf Klage eines Gewerbetreibenden hat das Oberverwaltungsgericht mit Eilbeschluss die für das Gebiet des Kreises Gütersloh geltende nordrhein-westfälische Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Regionen mit besonderem Infektionsgeschehen (Coronaregionalverordnung) vorläufig außer Vollzug gesetzt. Ab dem 8. Juli gelten also wieder die allgemeinen Einschränkungen der Corona-Schutzverordnung bzw. des NRW-Plans.

Wegen der hohen Infektionszahlen im Umfeld des Lebensmittelkonzerns Tönnies hatte die Landesregierung am 23. Juni für den Kreis Gütersloh einen begrenzten "Lockdown" angeordnet. Die erheblich ausgeweiteten Testkapazitäten haben gezeigt, dass der Virus weiter vor allem im Umfeld des Betriebes verbreitet ist und nur beschränkt auf die allgemeine Bevölkerung übergegriffen hat.



Aktuelle Informationen zur Quarantäne

Die Allgemeinverfügung des Kreises, alle Tönnies-Mitarbeitenden und deren Haushaltsangehörigen in häusliche Quarantäne abzusondern, ist am Freitag, 17. Juli, um 24 Uhr ausgelaufen. Mit dem Auslaufen der Verfügung dürfen ab Samstag, 18. Juli, 0 Uhr alle bislang in Quarantäne Befindlichen ihre Häuser und Wohnungen wieder verlassen.

Aber diejenigen, die durch eine konkrete Einzelverfügung weitere Tage in häuslicher Quarantäne verbringen müssen, gilt die Verpflichtung, in Quarantäne zu verbleiben, weiterhin. Für alle anderen ist die Quarantäne beendet. Wichtig: Der Kreis Gütersloh stellt keine Entlassbescheinigungen mehr aus. Die Quarantäne endet damit mit Ablauf der in der Einzelverfügung angegeben Frist.

Quarantäne stufenweise beendet

Die Gesundheitsbehörde des Kreises Gütersloh hat für die in Quarantäne Befindlichen folgende Festlegungen getroffen: Ab dem 02. Juli dürfen einige Mitarbeitende des Unternehmens Tönnies die behördlich auferlegte Quarantäne verlassen. Diejenigen, die vom Kreisgesundheitsamt von der Quarantäne freigestellt sind, führen eine diesbezügliche Bescheinigung mit sich.

Ab dem 2. Juli dürfen Personen die Quarantäne verlassen, die in der Zeit vom 16. bis zum 20. Juni positiv auf das Coronavirus getestet wurden und mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. Die Ansteckungsgefahr besteht bei dieser Personengruppe nicht mehr.

In einem weiteren Schritt dürfen dann Personen, die ab dem 21. Juni von den mobilen Teams positiv auf das Virus getestet wurden, die Quarantäne 14 Tage nach dem Testdatum verlassen.

Die Kontaktpersonen der ursprünglich Infizierten verbleiben bis auf weiteres in häuslicher Quarantäne. So sollen potenzielle weitere Infektionsketten vermieden werden.

Aktuell stellen die Teams des Ordnungsamtes und des Fachbereichs Soziales und Bürgerservice mit Unterstützung der Polizei die entsprechenden Bescheinigungen über die Aufhebung bzw. die Verlängerung der Quarantäne zu.

Anmerkung:
Über die Beendigung der Quarantäne erhalten die betroffenen Personen eine individuelle Bescheinigung.

Die Verlängerung der Quarantäneanordnungen für die Personen, die bis zum 21.6 noch nicht getestet wurden, erfolgt über eine Allgemeinverfügung des Landes NRW, alle hiervon betroffenen Personen erhalten hierüber ebenfalls eine entsprechende Information.


Test vor Quarantäneende

Die mobilen Teams starten eine erneute Testreihe. 40 Teams besuchen zunächst schwerpunktmäßig die Wohnungen der Tönnies-Beschäftigten, in denen ausschließlich negativ getestete Mitarbeiter beziehungsweise Haushaltsangehörige leben. Die negativ Getesteten benötigen nach ihrer 14-tägigen Quarantäne ein erneutes negatives Testergebnis. Nur wenn der erneute Test aller Haushaltsangehörigen negativ ist, kann die Quarantäne aufgehoben werden. Die Personen werden vom Ordnungsamt informiert, wann ihre Quarantäne endet. Von den Personen, die in bislang ausschließlich negativ getesteten Haushalten leben, war das größte Unverständnis geäußert worden, dass die Quarantäne für sie nicht automatisch nach 14 Tagen endet, wenn man die letzten 48 Stunden keine Symptome hatte. Dies steht jedoch in der entsprechenden Landesverfügung zur Quarantäne. Hintergrund: Sie können auch nach den ersten negativen Testergebnissen noch positiv werden. Die 40 Teams werden bereits voraussichtlich am Samstagabend diese Testreihe abschließen können.

Am Sonntag folgen dann Haushalte, die bisher in der Öffentlichkeit noch nicht im Blick waren, aber täglich dem Kreis gemeldet werden – entweder von den kommunalen Ordnungsämtern oder den Betroffenen selbst: Es gibt Adressen, unter denen Tönnies-Beschäftigte mit oder ohne Haushaltsangehörige wohnen, die noch von keinem mobilen Team aufgesucht worden sind, da die Adressen bisher nicht vorlagen. Es ist vorgesehen, dass diese bis Sonntag einen Besuch durch ein mobiles Team erhalten. Da nicht auszuschließen ist, dass es immer noch weitere Adressen gibt, die dem Kreis nicht bekannt sind, hat der Kreis Gütersloh dafür eine eigene E-Mailadresse eingerichtet: Wer bei Tönnies oder einem seiner Subunternehmer beschäftigt ist oder mit einer solchen Person in einem Haushalt lebt und bis Sonntagabend keinen Besuch durch ein mobiles Team hatte, soll eine E-Mail schreiben an test-me@kreis-guetersloh.de

Inzwischen liegen den Ordnungsämtern die ersten Ergebnisse vor: Rund 1000 Befunde sind zurückgekommen, gestern wurde im Kreishaus damit begonnen, die Ergebnisse zu validieren. Diese Ergebnisse – fast alle negativ – werden laufend seit Sonntag an die Ordnungsämter der Kommunen übermittelt. Die informieren dann die Personen, die die Quarantäne verlassen dürfen, informieren.


Allgemeinverfügung zur Vermeidung weiterer Infektionen in Großbetrieben der Fleischwirtschaft

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Allgemeinverfügung zur „Vermeidung weiterer Infektionsgeschehen in Großbetrieben der Fleischwirtschaft“ (CoronaAVFleischwirtschaft) erlassen. Beschftigte in Großbetrieben der Fleischwirtschaft (ab 100 Beschäftigten) müssen mindestens zwei Mal in der Woche auf den Corona-Virus getestet werden. Ihre Wohnadressen müssen zentral erfaßt werden. Die Beschäftigten müssen regelmäßig in ihrer Muttersprache über Hygienemaßnahmen und Maskenpflicht informiert werden. Sie müssen bei Erkältungssymptomen der Arbeit fernbleiben.


Muttersprachliche Corona-Hotline für Bürgerinnen und Bürger aus Polen und Rumänien

Ab Freitag, 19. Juni 2020, bietet der Kreis Gütersloh eine muttersprachliche Corona-Hotline für Bürgerinnen und Bürger aus Polen und Rumänien an. Beantwortet werden alle Fragen rund um das Coronavirus. Das Angebot ist kostenlos.

Die Hotline für Menschen der Muttersprache Rumänisch ist unter der Rufnummer 05241/85-4513 montags, mittwochs und freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags jeweils von 15 bis 18 Uhr erreichbar.

Die Hotline für Menschen der Muttersprache Polnisch ist unter der Rufnummer 05241/85-4573 montags, mittwochs und freitags jeweils von 15 bis 18 Uhr sowie dienstags und donnerstags jeweils von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmenen

Mit Zuschüssen zu den Fixkosten plant die Bundesregierung den Unternehmen zu helfen, die Umsatzeinbrüche durch die Corona-Krise verkraften müssen. Antragstellungen werden jedoch frühestens Anfang Juli möglich sein, nach den entsprechenden Beschlussfassungen im Bundestag und Bundesrat.

Hier finden Sie dieEckpunkte der geplanten Überbrückungshilfe zum Download.

Corona-Warn-App hilft bei Eindämmung der Pandemie

Die Bundesregierung hat im Google-Store und im App-Store die Corona-Warn-App veröffentlicht. Die App soll die Nachverfolgung von Kontakten erleichtern. Der Download und die Nutzung der App sind freiwillig. Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Smartphones „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom RKI festgelegten Kriterien zu Abstand und Zeit erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren und so zur Eindämmung der Pandemie beitragen.


  • Rathaus und die Nebenstellen öffnen für angemeldete Besucher

    Seit dem 4. Mai sind auch persönliche Termine in dringenden Fällen und nach vorheriger Terminabsprache in den verschiedenen Verwaltungsgebäuden möglich. Bitte mailen Sie uns oder vereinbaren Sie telefonisch einen Termin unter 05242 / 963 005242 / 963 395,  oder unter der Telefonnummer 963 231 (Bürgerbüro Rheda) bzw.  904090 (Bürgerbüro Wiedenbrück).

  • Maskenpflicht beim Einkauf und im Nahverkehr

    Ab Montag, 27. April, wird aus der bisherigen dringenden Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Schutzmaske zu tragen, eine Pflicht. Das Land Nordrhein-Westfalen hat das in Abstimmung mit den benachbarten Bundesländern beschlossen. Auch mit Maske gelten die allgemeinen Vorsichtsmaßregeln.

  • Unterstützungsangebote

    Außer dem Corona-Sorgentelefons unter 05242 963 242 können Sie nun auch auf die Datenbank "das nez - rheda-wiedenbrück hilft" zugreifen. Dort können Sie Unterstützung anbieten oder suchen. Jugendamt und Caritasverband bieten gemeinsam Tipps für Familien, um die ungewohnte Quarantänezeit gut zu bewältigen.
    Kleine und mittlere Unternehmen in existentieller Notlage sollen Unterstützung von Bund und Land bekommen.

  • Corona Hilfsfonds

    Das Unternehmen Tönnies hat einen Corona Hilfsfonds ins Leben gerufen und zum Start mit 500.000 Euro ausgestattet. Weitere Spender sind dabei. Der Fonds unterstützt Familien, Vereine und Institutionen, die durch die Pandemie in Not geraten oder vor besonderen Herausforderungen stehen. Mehr als 40 Anträge sind bereits in der Bearbeitung.

  • Corona-Schutzverordnung/Nordrhein-Westfalen-Plan

    Die Coronaregionalverordnung ist am 7. Juli ausgelaufen. Es gelten wieder die Regelungen der Schutzverordnung bzw. des NRW-Plans.

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat in Abstimmung mit Bund und Ländern die Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) aktualisiert. Stufenweise werden die Schutzmaßnahmen aufgehoben mit dem Ziel, den Gesundheitsschutz mit Planbarkeit und Verlässlichkeit für das öffentliche Leben zu verbinden. Zur Eindämmung des Virus werden alle Öffnungsschritte bewertet. Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Das Kontaktverbot bleibt bestehen, wird aber gelockert. Stufenweise Öffnungen der Auflagen sind in allen Bereichen vorgesehen.

    Weiterhin gilt: Halten Sie Abstand und achten Sie auf strenge Hygiene!

    Die wichtigsten Regelungen im Kurzüberblick:

    Die Neuerungen zum 12. August:

    Der Gesetzgeber betont die Bedeutung der Maskenpflicht. Das Bußgeld bei Nichttragen einer Maske im ÖPNV wird auf 150 Euro erhöht.

    Die Neuerungen zum 15. Juni:

    Die Maskenpflicht ist zunächst bis 1. Juli 2020 verlängert.

    Die Auflagen für Veranstaltungen und Versammlungen werden gelockert. Es bleibt aber bei der Zahl von höchstens 100 Zuschauern/Teilnehmern. Die Rückverfolgbarkeit muss gewährleistet sein. Mehr als 100 Zuschauer sind nur unter Einhaltung eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts zulässig. Die Detailregelungen, auch für Proben, sind in den Hygiene- und Infektionsschutzstandards geregelt.  Großveranstaltungen (Schützenfeste, Kirmessen, ...) sind zunächst bis 31.8.20 verboten.

    Private Feiern und Veranstaltungen aus herausragendem Anlass (Z. B. Hochzeit, Geburtstag, Abschlussfeier) können nun mit bis zu 50 Personen gefeiert werden. Die Rückverfolgbarkeit muss gewährleistet sein.

    Kontaktsportarten  sind nun in Freiluftsportanlagen mit bis zu 30 Teilnehmern, in geschlossenen Hallen mit bis zu 10 Teilnehmern möglich.

    Wellness-Einrichtungen, Saunen und Spaßbäder dürfen wieder öffnen.

    Auch das Grillen auf öffentlichen Grillplätzen ist wieder zulässig.

    Die Neuerungen zum 30. Mai:

    Das "Kontaktverbot" untersagt Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zehn Personen. Die Maskenpflicht bleibt bestehen, die Rückverfolgung aller beteiligten Personen muss im Infektionsfall gewährleistet sein.

    Das Verbot von allgemeinen Veranstaltungen und Versammlungen wird deutlich geändert. Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern und Konzerthäusern können unter Auflagen wieder stattfinden - mit bis zu einem Viertel der regulären Zuschauerkapazität, höchstens 100 Zuschauern. Darüber hinaus sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit zu treffen. Gegebenenfalls gilt die Maskenpflicht. Mehr als 100 Zuschauer sind nur unter Einhaltung eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts zulässig. Die Detailregelungen, auch für Proben, sind in den Hygiene- und Infektionsschutzstandards geregelt. Auch Kinos dürfen unter ähnlichen Auflagen wieder öffnen?  Großveranstaltungen (Schützenfeste, Kirmessen, ...) sind zunächst bis 31.8.20 verboten.

    Für den Breiten- und Freizeitsport sind am 7. Mai Erleichterungen in Kraft getreten: Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen und im öffentlichen Raum ist wieder möglich, ebenso Reitsport in geschlossenen Hallen. Der Abstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlern muss eingehalten werden, Umkleiden und Waschräume bleiben geschlossen. Wettkampfbetrieb ist derzeit noch nicht wieder möglich. Ab dem 30. Mai  wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Im Übrigen bleibt der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt weiterhin untersagt. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wiederaufnehmen. Die Turn- und Sporthallen in Rheda-Wiedenbrück können ab dem 4. Juni wieder genutzt werden.

    Ferienangebote: Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Ferienreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

    Messen, Kongresse, Tagungen
    Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.

    Die Neuerungen seit 1./7./11./20. Mai:

    Die Regelungen für den Handel werden gelockert, allerdings unter strengen hygienischen Auflagen. Sofern Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden, können Einzelhändler mit einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmetern ihre Geschäfte wieder öffnen. Ab dem 11. Mai gilt dies auch für Geschäfte über 800 qm Verkaufsfläche.

    Handwerks- und Dienstleistungen sind unter strengen Schutzvorkehrungen ebenfalls möglich. Weiterhin untersagt bleiben Handwerks- und Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann. Hier werden neue Konzepte erarbeitet. Friseure und Fußpflegestudios können ab dem 4. Mai wieder öffnen. Tätowier- und Piercingstudios können ab dem 20. Mai öffnen. (Bitte Hygienebestimmungen und Maskenpflicht beachten!)

    Der Betrieb von Restaurants  und anderen gastronomischen Einrichtungen bleibt bis zum 10. Mai untersagt. Ab dem 11. Mai können Speisegaststätten unter Auflagen wieder öffnen, Tourismus in Ferienhäusern und –wohnungen ist wieder zulässig. Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf sind zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden.

    Die Feier von Gottesdiensten ist ab dem 1. Mai wieder möglich. Die Gemeinden entwickeln jeweils individuelle Konzepte für einen sicheren Besuch der Gottesdienste.

    Standesamtliche Trauungen sind ab dem 20. Mai wieder mit (auch nicht verwandten) Gästen vor dem Ort der Trauung möglich. Bitte Abstandregeln einhalten!

    Freizeit- und Kultureinrichtungen können wieder öffnen. Museen und VHS-Kurse können unter Auflagen besucht werden. In Musikschulen ist Einzelunterricht möglich, ab dem 11. Mai auch für Ensembles mit maximal 6 Teilnehmern.

    Freibäder können ab dem 20. Mai unter strengen Auflagen wieder eröffnen.

    Spielplätze dürfen ab dem 7. Mai wieder betreten werden. Unbedingt MINDESTABSTAND einhalten.

    Das Picknicken ist seit dem 20. Mai  im öffentlichen Raum wieder erlaubt – unter Beachtung des Kontaktverbots und des Mindestabstands. Das Grillen im öffentlichen Raum bleibt untersagt.

    Ab dem 11. Mai können Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen  wieder öffnen.

    Ab Muttertag (10. Mai) sind Besuche in Seniorenheimen unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich. Ab dem 11. Mai gilt dies auch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

    Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind Hotels ab dem 21. Mai wieder gestattet.

    Die ausführliche Darstellung finden Sie auf der Corona-Seite des Landes NRW oder in der Pressemitteilung des Landes, beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales oder direkt im Gesetzestext:

  • Schulbetrieb und Kinderbetreuung

    Kindergärten gehen aus dem eingeschränkten Betrieb in den Regelbetrieb

    Der Lockdown im Kreis Gütersloh wurde mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
    Ab Mittwoch, 8. Juli 2020 gehen die Kitas im Kreis Gütersloh wieder in den „eingeschränkten Regelbetrieb“ über. Das bedeutet, dass wieder alle Kinder mit einem um 10 Stunden reduzierten Betreuungsumfang in die Kita kommen können. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Kita.

    Das Infektionsgeschehen und die Erfahrungen der letzten Wochen lassen nun die weitere Öffnung der Kindertagesbetreuung zu. Ab dem 17. August 2020 gilt für die Kindertagesbetreuung daher wieder der Regelbetrieb. Diese Öffnung erfolgt grundsätzlich unbefristet. Es kann aber wieder zu Einschränkungen kommen, lokal oder auch landesweit, wenn die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies erfordert.

    Schulen bereiten sich auf Rückkehr zum Regelbetrieb vor

    Nach den zahlreichen coronabedingten Einschränkungen im Schulbetrieb des laufenden Schuljahres ist es Ziel der Landesregierung, dass die Schulen im Schuljahr 2020/21 zum Regelbetrieb zurückkehren. Schulen und Schulämter bereiten sich darauf vor, nach den Sommerferien Unterricht unter höchstmöglichen Sicherheitregeln zu  gewährleisten.

    Schulen

    Kitas

  • Elternbeiträge für Kita und Kindertagespflege bis August ausgesetzt

    Aufgrund der landesweiten Schließung der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen seit dem 16. März hat die Stadt Rheda-Wiedenbrück – ebenso wie die anderen Kommunen des Kreises – im April auf die Elternbeiträge für die Betreuung in den Kitas und bei den Tagesmüttern verzichtet. Für den Mai blieben die Beiträge ebenfalls ausgesetzt. Darauf verständigten sich das Land NRW und die Kommunen.

    Da die für Kinder wie Eltern belastende Situation weiter anhält und nur eine eingeschränkte Notbetreuung möglich ist, hat der Rat der Stadt nun beschlossen, den Dringlichkeitsentscheid zum Verzicht auf die Elternbeiträge im Juni und Juli zu genehmigen. Ebenso stimmten die Ratsmitglieder einem weiteren Beitragsverzicht auch für den August zu.

    „Mit den Schließungen der Schulen und Kitas und den weiteren Maßnahmen gehen enorme Einschränkungen für jeden Einzelnen einher. Mit dem Aussetzen der Elternbeiträge möchten wir den Eltern im Stadtgebiet eine finanzielle Entlastung ermöglichen“, begründete Bürgermeister Theo Mettenborg die Dringlichkeitsentscheidung.

    Für die Stadt betragen die Mindereinnahmen für Juni und Juli rund 141.000 Euro pro Monat.

  • Coronaregionalverordnung und Lockdown im Kreis Gütersloh

    Die Regelungen der Coronaregionalverordnung (bis einschließlich 7.7.20) in der Kurzübersicht:

    • Kindergärten und Schulen bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung wird gewährleistet (s.u.).
    • Bars und der gastwirtschaftliche Thekenbetrieb sind ab sofort geschlossen. Restaurants dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln unter Berücksichtigung des Kontaktverbotes weiter besucht werden. (Ein Haushalt pro Tisch/Abstandsregelung!)
    • Der Einzelhandel bleibt geöffnet. Der Betrieb von Spielhallen, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen bleibt zunächst untersagt.
    • Freizeitaktivitäten und Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen werden untersagt. Dazu zählen unter anderem Konzerte, Hallenbäder, Kinos, Theater, Museen, Gedenkstätten, Saunen, Indoorspielplätze, Sport in geschlossenen Räumen.
    • Grillen und Picknicken sind vorerst wieder verboten.
    • Der ÖPNV verkehrt weiter. Reisebusfahrten sind untersagt. Es besteht die Maskenpflicht, im öffentlichen Personenverkehr (auch an allen Haltestellen und in Bahnhöfen).
    • Es herrscht kein Reiseverbot, es gilt aber der dringende Appell der Landesregierung, das Kreisgebiet nicht zu verlassen.
    • Ferienfreizeiten und Tagesfahrten sind nur mit Genehmigung des Gesundheitsamtes zulässig.

     Zu den Details beachten Sie die Coronaregionalverordnung (s.u.)

  • Land will Gefahren durch Einreisende senken

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus durch Ein- und Rückreisende eine neue Verordnung erlassen. Nur zwingend notwendige Reisen sollten unternommen werden. Einreisende sollten sich in Quarantäne begeben.

  • Wochenmärkte

    Die Wochenmärkte in Rheda und in Wiedenbrück finden weiter statt. Voraussetzung ist, dass ausreichend Platz für die Besucher und Kunden frei gehalten werden muss. Um die Abstandsregelungen umsetzen zu können, wurden die Marktstände an andere Stellen versetzt. Die neue Organisation betrifft beide Wochenmärkte, in Rheda und in Wiedenbrück.

Die Angaben zum Coronavirus werden entsprechend den jeweiligen Entwicklungen täglich aktualisiert.  Eine Gewähr für die Richtigkeit aller Angaben kann nicht übernommen werden.