laufende Projekte
aktuelle Stände

Auf dieser Seite möchten wir Sie gerne darüber informieren, welche Maßnahmen des ISEKs Innenstadt Rheda sich in der Umsetzungsphase befinden.

  • A 2.1 - Verkehrskonzept Innenstadt Rheda

    Im Verkehrskonzept sollen grundlegende Aussagen zur Gestaltung und Typologie der einzelnen Straßenzüge getroffen werden, welche die weitere Planungsarbeit und den Abstimmungsprozess zwischen den verschiedenen Akteuren erleichtern sollen. Zudem sollen funktionale Fragestellungen zu den Themen Typisierung/ Hierarchisierung der Straßen, ruhender Verkehr sowie Verkehrsführung im Bereich Kreuzungspunkt Oelder Straße/ Schloßstraße gefunden werden. Ergebnisse von durchzuführender Öffentlichkeitsbeteiligung sind in das Verkehrskonzept eingeflossen. Ziel des Verkehrskonzeptes war es, die verschiedenen verkehrsbezogenen Fragestellungen zu klären (Umgang mit den Parkdecks, Verkehrsführung Berliner Straße…), welche im Rahmen der ISEK-Erstellung nicht abschließend beantwortet werden konnten und die entsprechend benötigten Grundlagendaten zu ermitteln.

    Aktueller Stand: Fertiger Konzeptentwurf liegt vor. Herbeiführen politischer Beschlüsse ist für Oktober (ABS) und Dezember (RAT) geplant. ABS-Beschluss ist schon gefasst. Dann abschließende Bürgerinfoveranstaltung.

  • A 2.2 - Gestaltungskonzept Stadtmobiliar und Orientierungsstelen

    Das Gestaltungskonzept Stadtmobiliar soll ein grundlegendes Gestaltungsmuster für das Stadtmobiliar festlegen. Hierzu gehören die Benennung von Typen sowie die Formulierung von Leitlinien für die Stellung und Anordnung des Mobiliars im öffentlichen Raum. Des Weiteren soll auf die funktionalen, technischen und wirtschaftlichen Faktoren des Mobiliars eingegangen werden und ob z.B. vorhandene Schilder ersetzt werden müssen oder sie sich in die Orientierungssteelen integrieren lassen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Wegweisern zu, da festgestellt wurde, dass die Orientierung in der Innenstadt verbessert werden muss. Es soll daher ein Gestaltungskonzept für Orientierungsstelen für Fußgänger und Radfahrer entwickelt werden, die alle wichtigen wegweisenden Hinweise (Sehenswürdigkeiten, Hinweise Stadtrundgang, Einrichtungen, Parkplätze, Stadtplan, etc.) enthält.

    Aktueller Stand: Die Fertigstellung des Gestaltungskonzeptes Stadtmobiliar und Orientierungsstelen bis vsl. Ende dieses Jahres ist geplant.

  • A 3 – Beleuchtungskonzept Innenstadt

    Ziel ist es, die Leuchten in der Innenstadt Schritt für Schritt zu vereinheitlichen. Ein weiterer Fokus soll auf die Sonderformen von Licht in der Innenstadt gelegt werden. Im Lichtkonzept soll dargestellt werden, welche Art der Lichtgestaltung zur Aufwertung der Innenstadt beiträgt, besondere Atmosphären schafft und bedeutende Gebäude qualitätsvoll betonen kann. Nicht zuletzt bildet der Aspekt der Sicherheit in öffentlichen Raumen einen wichtigen Bestandteil der Untersuchung.

    Aktueller Stand: Die Fertigstellung des Beleuchtungskonzeptes Innenstadt bis vsl. Ende dieses Jahres ist geplant.

  • A 7.1 – Machbarkeitsstudie Rathausquartier

    Das ISEK führt fünf entwickelte Szenarien auf, die Lösungssätze von (Teil-) Abriss bis (Teil-) Standortverlegung sowie zur Umnutzung des Rathausumfeldes vorsehen. Diese Szenarien weiterzudenken sollte Bestandteil der Machbarkeitsstudie Rathausquartier sein. Allerdings haben sich die aktuellen pandemischen Umstände auf die Arbeitsweisen ausgewirkt. Zudem steht die Verwaltung seit wenigen Jahren vor einer weiteren Herausforderung. Die Kapazitäten an Räumlichkeiten und eingerichteten Arbeitsplätzen sind ausgeschöpft. Daher soll die Machbarkeitsstudie darauf fokussiert werden, welche Arbeitsweisen in den nächsten Jahren sich für die Stadtverwaltung als sinnvoll erweisen und welche Auswirkungen dies auf die räumlichen Kapazitäten im Rathaus hat. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, scheinen weitere Planungen wie z.B. zu Änderungen des Rathauses selbst und zur Umfeldgestaltung als sinnvoll.

    Aktueller Stand: Diese Maßnahme wurde ins diesjährige Programm der Städtebauförderung aufgenommen. Der offizielle Zuwendungsbescheid ist Anfang November 2022 bei der Stadtverwaltung eingegangen.

  • A 8.1 – Wettbewerb Schloßstraße

    Ziel des Wettbewerbs sollen Entwürfe zur zukünftigen Quartiersentwicklung sein, in denen die Übergänge zur historischen Altstadt, zum Residenzschloss und zu dessen Park mit Flusslauf der Ems herausgearbeitet werden sollen. Die Übergänge sollen nicht nur eine positive Resonanz bei den Bürgerinnen und Bürger bewirken, sondern auch bei Besucher*innen. Ein weiterer zentraler Punkt ist der Umgang mit dem kulturhistorisch wertvollen Drostenhof in Verbindung mit der Park-Palette Schulte-Mönting-Straße. In einem ersten Schritt wurde die Verfahrensbetreuung des Wettbewerbs an das Büro WoltersPartner GmbH aus Coesfeld vergeben.

    Aktueller Stand: Die erste Öffentlichkeitsbeteiligung fand am 08.11.2022 statt.

  • A 9.1 – Rahmenplan „Einkaufen und Wohnen an der Kolpingstraße“

    Das vorangegangene Wettbewerbsergebnis ist unter anderem für die zukünftige Entwicklung des Innenstadtbereiches von zentraler Bedeutung. Die städtebauliche Einordnung in die Umgebung und die Anbindung des Standortes an den zentralen Innenstadtbereich sind von besonderer Wichtigkeit. Hinzu kommt die Neustrukturierung einer Fläche zwischen der Kolpingstraße und der Innenstadt (katholisches Gemeindezentrum). Es zeichnen sich Potenziale, Entwicklung und Handlungsbedarfe ab, die durch einen Rahmenplan zusammengebracht und thematisiert werden sollen.

    Aktueller Stand: Die Maßnahme ruht derzeit, da weitere Entwicklungen in diesem Bereich zunächst abzuwarten sind.

  • A 11.2 – Untersuchung der Situation des temporären Wohnraums im Untersuchungsgebiet und beispielhafte Umsetzung der Erkenntnisse des gesamtstädtischen Konzeptes

    Als Basis für die Untersuchung gelten das gesamtstädtische Konzept und dessen Erkenntnisse. Die wesentliche Aufgabe besteht demzufolge darin, die Ergebnisse auf die räumliche Ebene der Innenstadt zu überführen und am konkreten Beispiel umzusetzen.

    Aktueller Stand: Die Beantragung einer Umschichtung der gewährten Fördermittel auf einen anderen Zuwendungsbescheid wird vorbereitet (vorbehaltlich ausstehender Ratsbeschluss)

  • B 1 – Quartiersmanagement

    Um die Ziele für die Entwicklungen in der Innenstadt zu erreichen und eine Umsetzung des komplexen ISEK-Programms sicherzustellen, wurde ein Quartiersmanagement aufgebaut. Parallel dazu bildet das Quartiersmanagement im Stadtteilbüro Rheda eine Informations- und Anlaufstelle vor Ort mit offener Sprechstunde und einem Angebot an Einzelterminen. Zudem ist das Quartiersmanagement an der Eigentümeraktivierung und –beratung beteiligt und unterstützt bei der Bürger- und Akteursbeteiligung. Optimaler Weise begleitet ein Quartiersmanagement den Prozess über den gesamten Zeitraum hinweg. Seit Mai 2020 steht das Stadtteilbüro montags und mittwochs in der offenen Sprechstunde und zusätzlich nach vorheriger Terminvereinbarung für Beratungsgespräche am Großen Wall 5 in Rheda zur Verfügung. Zu den Aufgaben des Stadtteilbüros zählen vor allem die Beratung (privater) Dritter im Rahmen der ISEK-Projekte „Verfügungsfonds“ sowie das „Fassaden- und Hofflächenprogramm“. Weitere Infos erhalten Sie hier.

    Aktueller Stand: Um die Maßnahme nahtlos fortführen zu können, wurde zum 30.09.2022 bei der Bezirksregierung Detmold fristgerecht der Antrag zur Städtebauförderung gestellt.  Auf Grundlage des ABS-Beschlusses vom 20.10.2022 wird ein Änderungsantrag zur Städtebauförderung vorbereitet (statt externes Büro durch internes Personal).

  • B 3 – Gründung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft

    Eines der wesentlichen Ziele des ISEKs ist, die zentralen Funktionen der Innenstadt Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie zu stärken. Die aktive Mitarbeit der Händler und Gewerbetreibenden und Eigentümer der Innenstadt ist dabei ein grundlegender Baustein zur Zielerreichung. Um den Akteuren in Rheda eine Organisationsform zu geben und somit auch die Trägerschaft für eigene Projekte zu ermöglichen, wurde im ISEK die Maßnahme der Gründung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) formuliert.

    Aktueller Stand: Coronabedingt kommt es in der Bearbeitung zu Verzögerungen.

  • B 4 – Verfügungsfonds „Attraktive Innenstadt“

    Mit dem Verfügungsfonds sollen privat motivierte Maßnahmen finanziell unterstützt werden, die zur Entwicklung und Aufwertung der Rhedaer Innenstadt beitragen. Bürger*innen, Gewerbetreibende, Immobilieneigentümer*innen und sonstige Akteure sollen die Chance erhalten, sich aktiv mit ihren Ideen einbringen zu können. Weitere Informationen erhalten Sie beim Stadtteilbüro.

    Aktueller Stand: Die Förderung läuft Ende 2023 aus. Um eine nahtlose Fortführung des Verfügungsfonds bis Ende 2025 gewährleisten zu können, wurde bis zum 30.09.2022 fristgerecht bei der Bezirksregierung Detmold der Antrag zur Städtebauförderung gestellt.

  • B 5 – Pilotprojekt „Wohnen in der Innenstadt“

    Wohnen spielt in der Innenstadt Rheda eine zentrale Rolle, vor allem in der Altstadt. Die Innenstadt ist geprägt von Einfamilienhäusern und Geschosswohnungsbau. Die Innenstadt Rheda kann als Innenstadt der kurzen Wege auf Grund guter Erreichbarkeit von sozialen und kulturellen Infrastruktureinrichtungen sowie Nahversorgungseinrichtungen beschrieben werden. Dieses Potential sollte weiterhin genutzt und gestärkt werden. Ziel der Maßnahme ist es, Wohnen in der Innenstadt für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen attraktiv zu machen und zu ermöglichen. Es sollen zwei Konzepte für die beispielhafte Umgestaltung bzw. Umnutzung von erhaltenswerter Bestandsgebäude für innerstädtisches Wohnen erarbeitet werden. Ein weiteres Ziel ist es, den Eigentümer*innen auch die Vorteile von Bestands(um)nutzungen näherzubringen. Neben den beiden Konzepten, die zum Teil von Eigentümer*innen finanziert werden, soll noch eine Broschüre mit guten Beispielen und nützlichen Hinweisen für Eigentümer*innen erstellt werden. Der Fokus liegt nicht auf Abriss und Neubau.

    Aktueller Stand: Diese Maßnahme wurde auf ihren Mehrwert/ ihre Notwendigkeit geprüft (vgl. V-220/2022). Die Umsetzung wird nicht mehr weiterverfolgt (vorbehaltlich des Ratsbeschlusses).

  • B 10 – Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit/ Bürgerforum Bleichstraße

    Es soll eine neue Planungs- und Gestaltungsphase für das Quartier Bleichstraße eingeleitet werden, mit dem Ziel, ebenerdige Parkplätze zu erhalten und dem vorhandenen Baum- und Grünpflanzenbestand mehr Raum für einen vitaleren Wuchs zu ermöglichen. Dafür sollen die Parkplätze und die Grünzone geeignet umgestaltet werden. Ziel ist die qualitative Aufwertung durch eine grüne Gestaltung der Freiflächen sowie der vorhandenen Vernetzung als auch die Schaffung von Aufenthaltsqualität. Hierfür ist eine zweistufige Bürgerbeteiligung mit externer Moderation (Landschaftsarchitektur) vorgesehen. Das Ergebnis sollen skizzenhafte Entwürfe sein.

    Aktueller Stand: Diese Maßnahme wurde ins diesjährige Programm der Städtebauförderung aufgenommen. Der offizielle Zuwendungsbescheid ist Anfang November 2022 bei der Stadtverwaltung eingegangen.

  • C 17 – Aufwertung Bahnunterführung Herzebrocker Straße

    Auf Basis von politischen Beratungen wurde die Verwaltung beauftragt, für die Unterführung Herzebrocker Straße ein kostengünstigeres Beleuchtungskonzept zu erarbeiten: Das Konzept wurde vereinfacht und die Kosten somit gesenkt. Qualität der Beleuchtung sollte nicht verloren gehen. Das Ergebnis wurde der Politik vorgestellt und von ihr beschlossen. Auch sollen Instandsetzungsmaßnahmen an der Bahnunterführung durchgeführt werden.

    Aktueller Stand: Das vom Rat der Stadt beschlossene Konzept wurde zum 30.09.2022 für die nächste Förderperiode der Städtebauförderung angemeldet. Der Umsetzungsbeginn der Maßnahme kann für vsl. Frühjahr 2023 prognostiziert werden.

  • D 1 – Haus- und Hofflächenprogramm

    Durch das Haus- und Hofflächenprogramm sollen Eigentümer motiviert werden, die Fassaden der Gebäude so zu renovieren bzw. zu sanieren, dass eine gestalterische Aufwertung der Gebäudesubstanz und damit auch des Stadtbildes der Innenstadt erreicht werden kann. Zudem sind viele Blockinnenbereiche der Innenstadt in hohem Maße versiegelt und dienen allein dem Abstellen von Autos und Mülltonnen. Ziel ist es daher, die Qualität von Balkonen, Loggien und Terrassen durch begrünte und ruhige Blockinnenbereiche zu erhöhen und die sommerliche Aufheizung der Gebäudeblöcke zu verringern. Interessierte Eigentümer*innen bekommen weitere Infos hier und beim Stadtteilbüro.

    Aktueller Stand: Für das Programm wurde eine Öffentlichkeitsarbeitskampagne durchgeführt werden, um weitere Interessenten gewinnen zu können. Beginn machte eine Versandaktion, in der sämtliche Eigentümer*innen von Immobilien in der Innenstadt Rheda mit einem Informationsschreiben angeschrieben werden, gefolgt von Aushängen im Stadtteilbüro.

  • D 4.1 – Barrierefreie Erschließung des Bürogebäude Bahnhof

    Beim Bahnhof Rheda handelt es sich um ein historisches Gebäude im Eigentum der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Neben der Funktion als Eingangsgebäude zu den Gleisanlagen der DB wird es im EG als Fahrradstation, Bistro, Reisebüro und DB-Agentur sowie als Bürofläche für die Stadtverwaltung mit Publikumsverkehr genutzt. Das OG wird ebenfalls als Büroflächen für die Stadtverwaltung mit Publikumsverkehr und in einer kleineren Teilfläche als Bereitschaftsraum für das DRK am Wochenende genutzt. Das Dachgeschoss ist als Aufenthaltsraum nicht nutzbar und dient der Unterbringung von Gebäudetechnik.

    Durch die zentrale Lage und optimalen Verkehrsanbindung bietet der Bahnhof sehr gute Grundvoraussetzungen für die Nutzung durch die Verwaltung mit intensivem Publikumsverkehr. Großes Manko des Objektes ist aber die nicht barrierefreie Erschließung des Obergeschosses für Besucher*innen und Mitarbeiter*innen. Aufgabenstellung einer Machbarkeitsstudie im Jahr 2020 war es zu überprüfen, ob und wie eine barrierefreie Erschließung des Obergeschosses ermöglicht werden kann. In der Machbarkeitsstudie wurde eine barrierefreie Erschließung durch eine nachträglich einzubauende Aufzugsanlage erarbeitet. Die Aufzugsanlage wird im Bereich hinter dem Treppenraum platziert.

    Mit dem Ratsbeschluss konnte diese Maßnahme ins ISEK aufgenommen werden.

    Aktueller Stand: Diese Maßnahme wurde ins diesjährige Programm der Städtebauförderung aufgenommen. Der offizielle Zuwendungsbescheid ist Anfang November 2022 bei der Stadtverwaltung eingegangen.

  • D 4.2 – Umbau ehem. Räume DRK zur Nutzung für die Verwaltung

    Ergänzt wird die Planung Barrierefreie Erschließung durch die Überplanung der nur am Wochenende durch das DRK genutzten Bereitschaftsräume im direkten Anschluss an die neue Aufzugsanlage. Hier entstehen neben vollwertigen Arbeitsplätzen flexible temporäre Arbeitsplätze sowie ein Wartebereich für Publikum und eine Besprechungszone. Die Erweiterung der Nutzfläche für die Verwaltung ermöglicht einen wirtschaftlicheren Betrieb des Aufzuges und ergänzt wichtige Funktionen, die im bisher genutzten Raumbestand nicht realisierbar sind. Diese Maßnahme wurde im September 2021 zur Förderung angemeldet.

    Mit dem Ratsbeschluss konnte diese Maßnahme ins ISEK aufgenommen werden.

    Aktueller Stand: Diese Maßnahme wurde ins diesjährige Programm der Städtebauförderung aufgenommen. Der offizielle Zuwendungsbescheid ist Anfang November 2022 bei der Stadtverwaltung eingegangen.

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